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Kochbuchchaos

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Knapp 30 Koch- und Backbücher sammeln sich in unserem Küchenregal, dazu etliche Heftchen. Und der Platz wird schon wieder knapp...

Knapp 30 Koch- und Backbücher sammeln sich in unserem Küchenregal, dazu etliche Heftchen. Und der Platz wird schon wieder knapp. Dabei habe ich vor Monaten schon einige ausgelagert∩ Nun stelle ich mir die Frage: Werde ich diese Bücher jemals wieder brauchen?

Unterschiedlichste Kochbücher liegen kreuz und quer übereinander.
Judith Pulg | Fotografie

Mal ganz ehrlich: Schaut ihr beim Kochen in ein Kochbuch? In der Regel koche ich ohnehin Gerichte aus meinem Standard-Repertoire – und die habe ich im Kopf. Und wenn ich ein bestimmtes Rezept suche oder mich zu bestimmten Zutaten inspirieren lassen möchte, schaue ich in die einschlägigen Kochforen im Internet. "Rezept Karotten Paprika Schweinefilet" in die Suchmachine einzugeben ist schließlich einfacher, als ein passendes Rezept in der Papierwelt zu finden. Und eine Bewertung bekomme ich hier meist gratis dazu. 

Deshalb blättere ich nur ganz selten tatsächlich in einem der vielen Bücher in meinem Schrank. Am ehesten, wenn ich am Wochenende mal wieder richtig Lust und Zeit zum Kochen habe – was aber in dieser Kombination gerade so gut wie nie vorkommt∩ Also: Wofür habe ich diese Bücher?

Leichter zu beantworten ist die Frage: Warum habe ich diese Bücher? Weil ich ein Kochbuch-Junkie bin. Oder ein Kochbuch-Kauf-Junkie. Ich liebe es, Kochbücher zu kaufen und darin nach neuen Rezepten zu stöbern. Aber nach nur wenigen Tagen flaut die anfängliche Euphorie meistens ab. Dann steht auch das neue Buch wieder nur im Schrank herum. 

Wenn ich hin und wieder eines der Bücher herausziehe, dann meist zu besonderen Anlässen (Weihnachten oder Silvester) oder Themen (Wie koche ich nochmal den leckeren Sushi-Reis? Welche Tapas mache ich für das Party-Büffet?). Oder ich stöbere in Büchern besonderer Autoren... 

Mein Lieblingskochbuch stammt dabei nicht von irgendwelchen Promi-Köchen, sondern von unseren Freunden und Verwandten. Es ist unser Hochzeitskochbuch mit den Ofen-Rezepten aller Gäste. Wobei ich zugeben muss: Selbst da neige ich dazu, bestimmte Rezepte herauszupicken statt alle einmal auszuprobieren.

Vielleicht wäre das eine Strategie? Ein ganzes Kochbuch von vorne bis hinten durchzuarbeiten. Sich einfach mal zu zwingen, etwas Neues auszuprobieren, auch wenn einen ein Rezept nicht gleich anspringt? Und wenn ich dann nach drei Rezepten merke: "Das ist alles nichts!", dann habe ich einen triftigen Grund, das Buch aus dem Regal verschwinden zu lassen∩.

Nutzt ihr Kochbücher? Oder stehen sie bei euch auch ungenutzt im Schrank? Welche Kriterien würdet ihr für die Auswahl der Bücher ansetzen? Schreibt mir einen Kommentar!

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