Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Eier: Gesund essen

Das Ei besitzt eine hohe biologische Wertigkeit und verbirgt unter der Schale viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Es ist damit ein kleines Kraftpaket.

Hand hält weißes Hühnerei zwischen Daumen und Zeigefinger
richman21 / Fotolia.com

Die Inhaltsstoffe eines Hühnereies

Braune und weiße Eier, ein braunes halbiert
Hühnereier enthalten viele wertvolle Nährstoffe

Ein Ei enthält:

  • biologisch wertvolles Eiweiß, das sehr gut verdaulich ist. Der menschliche Körper kann dieses Eiweiß zu fast 100 % verwerten. Der Eiweißgehalt im Eigelb ist höher als im Eiklar,
  • Fett, das im Eiklar nur in Spuren, im Eidotter dagegen reichlich vorhanden ist,
  • die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Vitamin A ist das wichtigste Vitamin im Ei. Es sorgt dafür, dass das Auge elastisch bleibt, sich die Iris gut an Helligkeit und Dunkelheit anpasst und wir nachts besser sehen,
  • die wasserlöslichen B-Vitamine. Vitamin B1 wird im Kohlenhydratstoffwechsel benötigt und ist wichtig für die Funktion der Nervenzellen. Vitamin B2 wirkt unter anderem im Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und ist wichtig für die Zellatmung. Folsäure ist im Eigelb enthalten,
  • die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor und Eisen im Eigelb und Natrium und Kalium im Eiklar,
  • Cholesterin, das ausschließlich im Eigelb vorhanden ist.

Braune und weiße Eier unterscheiden sich nicht in ihrer Zusammensetzung.

Eier und Cholesterin

Im Hinblick auf den Cholesteringehalt der Eier empfiehlt die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Eier nur maßvoll zu verzehren. Als Orientierung werden bis zu drei Eier pro Woche genannt. Dies beinhaltet auch die Eier, die in zubereiteten Speisen, also im Kuchen, Soßen oder Teigwaren enthalten sind. Zu bedenken ist jedoch, dass Cholesterin wichtige Aufgaben im Organismus erfüllt, zum Beispiel als Basis für Hormon- und Vitamin-D-Bildung. Der Körper bildet Cholesterin deshalb selbst und ist nicht auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.

Der Cholesterinspiegel im Blut wird beim gesunden Menschen durch einen Mechanismus reguliert. Er sorgt dafür, dass der Blut-Cholesterinspiegel unabhängig von der Höhe der Cholesterinaufnahme weitestgehend konstant bleibt. Erst wenn der Blut-Cholesterinspiegel durch Erkrankung dauerhaft erhöht ist, sind Ernährungsmaßnahmen erforderlich. Denn ein zu hoher Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Hühnerfutter beeinflusst Ei-Qualität

Durch das Futter lassen sich Schalendicke, Geschmack und Dotterfarbe beeinflussen. Wenn das Futter beispielsweise zu wenig Kalk enthält, legen die Hühner dünnschalige oder schalenlose Eier. Der Zusatz von pigmenthaltigen Futtermitteln wie Mais oder Carotinoide sorgt für einen gelben oder orangefarbenen Dotter. Der stärker gefärbte Dotter ist aber nicht gesünder als ein blasser.

Autorinnen: Ute Rumpf, Ochsenfurt; Gesa Maschkowski, Bonn; Heike Krull, Bonn

als hilfreich bewerten 0 Versenden
Aufgeschlagenes Frühstücksei in grünem Eierbecher auf Holzbrett
kab-vision / Fotolia.com
Gesundheit

Cholesterin: Mythos Frühstücksei

Fettbewusst essen – worauf es ankommt!

Wer sich mal mehr Eier gönnt, muss kein schlechtes Gewissen haben. Eier enthalten zwar reichlich Cholesterin, das beeinflusst aber kaum den Cholesterinspiegel im Blut.

mehr...
Ernährungswissen

Was im Essen steckt: Vitamine und Mineralstoffe

Neue Referenzwerte für Natrium, Chlorid und Kalium

Frau hält über dem Mund Gras und auf dem gebeugten Oberarm steht ein Glas mit grünem Saft
iStock.com / red_pepper82

Grundlage für die Ernährungspyramide sind die DACH-Referenzwerte. Für die Mineralstoffe Natrium, Chlorid und Kalium wurden sie überarbeitet. Was bedeutet das für die Praxis?

mehr...

Hörfunkbeitrag März 2016

buntgefärbte Eier
pixabay

Aktuelles rund ums Ei

Was wäre Ostern ohne das Osterei? In diesen Wochen haben Eier im Handel Hochkonjunktur und kaum einer lässt es sich nehmen, zu Ostern gefärbte und bunt verzierte Eier zum Frühstück anzubieten.
Download - [PDF 63,93kB] Download - [MP3 6064,49kB] Anhören - [0:00 min]