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Adipositas und Schwangerschaft

25,4 Prozent aller Schwangeren sind bei der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung übergewichtig. 14,8 Prozent sind adipös.

adipöse Frauen
iStock.com / monkeybusiness

(BZfE) – 25,4 Prozent aller Schwangeren sind bei der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung übergewichtig, 14,8 Prozent sind adipös. Das sind Ergebnisse des Vorsorge- und Begleitprogarmms für eine gesunde Schwangerschaft „Baby Care“. Adipositas und Übergewicht der Mutter können das Risiko für Gestationsdiabetes sowie einen späteren Diabetes mellitus Typ 2 erhöhen. Aber auch für das Baby sind negative Folgen möglich. Eine Fehlprogrammierung der Regelsysteme zur Nahrungsaufnahme können zu Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislaufproblemen in späteren Lebensjahres des Kindes führen. Komplikationen lassen sich durch regelmäßige körperliche Aktivität während der Schwangerschaft verringern. Der Stoffwechsel wird angeregt und eine übermäßige Gewichtszunahme verhindert. Fachleute empfehlen mildes körperliches Training in Verbindung mit einer kontrollierten Ernährung. Frauen, die vorher nie Sport getrieben haben, sollten langsam beginnen: „moderate Belastung“ bedeutet etwa eine Stunde täglich oder an den meisten Tagen der Woche Bewegung. „Schon Spazierengehen an der frischen Luft ist sehr gut“, sagt Professorin Ulrike Korsten-Reck von der Adipositas Akademie in Freiburg in einem Interview der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“. Für stillende Frauen gilt die Empfehlung des Netzwerks „Gesund ins Leben“: „Beweg Dich für zwei, iss für einen“.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Den Beitrag und das Interview finden Sie in der BZfE-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“, Ausgabe 01-02/2018, Bestell-Nr. 5881, 4,50 Euro, www.ble-medienservice.de

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-im-fokus-93.html

https://www.gesund-ins-leben.de/

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