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Bärlauch aus dem eigenen Garten

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Keine Vergiftungsgefahr, kein Hundepipi und natürliche Bestände werden geschont: Bärlauch aus dem eigenen Garten hat viele Vorteile.

Warum heißt der Bärlauch Bärlauch? Weil Allium ursinum Bärenkräfte weckt? Weil er auf Knobihasser bedrohlich wirkt und sie extrem brummig werden lässt? Oder doch eher, weil er in etwa zu der Zeit sprießt, da die Braunbären aus ihrer Winterruhe erwachen? So oder so, für mich ist die Hauptsache: Er sprießt :-)!

Bärlauchblüten
flua73 / www.pixabay.com

Und das a) nicht zu knapp, und b) nicht irgendwo, sondern in unserem Garten. Die natürlichen Bärlauchbestände, die wir kennen, sind in den vergangenen Jahren geradezu überrannt worden. (Was macht jemand mit mehreren Plastiktüten büschelweise geerntetem Bärlauch – außer die Bestände kaputt??) Deshalb haben wir vor drei Jahren ein paar Pflanzen in eine schattige Ecke unter die Zaubernuss gesetzt und beschränken uns nun darauf.

Wenn es eine unkomplizierte Kultur gibt, dann ist es Bärlauch. Kümmerbedarf: 0,0. Das einzig Schwierige war, sich anfangs die Ernte zu verkneifen, damit sich die Pflänzchen in Ruhe etablieren können. Aber dieses Jahr gab es keinen Grund mehr zur Zurückhaltung, so gut haben sich die ebenso leckeren wie hübschen Zwiebelpflanzen ausgebreitet.

Bei der Ernte im Garten halten wir es genauso wie bei der Wildsammlung: Um ihr nicht zu viel Kraft zu rauben, pflücken wir pro Pflanze wir nur ein bis zwei Blättchen. Für ein paar Portionen Pesto hat es trotzdem gelangt – und die Schärfe hat jeden Rest von Frühjahrsmüdigkeit vertrieben.

P.S.: Bärlauch aus dem eigenen Garten ist auch die perfekte Lösung für alle, die sich bei der Wildsammlung ohnehin unsicher wären – natürlich nur, wenn man ihn nicht gerade dorthin setzt, wo Maiglöckchen oder Herbstzeitlose wachsen ;-).

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