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Frage von vamenk am 24.04.2014 15:19 Uhr

Mineralwasser: Verhältnnis Calcium und Hydrogencarbonat

Sehr geehrtes Experten-Team,

welche Rolle spielt der Hydrogencarbonatanteil im Mineralwasser in Bezug auf eine "knochenfreundliche" Ernährung zur Vorbeugung von Osteoporose? Zwar wird für eine calciumreiche Ernährung der Verzehr von calciumreichem Mineralwasser (>150mg/l) empfohlen, aber reicht es aus nur auf den Calciumgehalt zu achten? Oder muss zudem, um einer "knochenschädlichen" Übersäurerung entgegenzuwirken, auch der Hydrogencarbonatanteil beachtet werden?

Mit freundlichen Grüßen

Expertenantwort von Maike Groeneveld am 30.04.2014 16:39 Uhr

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,


Mineralwässer mit einem hohen Hydrogencarbonatgehalt (mehr als 1500 mg/l) wirken alkalisierend und können eine knochenfreundliche Ernährung unterstützen. Der Sulfatgehalt sollte eher niedrig sein.


Grundsätzlich ist ein gesunder Körper gut in der Lage, den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Zu einer Übersäuerung des Körpers kann es nur bei Erkrankungen der Leber oder der Nieren, bei Diabetes, beim Fasten, bei einer übermäßigen Proteinzufuhr (z.B. viel Fleisch, viele proteinreiche Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Sportlerprodukte) oder bei Extremsport kommen. Bei gesunden Personen mit einer ausgewogenen Ernährung mit einem hohen Anteil an Gemüse und Obst ist es nicht zu erwarten, dass es zu einer Übersäuerung kommt.


Weitere Informationen zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung finden Sie in der


aid Ernährungspyramide


Weitere Informationen zu Wasser finden Sie in unserer Rubrik Lebensmittel von A-Z


Mineral-, Quell- und Tafelwasser


Wasser


und in der aid-Broschüre


 Wasser - Trinkwasser, Natürliches Mineralwasser, Quell- und Tafelwasser


Dr. Maike Groeneveld, Diplom-Oecotrophologin / Ernährungsberaterin VDOE

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