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Tee selbst gemacht

Eine gute Tasse Tee ist Balsam für die Seele und schafft im Alltag eine Auszeit. Wer den Aufguss selbst zubereitet, kreiert seine eigenen Mischungen aus Kräutern, Früchten und Gewürzen.

Minze
pixabay

(BZfE) – Eine gute Tasse Tee ist Balsam für die Seele und schafft im Alltag eine Auszeit. Wer den Aufguss selbst zubereitet, kreiert seine eigenen Mischungen aus Kräutern, Früchten und Gewürzen. Das hat auch für die Gesundheit Vorteile. Ein frischer Ingwertee ist ein idealer Begleiter für die Erkältungszeit, da die Knolle das Immunsystem stärkt. Die enthaltenen Scharfstoffe heizen den Körper auf und regen die Durchblutung an. Für eine große Tasse wird ein walnussgroßes Stück Ingwer in kleine Stücke geschnitten. Anschließend mit heißem Wasser übergießen und mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Je nach Geschmack kann etwas Zitronensaft, eine Prise Pfeffer oder ein Löffel Honig hinzugefügt werden.

Auch selbst zubereitete Kräutertees halten den Körper in der kalten Jahreszeit fit. Die ätherischen Öle im Thymian lösen festsitzenden Schleim aus den Atemwegen und können dadurch Husten und Schnupfen lindern. Salbei hilft bei Heiserkeit und Halsschmerzen, während Minze Magen und Darm unterstützen kann. Wer mag, kann die Kräuter auch kombinieren. Minze, Salbei und Zitronenmelisse harmonieren sehr gut miteinander. Etwas exotischer ist eine Mischung aus Zitronengras, Ingwer und Rosmarin.

Der Gaumen wird sich über hausgemachte Früchtetees freuen. Für den Aufguss eignen sich die getrockneten Schalen von unbehandelten Zitrusfrüchten wie Orangen, Mandarinen und Zitronen. Auch heimisches Obst wie Äpfel, Birnen, Beeren und Quitten macht in der Teetasse eine gute Figur. Mit Kardamom, Zimt und Anis bekommen die Teekreationen eine Gewürznote. Die Fruchtschale wird in kleine Stücke geschnitten und im Backofen bei 50 Grad Celsius fünf bis acht Stunden getrocknet.  Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, hält man die Tür mit einem Holzlöffel offen. Das Obst können Sie auch auf einem Gitterrost mit Backpapier auf der Heizung trocknen lassen und nur zum eventuell notwendigen Nachdörren in den Backofen stellen. Das spart Energie und einen angenehmen Duft gibt es nebenbei. Manche nutzen auch ein spezielles Dörrgerät. Der fertige Tee wird in luftdichten Gläsern oder speziellen Dosen aufbewahrt, damit er länger haltbar ist. Für den Aufguss reicht eine Wassertemperatur zwischen 60 und 80 Grad Celsius. Dann braucht der Aufguss eine Ziehzeit von rund zehn Minuten, um sein Aroma zu entfalten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/tee-28486.html

Broschüre „Kaffee, Tee und Kakao“
Bestell-Nr. 1310, Preis: 3,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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