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Mein Kampf mit dem Krallengriff

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Ist es nicht Wahnsinn, wie schnell geübte Köche das Messer über ihr Gemüse wedeln? Zack, zack, zack – und dabei gleicht ein Stück dem nächsten. Bei mir ist das etwas anders...

Ist es nicht Wahnsinn, wie schnell geübte Köche das Messer über ihr Gemüse wedeln? Zack, zack, zack – und dabei gleicht ein Stück dem nächsten.

Hand hält Lauchstange im Krallengriff auf rotem Schneidebrett, Messer teilt Ringe davon ab.
Judith Pulg | Fotografie

Bei mir ist das etwas anders: Wenn ich eine Zwiebel schneide, pule ich alle zwei Sekunden ein Stückchen vom Messer, weil es beim Heben der Klinge mit hochgerutscht ist. Damit ich meine Finger nicht absäbele, versuche ich mich im so genannten Krallengriff – und rege mich dann darüber auf, dass mir die Zwiebel unter den Fingern wegrutscht. Sicher? Sicher! Aber irgendwie nicht meins...

Doch: Wenn ich jetzt mit meinen Kindern koche, möchte ich natürlich, dass sie sich nicht verletzen. Deshalb sollen sie alle Techniken möglichst gleich richtig lernen. Und das klappt natürlich nur, wenn ich es auch richtig vormache.

Deshalb übe ich jetzt den Krallengriff. Bei Lauch, Kräutern, Gurken und Zucchini geht es schon ganz gut. Und die Zwiebel?

Nachdem ich mir nun ein paar Videos zur richtigen Schneidetechnik angeschaut habe, durfte ich feststellen: Nicht der Krallengriff ist das Problem, sondern die Vorbereitung. Wenn ich den Strunk beim Würfeln in der Zwiebel belasse, hält der alles beim Schneiden zusammen und mein Zwiebelproblem ist gelöst. Das hätte mir mal jemand vor zwanzig Jahren erzählen sollen!

Mein Fazit:

Wenn das Brett groß genug ist, das Messer scharf und man dann noch die richtigen Tricks für das jeweilige Lebensmittel kennt, funktioniert es auch mit dem Krallengriff. Und mit ein wenig Übung geht es auch schon bald immer schneller.

Was sind eure geheimen Kniffe? Bin für jeden Tipp dankbar, der das Werkeln in der Küche vereinfacht! Schreibt sie mir einfach in die Kommentare!

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