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Junges Gemüse vs. Unkraut

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Unkrautjäten mit Kindern ist nur bedingt effektiv – aber sehr kurzweilig.

Perfekt, kaum klage ich mein Leid ob der Queckeninvasion, da erhalte ich tatkräftige Unterstützung: Lieb Töchterlein zart hat endlich den Reiz des Unkrautzupfens entdeckt – das wurde aber auch Zeit!

Kind mit Gummstiefeln tritt Spaten in die Erde
underdogstudios / stock.adobe.com

Zugegeben, momentan ist der administrative Part meinerseits noch recht hoch: Der Schneckenzaun animiert zu wilden Hüpfwettbewerben, die regelmäßig zulasten des Schnittlauchs gehen, der Wenderadius von Kinderfüßen ist erstaunlich groß und Stangensellerie lässt sich zugegeben viel besser rausrupfen als die doofe Quecke (die in der Folge konsequent mir überlassen blieb).

Aber dafür haben Kinder einen Blick für Details, den ich nach wie vor faszinierend finde. Was da im Beet alles entdeckt wird, mit welchem Eifer Regenwürmer von der einen Ecke in die andere umgesiedelt werden und wie sie selbst im unscheinbarsten oder nervigsten Pflänzchen noch das Schöne wahrnehmen – ziemlich beeindruckend. Neulich wurde akribisch jede gejätete Garten-Wolfsmilch (Euphorbia peplus) einzeln mit der kleinen Schippe aufgenommen, zum Sandkasten transportiert und dort sehr sorgfältig wieder eingepflanzt und angegossen.

Bei so viel Einsatz, Begeisterungsfähigkeit und Ausdauer nehme ich (meistens) bereitwillig in Kauf, dass sich Jätaktionen auch mal von einer Viertel- auf eine Dreiviertelstunde ausdehnen. Nur als dann umgekehrt Unkraut aus den Plattenfugen ins Beet verpflanzt werden sollte, habe ich mir erlaubt, mein Veto einzulegen. Ich glaube, es wird Zeit für ein eigenes Kinderbeet :-).

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