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Neue Empfehlungen zur Stillförderung

Wie kann Deutschland stillfreundlicher werden? Den Weg dahin weisen neue Empfehlungen zur Stillförderung in Deutschland aus dem Forschungsvorhaben „Becoming Breastfeeding Friendly“.

Drei Stillende auf Sofa
Christoph Luttenberger

Nationale und internationale Expertengruppen empfehlen, das Stillen als natürliche und bevorzugte Ernährungsform für Säuglinge zu fördern. Die gesundheitlichen Vorteile für Mutter und Kind sind gut belegt. Trotzdem stillen in Deutschland nur rund zwei Drittel der Mütter ihre neu geborenen Säuglinge ausschließlich, in den folgenden Monaten sinkt die Zahl deutlich.

Stillförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Damit Stillen gut gelingen kann, sollten Frauen und ihr Umfeld auf allen Ebenen stillfreundliche Bedingungen vorfinden. Das Forschungsvorhaben Beeing Breasting friendly (BBF) hat systematisch Daten zu allen wichtigen Handlungsfeldern der Stillförderung gesammelt und bewertet und daraus konkrete Empfehlungen zur Stillförderung in Deutschland abgeleitet. Diese zeigen, wo eine wirksame, effiziente und nachhaltige Stillförderung ansetzen sollte. Die Ergebnisse wurden am 5. Juni 2019 auf der Fachkonferenz „Wie stillfreundlich ist Deutschland?“ in Berlin vorgestellt.

Der BBF-Auswertung zufolge ist Deutschland derzeit als moderat stillfreundlich zu beschreiben. Die Gesetzgebung und Finanzierung wichtiger Maßnahmen der Stillförderung wie Mutterschutzgesetz und Elterngeld gehören zu den Stärken. Besonders schwach schneidet Deutschland in den Handlungsfeldern Werbung sowie Forschung & Evaluation ab. Es gibt zwar zahlreiche Einzelaktivitäten zum Stillen. Doch Deutschland braucht eine nationale Strategie zur Stillförderung, lautet daher die Rahmenempfehlung aus dem BBF-Prozess.

Alle Empfehlungen zur Stillförderung und weitere Informationen finden Sie beim Netzwerk Gesund ins Leben.

Andrea Fenner, Edinburgh

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