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Juchu, die ersten Pilze!!!

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Aus Sicht vieler Menschen war der diesjährige Sommer doof, weil verregnet. Pilzfreunde hingegen konnten sich freuen. Auch wir sind bereits ein paar Mal ...

Aus Sicht vieler Menschen war der diesjährige Sommer doof, weil verregnet. Pilzfreunde hingegen konnten sich freuen. Auch wir sind bereits ein paar Mal mit Taschenmesser, Netzbeutel und Korb ausgestattet losgezogen, um auf Pilzjagd zu gehen. Wobei Jagd eigentlich das falsche Wort ist: Es wäre ja schön, wenn die Dinger wegrennen würden, dann würde man sie nämlich deutlich besser sehen. Aber nein, stehen stumm da und tun erfolgreich so, als wären sie Luft.

Steinpilz auf Waldboden
Pål Karlsen / Pixabay.com

Dieses Jahr hatten sie trotzdem keine Chance, denn, haha, wir haben jetzt Kinder! Und mit denen im Schlepptau bewegen uns im Vergleich zu früher so dermaßen langsam fort, dass wir auch noch den letzten Pilz erspähen! Tatsächlich hat uns allen das gemeinsame Pilzesuchen viel mehr Spaß gemacht, als mancher Versuch einer „echten“ Wanderung: Bei gemächlichem Tempo lässt sich auch jenseits der Pilze viel mehr entdecken, man kann sich besser unterhalten, Fangen und Verstecken spielen und die gefundenen Pilze wurden von unserer Dreijährigen wie wertvolle Trophäen nach Hause geschleppt.

Diese Erfolgserlebnisse haben uns ermutigt, uns zu etwas anzumelden, was wir schon lange einmal machen wollten: zu einer geführten Pilzwanderung. Steinpilze, Butterpilze und Maronen-Röhrlinge erkennen wir sicher und legen sie gerne in unser Körbchen. An den allermeisten Pilzen laufen wir aber mit sehnsüchtigen Blicken vorbei, weil wir uns einfach nicht sicher sind, mit welcher Art wir es zu tun haben.
 
Generell werden wir vermutlich auch nach der Pilzführung ausschließlich sogenannte Röhrlinge sammeln, also Arten, die unter dem Hut ein schwammartiges Gewebe aufweisen – anders als Lamellenpilze wie der Champignon, deren Unterseite eine fächerartig aufgebaute Struktur aufweist. Der Grund ist simpel: Unter den Röhrlingen gibt es nur wenige ungenießbare und noch weniger giftige Arten, die zudem recht gut zu erkennen sind. Bei den Lamellenpilzen hingegen ist das Verwechslungsrisiko hoch und diesen Nervenkitzel brauchen wir definitiv nicht.

Trotzdem sind wir schon sehr gespannt: Vielleicht lernen wir ja doch den einen oder anderen Lamellenpilz sicher erkennen – oder zumindest sicher genug, um ihn zur Pilzberatung zu tragen – und was ist eigentlich mit all den Baumpilzen?

Ich halte euch auf dem Laufenden, bis dahin "gut Hut" ;-).

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