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Naturerleben im Winter

Im Winter ist draußen nix los? Von wegen, auch in der kalten Jahreszeit gibt es allerlei zu entdecken und mit etwas Geschick haben dabei sowohl die Kleinen als auch die Großen ihren Spaß.

Haselblüten mit Raureif
Peter Meyer

Und da ist es wieder passiert: Eben noch schmolz die Sonne das Schokoeis schneller, als man es essen konnte – nun leuchten die Straßenlaternen oft schon um vier Uhr nachmittags, die Laubbäume ragen kahl in den grauen Himmel und  anstelle fröhlichen Vogelgezwitschers ertönt das heisere Krächzen der Kraniche: Hopp, hopp, auf nach Süden, ehe es richtig ungemütlich wird! Wie, das macht Sie ein bisschen traurig? Ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich bei Ihnen um einen Erwachsenen handelt, denn je jünger das Menschlein, desto größer seine Begeisterung für alles, was sich in der Natur tut, sei es Sommer oder tiefster Winter. Den Kranichzug beobachten – spannend! Mit buntem Herbstlaub und gemeinsam gesammelten Eicheln und Kastanien basteln – eine unterhaltsame Herausforderung! Im Halbdunkel noch einmal einen Waldspaziergang machen – angenehm gruselig!

Ausgehbereit bei jedem Wetter: Wie schön! Eine Pfütze!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung – diesem Spruch wird jedes Kind zustimmen, vielleicht mit der kleinen Einschränkung, dass Eltern ihn regelmäßig fehlinterpretieren ( zumindest aus Sicht des Kindes): Wer braucht schon eine Mütze, wo es doch so viel lustiger ist, die dicken Regentropfen oder die fluffigen Schneeflocken direkt auf Haar und Gesicht zu spüren! Die Mütze muss dennoch auf den Kopf, einig wird man sich aber darin, dass draußen Herumtoben etwas Herrliches ist – sofern dabei die Ansprüche des Nachwuchses nicht vergessen werden. Auf schnurgeraden Wegen zwischen kahlen Äckern dahinschlurfen – da verkriecht man sich lieber zum Höhlenbauen ins Kinderzimmer. Locken hingegen das nächstgelegene Wildgehege oder gar ein Huskyrennen, darf man auch bei schlechtem Wetter durchs kniehohe Laub stapfen, nach Tierspuren im Schnee suchen oder trotz Kälte am Ende des Spaziergangs einen Staudamm am Bach bauen, ist das junge Gemüse mit Feuereifer dabei.

Naturmaterialien laden zum Basteln und Gestalten ein

Im Anschluss an den Familienausflug – wenn die Waschmaschine gefüttert ist, die Haare trocken gerubbelt sind und kalte Hände sich an Kakaotassen wärmen – bleibt vielleicht sogar noch Zeit für eine kleine Bastelrunde. Ein per Kartoffeldruck verziertes Küchenhandtuch oder ein Windlicht aus geeigneter, mit gepressten Blättern, Blüten und Gräsern verzierter Folie machen stolz und sind schöne Geschenke für Weihnachten. Denn das kommt bekanntlich noch überraschender als der Herbst.

Autorin: Mascha Schacht, Frankfurt am Main

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