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Bonner Ernährungstage

Zu einem gesunden Lebensstil gehören mindestens zwei Dinge: Ernährung und Bewegung. Genau das waren die Themen bei den ersten Bonner Ernährungstagen vom 19. bis 21. September 2017.

Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der BLE und Professor Ulrike Arens-Azevêdo, Präsidentin der DGE
BLE

Zu einem gesunden Lebensstil gehören mindestens zwei Dinge: Ernährung und Bewegung. Zugegeben ist das nicht wirklich neu. Wohl aber, dass sich öffentliche Institutionen mit diesen Themen zusammenschließen und gemeinsam Veranstaltungen durchführen. So geschehen bei den ersten Bonner Ernährungstagen vom 19. bis 21. September 2017. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) machte den Auftakt mit dem Thema Ernährung unter dem fordernden Titel „Vom Wissen zum Handeln“. Denn das Wissen und die Kompetenzen rund um eine gesunde Ernährung sind das Eine. Die praktische Umsetzung im Alltag aber das Andere. Nach einer Forsa-Umfrage wissen 90 %, was für ein gesundes Essen nötig ist, aber ein Drittel schafft es nicht. „Jetzt ist die Zeit gekommen, dass wir alle unsere Erkenntnisse endlich in Taten umwandeln“, fasste die Leiterin des BZfE Dr. Margareta Büning-Fesel den Tag zusammen. Und die Erkenntnisse werden nun abgefragt: Unter www.vomwissenzumhandeln.de werden Ideen gesammelt. Zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft will das BZfE von den vielen sehr guten Beispielen lernen, die schon heute existieren und die besten Ideen dann möglichst flächendeckend umsetzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat am 20. und 21. September die Bonner Ernährungstage fortgesetzt. Der Fokus der Arbeitstagung „Sportlerernährung praxisnah“ lag vor allem im Thema Bewegung. Neben der Ernährungsweise hat auch unzureichende körperliche Aktivität einen wesentlichen Anteil an der Zunahme sogenannter Wohlstandserkrankungen. Professor Daniel König von der Universität Freiburg hatte dazu Zahlen: „65 % der erwachsenen Männer und 51 % der erwachsenen Frauen sind in Deutschland übergewichtig. 45 % der Erwachsenen treiben keinen Sport.“ Dabei zeigen Studien eine teilweise deutliche Reduktion chronischer Krankheiten bei körperlich aktiven Menschen. Und da reden wir nicht von Leistungssport, sondern von einem moderaten Trainingsprogramm von 30 bis 45 Minuten an drei bis vier Tagen in der Woche.

Das gemeinsame Ziel des BZfE und der DGE ist es, als in Bonn ansässige öffentliche bzw. öffentlich geförderte Institutionen im Bereich der Ernährungsaufklärung und Ernährungswissenschaft, die Bonner Ernährungstage dauerhaft zu etablieren. Der Staatssekretär im Bundesernährungsministerium, Dr. Hermann Onko Aeikens und der Bonner Oberbürgermeister, Ashok Sridharan sehen das ebenso. Beide haben die Beteiligten ermutigt, den Weg der engen Kooperation weiter zu beschreiten. Sridharan: „Ich freue mich auf die 2. Bonner Ernährungstage, dann sprechen wir im Rheinland von ‚Tradition‘ und ab dem dritten Mal wird es dann Brauchtum.“

Der Grundstein ist in jedem Falle gesetzt, denn die über 600 Teilnehmer waren schon beim ersten Mal begeistert.

Harald Seitz, BLE

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