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Expertenforum: Säuglings- und Kinderernährung (0 - 10 Jahre)    «zurück

Frage von Sunsunsun am 01.10.2014 17:44 Uhr

Einfrieren & Abendbrei

Liebes Expertenteam,

ich habe 2 Fragen:

1.
Ich habe meiner Tochter (6 Monate) Kartoffel-Kürbis-Brei gekocht und eine Portion zusammen mit Fleisch aus dem Hipp-Gläschen direkt gefüttert.

Die übrigen beiden Portionen Kartoffel-Kürbis-Brei habe ich im Kühlschrank heruntergekühlt und schließlich eingefroren. Das restliche Fleisch aus dem Hipp-Gläschen hatte ich ebenfalls in den Kühlschrank gestellt. Am Abend dachte ich mir, dass das Fleisch ja nicht später als am nächsten Tag verbraucht werden soll, also habe ich das restl. Fleisch auf die beiden bereits tiefgefrorenen Portionen Kartoffel-Kürbis-Brei verteilt und so ebenfalls mit eingefroren.

Nun bin ich im Nachhinnein unsicher, da man sowas ja eigentlich nicht machen soll (also den tiefgefrorenen Brei und das nur gekühlte Fleisch zusammenführen und einfrieren), oder?

Kann ich die beiden Menüs (Kartoffel-Kürbis-Fleisch-Brei) meiner Tochter noch anbieten oder lieber nicht mehr?

2.
Meine Tochter ist leider nicht die beste Esserin und so sind wir auch nach 4 Wochen Beikost immer noch nicht über 100g (max. !!) Mittagsbrei hinaus gekommen.
Sollen wir trotzdem langsam zusätzlich mit dem Abendbrei beginnen oder erst, wenn sie mittags die ganze Portion von mind. 150g schafft??

Danke schon mal im Voraus!!!

MfG




Expertenantwort von Maren Krueger am 02.10.2014 09:57 Uhr

Sehr geehrte Fragestellerin,


vielen Dank für Ihren Beitrag. Gern beantworte ich Ihre beiden Fragen.


Zu Frage 1


Sie müssen die zwei Breiportionen nicht wegschmeißen. Sofern sowohl das Fleisch als auch die restlichen Zutaten immer gekühlt waren,  wird Ihre Tochter davon keinen gesundheitlichen Schaden nehmen. Grundsätzlich ist jedoch für das Bevorraten von Babybrei das Schockfrosten zu empfehlen. Eine Anleitung dafür finden Sie in meinem Beitrag „Babybrei selbst gemacht“.


Zu Frage 2


Die Empfehlung heißt tatsächlich, ein neuer Brei pro Monat. Gemeint ist, die Beikostmahlzeiten sollten in einem zeitlichen Abstand von circa vier Wochen eingeführt werden. Solange die Kinder noch nicht die ganze Portion schaffen, gibt es im Anschluss noch etwas Muttermilch bzw. die industrielle Säuglingsmilch.


Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Tochter sich schon gut an die Mittagsmahlzeit mit dem Löffel gewöhnt hat, geben Sie Ihr ruhig auch abends den Brei. Wenn Sie das Gefühl haben, dass sie noch etwas Zeit für die Umstellung braucht, warten Sie einfach noch ein paar Tage. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo.


Ausführliche Empfehlungen rund um eine gesunde Babyernährung finden Sie in dieser Broschüre


Ernährung von Säuglingen


Mit freundlichen Grüßen


Maren Krüger
Ernährungswissenschaftlerin




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