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„Naked Cake“ – nackt und unverhüllt

Ein Kleid aus Marzipan, Kuvertüre oder Zuckerguss wird nicht gebraucht.

Naked-Cake Heidelbeer
AdobeStock/zefirchik06

(BZfE) – Ein „Naked Cake“ braucht kein Kleid aus Marzipan, Kuvertüre oder Zuckerguss. Stattdessen überzeugt der „nackte Kuchen“ durch einen natürlichen Look, der in den Zeitgeist passt. Die einzelnen Schichten sind unverhüllt und bereits vor dem Aufschneiden zu erkennen. Viele verschiedene Variationen sind möglich. Herbstlich sind kleine Törtchen mit einer Nougatcreme und gerösteten Haselnüssen. Auch ein „Naked Cake“ mit Äpfeln, einer Buttercreme und einem Topping aus Feigen und Karamellsoße passt in die dunkle Jahreszeit.

Die Zubereitung ist nicht besonders schwierig. Die Basis ist ein lockerer Biskuitboden, der vor allem aus Mehl, Mineralwasser, Zucker, Eiern, Speisestärke und Backpulver besteht. Die Kohlensäure im Sprudel sorgt dafür, dass der Teig schön aufgeht. Wer den Kuchen dunkel mit schokoladiger Note zubereiten möchte, ersetzt 50 g Mehl im Rezept durch Backkakao.

Idealerweise wird der Boden bereits am Vortag gebacken, damit er über Nacht vollständig auskühlen kann. Nun teilt man den Biskuit in gleiche Teile. Ein gerader Schnitt gelingt mit einem Nähgarn, das etwa dreimal so lang wie der Umfang des Bodens ist. Zunächst rundum ein bis zwei Zentimeter auf der richtigen Höhe einschneiden. Nun den Faden in den Schnitt legen und ihn möglichst waagrecht gleichzeitig nach links und rechts ziehen, bis der Boden komplett durchgeschnitten ist.

Anschließend werden die Böden des „Naked Cake“ übereinandergestapelt. Dazwischen kommt jeweils eine Cremeschicht auf der Basis von Frischkäse, Mascarpone, Quark, Butter oder Sahne. Mit einem Löffel oder einem Teigspatel lässt sich die Füllung gut verteilen. Achten Sie darauf, dass die Cremeschichten möglichst gleich hoch sind. Marmelade oder selbst gemachtes Fruchtpüree sorgen für eine fruchtige Frische und sind ein angenehmer Kontrast zur reichhaltigen Füllung. Die Torte wird dünn mit der Creme ummantelt, als wäre sie erst auf- und dann wieder abgestrichen worden. Schließlich kann das originelle Backkunstwerk mit saisonalen Früchten, kandiertem Obst, essbaren Blüten, Nüssen, Krokant oder Pralinen dekoriert werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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