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Lebensmittelexport nimmt zu

Made in Germany ist nicht nur gefragt sondern gewinnt als Exportschlager auch zunehmend wirtschaftliche Bedeutung.

Kartons, einer mit der Aufschrift Export
pixabay

(BZfE) – Weltweit schätzen immer mehr Verbraucher die Qualität und die Sicherheit deutscher Lebensmittel. Hiesige Unternehmen haben im Jahr 2016 Produkte im Wert von 56,7 Milliarden Euro exportiert. Das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, meldet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in ihrem Jahresbericht. Mengenmäßig haben sich die Ausfuhren sogar um 4,3 Prozent erhöht.

Made in Germany ist nicht nur gefragt sondern gewinnt als Exportschlager auch zunehmend wirtschaftliche Bedeutung. Inzwischen liegt die Exportquote bei 33 Prozent. Im Jahr 2016 hatten Fleisch und Fleischprodukte (18,7 %), Süßwaren, Dauerbackwaren und Speiseeis (15,4 %) sowie Milch und Milchprodukte (13,4 %) den größten Anteil. Aber auch alkoholische Getränke (6,9 %), Öle und Fette (5,8 %) sowie verarbeitetes Obst und Gemüse (5,7% %) sind im Ausland beliebt.

Heute ist Deutschland der drittgrößte Exporteur und Importeur von Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen am Weltmarkt, erklärt die BVE. Rund 80 Prozent der deutschen Ausfuhren werden in der Europäischen Union abgesetzt. Ein großer Vorteil sind hier die relativ kurzen Transportwege und die vergleichbaren Vorlieben der Konsumenten. Die wichtigsten Handelspartner sind die Niederlande, Frankreich, Italien, Großbritannien und Österreich. Im vergangenen Jahr sind die EU-Ausfuhren um 2,8 Prozent gestiegen. Aber auch Märkte außerhalb der Europäischen Union gewinnen an Bedeutung. Vor allem die Märkte in Asien (China), den USA und der Schweiz sind für deutsche Unternehmen interessant. Im Jahr 2016 wurden Lebensmittel im Wert von 12,3 Milliarden Euro außerhalb der EU abgesetzt, was einem Plus von 6,9 Prozent entspricht.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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