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Lass uns zusammen kochen!

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Neulich an einem Kita-freien Tag: Wir lassen es langsam angehen. Spät frühstücken, in der Wohnung rumwerkeln, spielen. Später dann ein Anruf unserer Nachbarin, deren Sohn auch frei hat. „Kommt 

Neulich an einem Kita-freien Tag: Wir lassen es langsam angehen. Spät frühstücken, in der Wohnung rumwerkeln, spielen. Später dann ein Anruf unserer Nachbarin, deren Sohn auch frei hat. „Kommt ihr mit auf den Spielplatz?“. Ja, gerne. Ein bisschen frische Luft wäre jetzt gut.

Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln, Hirse
Julia Icking, Bonn

Auf dem Spielplatz sind die Kinder schwer beschäftigt, die Mamas natürlich auch. Es gibt ja immer was zu quatschen. Schwuppdiwupp ist es zwölf und mein Magen fängt an zu rumoren. Hmm, eigentlich wollte ich noch einkaufen gehen. Dafür ist es jetzt wohl etwas zu spät. Ich habe zwar noch ein paar gekochte Kartoffeln, Tomaten und Möhren, aber so richtig nach Mittagessen klingt das noch nicht. Meine Nachbarin guckt auch gerade auf die Uhr und sagt: „Oh, wir müssen jetzt mal schnell was kochen! Aber was?“. Da hatten wir wohl den gleichen Gedanken. Nach kurzem Überlegen haben wir einen Plan. Also schnell nach Hause, Hände waschen und weiter. Die Kinder verschwinden im Kinderzimmer - prima, so kann es weiter gehen.

In der Küche

Aus meinen Kartoffeln werden Bratkartoffeln und weil die nicht für alle reichen, kochen wir noch einen Topf Hirse. Das geht schnell.

Im Kühlschrank der Nachbarwohnung finden sich Zucchini und Paprika, Schafskäse und Oliven. Dazu noch eine Zwiebel und los geht‘s. Wir schneiden alles in Stücke und geben es nach und nach in eine Pfanne. Immer schön rühren und braten. Am Ende streuen wir den zerbröselten Schafskäse darüber. Die Oliven stellen wir daneben, denn die mögen nicht alle.

Am Tisch

Nach etwa einer halben Stunde sitzen wir zusammen am Tisch: Drei Erwachsene - ein Papa ist zum Mittagessen zu Hause - und zwei Kindergartenkinder. Die Kinder pulen einhellig die Zucchini aus der Gemüsepfanne, lassen sich das andere Gemüse aber schmecken und am Ende sind alle satt. Eine Portion zum Abendessen für den zweiten Papa ist sogar noch übrig.

Fazit: Das Kochen ging schnell und war unterhaltsam. Die Kinder konnten in der Zeit zusammen spielen und beim Essen gab es (fast) keine Diskussion über unzumutbare Gemüsearten. Alle sind satt und weder im Kühlschrank noch in den Töpfen sind Reste geblieben.

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