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Effizientes Kochen

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Ich dachte, ich könnte kochen. Schließlich tue ich es ja schon seit einigen Jahren. Was ich aber noch immer selten schaffe: ein Gericht auf die Minute genau auf den Tisch zu stellen, ohne ...

Ich dachte, ich könnte kochen. Schließlich tue ich es ja schon seit einigen Jahren. Was ich aber noch immer selten schaffe: ein Gericht auf die Minute genau auf den Tisch zu stellen, ohne dass ein Teil verkocht, abgekühlt oder noch „sehr bissfest“ ist. 

Wecker mit Fragezeichen aus Paprike, Kartoffeln, Zwiebel, Pfannenwender und Kochtopf
Judith Pulg | Fotografie

Diese Kompetenz bräuchte ich jetzt aber. Denn mein Sohn geht jetzt zur Schule – und steht seitdem jeden Mittag pünktlich auf der Matte und hat Hunger. Ich dagegen reize an den Vormittagen jede Sekunde aus, um meine Arbeit zu schaffen.

Wie bewundere ich meine Schwiegermutter, die - egal wie komplex das Gericht – es schafft, jeden Bestandteil auf den Punkt gegart zum vereinbarten Zeitpunkt auf den Tisch zu stellen...

Ja, sie hat noch ein paar Jährchen mehr Erfahrung als ich. Aber: Sie hat es auch gelernt. Wo ich völlig naiv abschätze, wie lange die Zubereitung des Mittagessens ungefähr dauert, weiß sie es einfach. Sie weiß, welche Handgriffe dazu gehören, wie lange sie dauern und was davon nicht im Rezept steht und dazu gedacht werden muss.

In drei Schritten zum perfekten Timing

Das BZfE gibt in seiner Broschüre „Einfach kochen lernen“ Tipps zu Arbeitsorganisation und Zeitplanung beim Kochen. Die Kernpunkte sind folgende:

  1. Arbeitsplatz und Zutaten herrichten (steht nicht im Rezept und wird bei der Planung oft vergessen)
  2. Zutaten vorbereiten (waschen, putzen, schnippeln)
  3. Garen (dabei unterschiedliche Garzeiten berücksichtigen und – irgendwie logisch – mit dem längsten Kochvorgang beginnen)

Zusätzlich gibt es zum Beispiel Tipps dazu, welche Hilfsmittel sinnvoll sind – und wie man sie am besten anordnet.

BLE-Medienservice: Einfach kochen lernen, Seite 11: "Arbeitsorganisation und Zeitplanung sorgen für das richtige Timing"

Das werde ich wohl lernen müssen. Und auch, wenn ich sicherlich nicht zu jedem Gericht einen detaillierten Plan aufstellen werde, wie es in der Broschüre „Einfach kochen lernen“ für ein Beispielgericht gemacht wurde: Es hilft schon sehr, sich am Abend vorher oder am Morgen zu überlegen, was alles gemacht werden muss, wie lange das dauert und wann ich dann spätestens anfangen muss. 

...und dann einen Wecker zu stellen, damit ich auch wirklich rechtzeitig vom Schreibtisch aufstehe. Oder zwei. Oder drei...

Habt ihr Tipps für effizientes Kochen? Teilt sie gerne unten in den Kommentaren!

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