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Laut einer Jugendumfrage für den Fleischatlas 2021 ernähren sich im Vergleich zur Gesamtbevölkerung doppelt so viele 15-bis 29-Jährige vegan.

Grüne Gemüsesorten
Alexandr Vorobev / stock.adobe.com

Der Fleischatlas ist ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Le Monde Diplomatique. 10,4 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ernähren sich vegetarisch und 2,3 Prozent vegan. Damit verzichten knapp 13 Prozent auf Fleisch – rund doppelt so viele Menschen wie in der Gesamtbevölkerung. Etwa 70 Prozent in beiden Gruppen sind Frauen,
jüngere sind etwas stärker vertreten. Unter den Studierenden gibt es mehr Veganer, unter den Auszubildenden häufiger Menschen, die grundsätzlich alles essen.

Insgesamt sind die Unterschiede aber erstaunlich gering bei den soziodemografischen Merkmalen. Fleischkonsum sei keine Stadt-Land- Frage und auch kein Ost-West- oder Nord-Süd-Thema, sagt der Bericht. Tendenziell geht der Fleischkonsum in Deutschland zurück. Im Jahr 2019 waren es 59,5 Kilogramm je Kopf und Jahr, ein Kilogramm weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist auf die Zurückhaltung bei Schweinefleisch  zurückzuführen. Sein durchschnittlicher Gesamtverbrauch sank seit 1991 um rund sieben Kilogramm.

Rüdiger Lobitz, Fachautor, Meckenheim

Weitere Informationen: www.boell.de/de/de/fleischatlas-2021-jugend-klima-ernaehrung  Originalartikel aus Ernährung im Fokus 01 2021

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