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Lebensmittelerzeugung mitgestalten

In einer Solidarischen Landwirtschaft – kurz Solawi – schließt sich eine Gruppe von Verbrauchern mit einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben zu einer Gemeinschaft zusammen.

Solidarische Landwirtschaft
raksitar / Fotolia.com

(BZfE) – In einer Solidarischen Landwirtschaft – kurz Solawi – schließt sich eine Gruppe von Verbrauchern mit einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben zu einer Gemeinschaft zusammen. Nach dem Motto: „Du bekommst, was du brauchst. Ich gebe, was ich kann“, versorgen Landwirte die Mitglieder der Gemeinschaft mit Lebensmitteln. Umgekehrt stellen die Mitglieder den Landwirten Geld zur Verfügung, um risikolos wirtschaften zu können. Durch die gemeinschaftliche Finanzierung können insbesondere kleinbäuerliche und regionale Landwirtschaftsbetriebe mit einem arbeitsintensiven und vielfältigen Angebot erhalten und gefördert werden.

Das Besondere an dem Modell Solawi ist: Die Verbrauchergemeinschaft und die Landwirte tragen gemeinsam die Verantwortung und das Risiko für die gesamte landwirtschaftliche Produktion. Für die Landwirte bedeutet das mehr Planungssicherheit. Und die Verbraucher profitieren davon, dass sie nicht mehr allein nur Konsumenten sind, sondern die Produktion von Lebensmitteln aktiv mitgestalten können. Solawi ist aber noch mehr als nur Kostenteilung und Risikominimierung. Viele Solawis wollen ökologisch etwas verbessern und setzen daher bewusst auf einen natur- und klimaverträglichen Land- und Gartenbau. Ein weiteres wichtiges Ziel vieler Solawis ist die Vermittlung neuer Erfahrungshorizonte: Wer die Felder kennt, auf denen die Pflanzen wachsen und auch mal mit Hand anlegt beim Jäten oder Ernten, bekommt ein anderes Gefühl für den Wert der Lebensmittel.

Was Solawis noch zu bieten haben und wie sie genau funktionieren, erfahren Sie unter https://www.bzfe.de/inhalt/solidarische-landwirtschaft-31086.html

Jörg Planer, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Dieser Beitrag ist Teil des BZFE-Internetschwerpunkt zu nachhaltiger Ernährung (http://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum-29922.html) und ein Beitrag zum Nationalen Programm nachhaltiger Konsum (https://k-n-k.de/). Unser Internetangebot zu nachhaltiger Ernährung wird kontinuierlich weiterentwickelt.

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