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Hat der Pflücker bald ausgedient?

Hat Ihr Kind Durst, sagt es das und sie geben ihm zu trinken. Pflanzen brauchen auch Wasser, mal mehr, mal weniger. Nur sagen können sie das nicht. Ein neuer Sensor kann helfen.

(BZfE) – Hat Ihr Kind Durst, sagt es das und Sie geben ihm zu trinken. Pflanzen brauchen auch Wasser – mal mehr, mal weniger. Nur sagen können sie das nicht. Doch dafür gibt es inzwischen Lösungen. Sarig Dueck, Softwareentwickler der Mainzer Firma Phytec bindet Sensoren an die Pflanzen, die ein Anschwellen oder Schrumpfen feststellen. Darüber können „sich die Pflanzen melden“, wenn sie Wasser brauchen. Ein Algorithmus wertet die stündlichen Meldungen in der Cloud aus und reguliert die Tröpfchenbewässerung. Erste Versuche ergaben, dass die Landwirte bis zu 40 Prozent Wasser sparen und die Erträge um 20 Prozent höher liegen können.

Da ist es bis zur Ernte mit Robotern nicht mehr weit. Wohl bemerkt: Es geht um die Ernte von Beerenfrüchten. Tom Coen von Octinion im belgischen Leuwen stellte auf der Fruit Logistica in Berlin einen Roboterarm vor, der die Erdbeere sanft erfasst und mit einer Drehbewegung die Frucht vom Stiel pflückt, als wäre es ein erfahrener Pflücker. Die Arbeitskosten im Gartenbau steigen und führen zu solchen Mechanisierungen, sagte Coen. Der Roboter werde die „Arbeitskosten“ nicht senken, aber da er auch nachts und selektiv durch die Reihen des Gewächshauses fahren kann, wird er sie auch nicht weiter erhöhen.

Roland Krieg, www.bzfe.de

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