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Beratungspraxis

Um Veränderungen im Essverhalten und Lebensstil von Klient*innen anzustoßen, braucht es gute psychologische, beratungsmethodische und ernährungswissenschaftliche Kenntnisse.

Beratungssituation_zwei_Frauen
pressmaster / adobe.stock.com

Meist geht es in der Ernährungsberatung darum, Menschen zu einer Veränderung ihrer Ernährungsgewohnheiten zu motivieren. Das ist ein sehr schwieriges Unterfangen, denn diese Gewohnheiten werden durch viele Faktoren beeinflusst und sind oft tief verwurzelt.

Es reicht also nicht, das in der Ausbildung oder im Studium erlangte Fachwissen zu Ernährung und Lebensmitteln an die Frau oder den Mann bringen zu wollen. Und selbst noch so erfolgreiche Tools wie die BZfE-Ernährungspyramide laufen ins Leere, wenn den Klient*innen nicht der Raum gegeben wird, die eigenen Ressourcen zu aktivieren, die es für Veränderungsprozesse braucht.

Die Ernährungsberater*innen können diesen Prozess durch eine personenzentrierte Gesprächsführung fördern. Für den Erfolg ist es wichtig, dass die Klient*innen ihre eigenen Stärken erkennen, die sie brauchen, um sich zu motivieren und sich selbst zu vertrauen.

Daher sind psychologische und methodische Kenntnisse und Fähigkeiten mindestens genauso wichtig wie ernährungswissenschaftliche. Die Grundlagen dafür werden in anerkannten Zertifikatslehrgängen für Ernährungsberater*innen erläutert. Darin geht es zum Beispiel um

  • Grundlagen der Kommunikation,
  • verhaltenstherapeutische Ansätze,
  • Methoden zur Gesprächsführung und
  • Didaktik.

Lebenslange Weiterbildung

Außerdem helfen geeignete Fachliteratur, Fortbildungen und das Mitarbeiten in erfahrenen Teams, diese Fähigkeiten zu entwickeln und sicher anzuwenden. Und auch Tools und Weiterbildungen aus dem Bereich des Coachings oder Achtsamkeitstrainings können Sinn machen.

Wichtige methodische Ansätze aus allen diesen Disziplinen finden sich in den Materialien des Bundeszentrum für Ernährung. So auch im Beratungsmaterial für die Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2 sowie dem Trainermanual zur Adipositasschulung von Kindern und Jugendlichen. Zusätzlich liefern sie viele praktische Beispiele für den konkreten Beratungsalltag von A wie Anamnese bis Z wie Zielkontrolle.

Gabriela Freitag-Ziegler, Bonn

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