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Bio, fair und regional geht auch mit schmalem Budget

Bio- und Fairtrade-Produkte sind in der Regel teurer als konventionelle. Üppige Einkäufe im Bio- oder Naturkostladen sind für Menschen mit wenig Geld daher kaum möglich.

Zucchini auf einer Waage
Tom Albrecht, Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen e. V.

(BZfE) – Bio- und Fairtrade-Produkte sind in der Regel teurer als konventionelle. Üppige Einkäufe im Bio- oder Naturkostladen sind für Menschen mit wenig Geld daher kaum möglich. Wer trotz kleinem Geldbeutel nicht auf nachhaltig erzeugte Lebensmittel verzichten möchte, sollte nach einer Foodcoop Ausschau halten. Nach dem Motto „Wer nicht viel Geld hat, bringt Zeit mit“ können Mitglieder einer Foodcoop durch persönliches Engagement günstiger einkaufen.

Wie das funktioniert? Eine Gruppe Menschen bestellt gemeinsam große Mengen Lebensmittel auf direktem Weg bei einem (Groß-)Händler und umgeht damit den Einzelhandel. Auf diese Weise kann eine Foodcoop die Lebensmittel zu niedrigeren Preisen an seine Mitglieder abgeben – teilweise bis zu 50 Prozent günstiger als im Bioladen.

Doch Foodcoops haben noch mehr zu bieten: Viele Foodcoop-Initiativen in Deutschland bevorzugen regionale Erzeuger. Durch die Sammelbestellung kommt in der Regel so viel Menge zusammen, dass es sich auch für (kleinere) Ökobauern in der Region lohnt, Gemüse und Obst zu günstigeren Konditionen und über weitere Distanzen zu liefern. Auf diese Weise wird die lokale Wertschöpfung erhöht und es entstehen alternative Netzwerke jenseits der großen Märkte.

Was Foodcoops noch zu bieten haben, welche Typen von Foodcoops es gibt und wo sie zu finden sind, erfahren Sie unter:
https://www.bzfe.de/inhalt/foodcoops-31082.html.

Jörg Planer, www.bzfe.de

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