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Besuch beim Imker

Bienen sind nützliche und faszinierende Tiere. Kinder begeistern sich schnell für die fleißigen Insekten, die man beim Imker aus nächster Nähe beobachten kann.

Mit Punkt markierte Bienenkönigin zwischen Bienen
P. Meyer / aid.de

Bienen sind eine gefährliche Angelegenheit: Sie können stechen. Sie machen sich einen Spaß daraus, unschuldige Radfahrer zu rammen – in voller Fahrt und mitten zwischen die Augen, versteht sich. Und dann produzieren sie auch noch dieses klebrige Zeugs, dass kleine Kinderhände gerne über die ganze Wohnung verteilen... Ja, Bienen sind nicht jedermanns Sache, aber selbst die größten Insektenphobiker und Honigverächter sind auf die fleißigen Bestäuber angewiesen, ohne die zahlreiche Obst- und Gemüsearten keine oder deutlich weniger Früchte tragen würden.

Kinder sind von Bienen fasziniert

Welche Bedeutung Bienen für die Natur und den Menschen haben – Kinder begreifen es oft besonders schnell. Haben Sie erst einmal verstanden, dass die Flugkünstler mit dem gestreiften Pelz nur im absoluten Notfall stechen – und diese Notwehr in der Regel mit ihrem Leben bezahlen – wandeln sich etwaige Ängste in großen Respekt vor der Leistung der possierlichen Insekten. 12 Millionen Blütenbesuche für ein 500g-Glas Honig – das beeindruckt! Da erscheint die leckere Zuckeralternative noch mehr als echtes Powerfood  und die Biene als Held des Gartens.

Ökologische Zusammenhänge verstehen lernen

Spielerisch und effektiv zugleich lassen sich Informationen rund um Maja und Co. durch einen Besuch beim Imker vermitteln. Schon den Imkerhut aufzusetzen, ist spannend, doch wie groß werden die Augen erst, wenn es an die „Beuten“ genannten Bienenkisten geht, oder zum Abschluss gar ein Stück Honigwabe ausgelutscht werden darf. Selbst leidenschaftliche Gärtner, die um den Wert der Bienen in der Regel wissen, können bei einem solchen Besuch oft noch einiges lernen – etwa, welche Bienentrachtpflanzen zusätzliche Bestäuber in den Garten locken, weshalb Pflanzenschutzmittel eine Gefahrenquelle für Bienen und Honig darstellen, oder  wie man mit Nisthilfen aktiv etwas für Wildbienen tun kann.

Imker freuen sich über Anfragen

Einen Besuch bei einem Imker zu planen, ist denkbar unkompliziert: Die hiesigen Imker sind über den Deutschen Imkerbund gut organisiert und freuen sich über potenziellen Nachwuchs. In vielen Städten und Gemeinden gibt es sogar eigens Lehrbienenstände, die sich für einen Besuch mit größeren Gruppen aus dem Kleingartenverein oder mit Schulklassen anbieten. Die Angebote sind in der Regel kostenfrei; ein Gewinn an Verständnis für ökologische Zusammenhänge ist garantiert.

Autorin: Mascha Schacht, Frankfurt am Main |

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