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Ein Herz für goldige Riesen

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Lohnt es sich, eine einzelne Tomate zu Tomatensalat zu verarbeiten? Absolut, zumindest, wenn es sich um ein Exemplar der Sorte 'German Gold' handelt!

Lohnt es sich, eine einzelne Tomate zu Tomatensalat zu verarbeiten? Absolut, zumindest, wenn es sich um ein Exemplar der Sorte 'German Gold' handelt! Die Früchte füllen zwei Hände locker aus, wiegen gerne mal 500-700 g je Wuchtbrumme, schmecken supertomatig mit einer angenehmen Süße und sind so saftig, dass man fürs Dressing auf Öl eigentlich komplett verzichten könnte.

Tomaten der Sorte 'German Gold' und eine rot-grüne unbekannte Sorte
Löwenzähnchen

Ich probiere ja immer wieder neue Sorten aus, aber bei dieser werde ich definitiv zur Wiederholungstäterin. Selbst, wenn ich dadurch ein wenig Mehrarbeit leisten muss: Damit die Triebe nicht unter dem Gewicht des Fruchtbehangs abbrechen, muss man sie sorgfältigst aufbinden.

Auch wer großen Wert auf die Ästhetik legt, sollte sich lieber anderweitig orientieren, denn durch diverse Einschnürungen und Knubbel sehen die Früchte ziemlich ulkig aus und bilden mitunter wie verkorkt aussehen Nahtstellen. Das Aufschneiden für den Salat gleicht eher einem Schlachtvorgang, da der Durchmesser so gewaltig ist, dass man jede Scheibe mehrfach zerteilen muss und der Saft nur so fließt. Trotzdem, der Geschmack haut's raus, ich war begeistert! Ach ja, empfohlen wird 'German Gold' eher fürs Gewächshaus, aber in diesem irren Sommer haben auch meine beiden ins Freiland gepflanzten Exemplare hervorragend durchgehalten.

Nicht ganz so überschwänglich bin ich bezüglich der schönen Unbekannten aus dem Saatgutvorrat einer Bekannten, die dieses Jahr ebenfalls den Weg in unser Gewächshaus gefunden hat. Es könnte sich um die Salattomate 'Revilla' handeln, die ich zum Vergleich aber auch noch mal testen müsste. Die Früchte sehen in jedem Fall sehr hübsch aus mit ihren grüngeflammten Schultern und der Ertrag überzeugt ebenfalls. Was mich aber gestört hat, war die mitunter sehr feste Schale – wahrscheinlich sind wir einfach nix mehr gewöhnt, aber da war der goldige Riese doch deutlich zarter.

In jedem Fall war und ist die Tomatenernte bei uns dieses Jahr eine wahre Freude, die auch unsere Kinder längst angesteckt hat: Wenn man mal eben selbst eine Tomate pflücken darf, wird selbst Gemüse mit einem Mal zum begehrten Snack, sehr praktisch :-) !

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