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Butternut - genauso vielseitig wie Hokkaido

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Es ist nicht zu leugnen, der Herbst ist da. Auch wenn ich dem Sommer ein bisschen nachweine, freue ich mich darauf, wieder Herbstgemüse zu kochen. Und da kommt man am Kürbis nicht vorbei.

Es ist nicht zu leugnen, der Herbst ist da. Auch wenn ich dem Sommer ein bisschen nachweine, freue ich mich darauf, Herbstgemüse zu kochen. Und da kommt der Kürbis ins Spiel. Besonders gerne esse ich Butternut. Ich finde ihn noch leckerer als den Hokkaido.

Butternutkürbis aufgeschnitten und Kürbiswürfel
Julia Icking, Bonn

Vorbereitung

Zuerst halbiere ich den Kürbis längs mit einem großen, scharfen Messer. Bei sehr großen Exemplaren schneide ich erst den „Hals“ ab und habe dann zwei Teile, die ich auf die Schnittfläche stellen kann. Dann ist das Halbieren leichter. Aus den unteren Stücken kratze ich mit einem Löffel die Kerne heraus. Die sind essbar - also nicht wegschmeißen. Aber dazu später mehr.

Die Schale des Butternut könnte sogar dranbleiben, wird aber leider beim Kochen nicht ganz so weich wie die von Hokkaidokürbissen. Deshalb entferne ich sie meistens. Das geht mit einem richtig scharfen Sparschäler ganz gut. Manche Stellen muss ich zweimal schälen, aber dann ist der Kürbis startklar.

Zubereitung

Kürbis ist super-vielfältig: Er schmeckt als Suppe, in dünnen Scheiben auf Flammkuchen, gebraten oder als Lasagnefüllung. Besonders einfach ist Butternut-Püree, auch Butternut-Squash genannt.

Grundrezept Butternut-Püree

  • 1 kleiner Butternut
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl (z. B. Rapsöl)
  • Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer

Den Butternut wie beschrieben schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch würfeln. Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze einige Minuten glasig dünsten. Den Kürbis zugeben und mit Brühe würzen. Etwas Wasser angießen, die Stücke müssen aber nicht bedeckt sein. Köcheln lassen. Der Kürbis ist schon nach wenigen Minuten gar und kann dann zusammen mit der Flüssigkeit gestampft werden.

Variationen

Wem Salz und Pfeffer zu langweilig sind, der kann seiner Phantasie freien Lauf lassen: Zusammen mit den Zwiebeln gehackten Knoblauch und Ingwer anbraten, vielleicht auch noch Chili. Rosmarin passt auch gut zu Kürbis. Oder man gibt etwas Kokosmilch in die Garflüssigkeit.

Das erste Mal habe ich Butternut-Squash im Urlaub gegessen. Damals haben wir Fisch dazu gemacht. Das Püree passt auch gut zu diesen Quinoabratlingen.

Daran erkennt ihr einen leckeren Kürbis

  • Der Stiel sollte dran sein, sonst verdirbt der Kürbis leicht
  • Der Kürbis sollte keine Druckstellen haben
  • Helle Stellen auf der Schale sind normal. Das ist die Stelle, die beim Wachsen auf dem Boden liegt und kein Sonnenlicht abkriegt.
  • Reife Kürbisse klingen hohl, wenn man dagegen klopft.
  • Kleine Exemplare haben meist mehr Geschmack und sind weniger faserig.
  • Den Kürbis vor dem Garen probieren: Schmeckt er bitter, sollte man ihn nicht verwenden.

Kürbiskerne selber rösten

Wie oben erwähnt, sind die Kürbiskerne essbar. Ich habe bisher die Mühe gescheut, sie aus dem faserigen Inneren zu pulen, aber jetzt bin ich neugierig. Das Auslösen geht erstaunlich leicht, im Butternut sind es auch nicht so viele Kerne. Die ausgepulten Kerne abspülen und trocknen. Und jetzt rösten. Weil es nicht so viele sind, nehme ich die Pfanne statt den Ofen. Ich erhitze die trockene Pfanne auf mittlere Hitze. Achtung: Deckel drauf, die Kerne beginnen irgendwann zu springen. Dann sind sie fertig zum Knuspern. Wer mag gibt Salz oder andere Gewürze dazu.

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