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Meine Stillecke

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„Schaaaaa-atz, kannst du mir mal eben...?“ Es war immer das Gleiche: Kaum hatte ich mich mit meiner Tochter im Arm hingesetzt, um sie zu stillen, fiel mir auf, was ich „ganz dringend“...

„Schaaaaa-atz, kannst du mir mal eben...?“ Es war immer das Gleiche: Kaum hatte ich mich mit meiner Tochter im Arm hingesetzt, um sie zu stillen, fiel mir auf, was ich „ganz dringend“ noch brauchte: Ich spürte plötzlich, WIE viel Durst ich doch hatte, und bestellte bei meinem Mann ein Glas Wasser. Oder ich merkte, dass ich das erste Stillen des Tages UNMÖGLICH ohne etwas zu essen überleben würde. Mal hatte ich das Stillkissen vergessen, mal das Spucktuch, dann wieder die Vitamin-D-Tabletten für das Baby.

Eine Flasche und ein Glas mit Wasser, eine Box mit Papiertüchern, ein Stilltuch, eine Schale mit Studentenfutter und Stilleinlagen arrangiert auf einem Hocker aus Holz
Judith Pulg | Fotografie

Beim ersten Kind macht der Mann das alles ja noch gerne mit – oder stellt der Mutter seines Kindes ohne große Worte immer ein großes Glas Wasser und eine Schüssel mit Nüssen, Müsliriegeln und anderen Energiespendern bereit. Beim zweiten Kind ist leider vieles anders...

Um meine Beziehung nicht unnötig zu belasten, habe ich mir eine Stillecke eingerichtet: Auf dem Sessel liegt das Stillkissen, daneben steht ein Hocker mit einer Schale Nüsse und Trockenobst – sofern mein Sohn nicht schneller is(s)t als ich –, eine Liter-Flasche mit stillem Wasser, ein Glas, Tücher und Stilleinlagen.

Leider kann ich die Vitamin-Tabletten nicht dort liegen lassen, weil sich mein Sohn sonst auch darüber hermachen würde. Aber ein paar Herausforderungen braucht man ja auch noch im Leben...

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