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Neue Lebensmittel

Täglich erobern zahlreiche Produkte die Regale in den Lebensmittelmärkten. Sie möchten wissen, was es Neues gibt? Dann schauen Sie in diese Rubrik. Hier stellen wir neue Produktkonzepte vor.

Schild mit Aufschrift "Jetzt neu im Sortiment"
stockpics / Fotolia.com

Birkenwasser – Aus dem Baum gezapft

Eine Glasflasche mit Birkenwasser, daneben liegt ein Birkenzweig
Birkenwasser

Wenn die Birken im Frühjahr – noch bevor sie blühen – das Wasser von den Wurzeln bis in die Äste pumpen, ist für die Hersteller von Birkenwasser (auch Birkensaft genannt) „Wasserernte“ angesagt: Dafür werden die Stämme angebohrt und ein Rohr eingeführt, so dass das Birkenwasser in einen Behälter tropfen kann. Um das Wasser keimfrei zu machen, wird es pasteurisiert. Pures Birkenwasser schmeckt aufgrund seines geringen Birkenzuckergehaltes (Xylit) leicht süßlich. Es gibt auch fruchtige Varianten, zum Beispiel mit Limettensaft oder Holunderblütenwasser. Das Getränk ist nahezu kalorienfrei. Angeboten wird es in kleineren Gebinden in Bio-Supermärkten, Naturkostläden, Drogerien und im Online-Handel. Eine 330-ml-Packung kostet ca. 2,40 Euro. Birkenwasser werden gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Wissenschaftlich bewiesen sind sie jedoch noch nicht.

Kaktuswasser und Birkensaft: Energydrinks aus der Natur? zum Artikel

Pasta aus Kichererbsen & Co. – Eiweißreich und glutenfrei

Ein Teller mit Mungobohnen-Nudeln und Gemüse
Mungobohnen-Nudeln mit Gemüse

Klassische Nudeln bestehen meistens aus Hartweizengrieß, manche Sorten enthalten auch zusätzlich Eier. Glutenfreie Nudeln enthalten kein Getreide, sie werden beispielsweise aus Mais-, Reis- oder Hirsemehl hergestellt. Mittlerweile bereichern weitere Nudelsorten aus Hülsenfrüchten das Sortiment, wie Kichererbsen-, Soja-, Linsen- oder Mungbohnen-Nudeln. Sie enthalten im Vergleich zu klassischen Nudeln deutlich mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate und sind von Natur aus glutenfrei. Zubereitet werden sie wie klassische Nudeln, wobei die meisten Sorten nach vier bis sechs Minuten Kochzeit gar sind. Geschmacklich erinnern sie an die jeweilige Hülsenfrucht, aus der sie hergestellt wurde. Nudeln aus Hülsenfrüchten erhält man beispielsweise in gut sortierten Bio- und Naturkostläden.

Über die Herkunft, Verwendung und Inhaltsstoffe von Kichererbsen lesen Sie in folgendem Beitrag: zum Artikel
Auskünfte über eine glutenfreie Ernährung für gesunde Menschen gibt dieser Beitrag: zum Artikel
Die Bedeutung von proteinreicher Ernährung für die Gesundheit zeigt ein Beitrag in der Zeitschrift „Ernährung im Fokus“: zum Artikel (PDF)

Kürbisschorle – Hokkaidos in der Flasche

Ein Glas mit Kürbisschorle, dahinter ein Teller mit Kürbisstücken
Kürbisschorle

Wie vielseitig sich Kürbisse verwenden lassen, zeigen manche Kürbisbauern. Sie stellen zum Beispiel aus Hokkaido-Kürbissen, die als klassische Handelsware zu groß oder zu klein sind, eine Kürbis-Schorle her. Um dem Getränk eine fruchtige Note zu verleihen, wird der Kürbissaft zum Beispiel mit Apfel-, Birnen- und Zitronensaft aus den jeweiligen Fruchtsaftkonzentraten gemischt. Der Fruchtgehalt beträgt mindestens 50 Prozent. Hinzu kommen Wasser und Kohlensäure bzw. Mineralwasser. Zucker wird nicht zugesetzt. Die Schorle gibt es vor allem als naturtrübe Variante in Bio-Qualität. Eine 0,33-l-Flasche kostet ca. 1,80 Euro. Mit 17 Kalorien pro 100 ml ist das Getränk vergleichsweise kalorienarm. Die Kürbisschorle bekommt man bei den Bauern ab Hof, in ihrem Online-Shop, in diversen Bio-Märkten und im Online-Handel.

Auf der Bio-Fach 2017 wurde Kürbisschorle als eine von vielen Produktneuheiten vorgestellt und mit dem Best New Product Award ausgezeichnet. Zum Artikel

Produktinformationen über Bioprodukte und nachhaltige Erzeugnisse finden Sie in der zentralen Datenbank www.ecoinform.de

Smoothies aus der Tüte – Mixen mit gefriergetrockneten Früchten

Smoothie aus gefriergetrockneten Waldbeeren
Smoothie aus gefriergetrockneten Waldbeeren

Ob als trinkfertiges Produkt oder selbst zubereitet: Viele Verbraucher genießen frisches Obst als Smoothie. Wer nicht immer Obst vorrätig hat und spontan einen Smoothie genießen möchte, kann auch gefriergetrocknete Früchte verwenden.

Gefriertrocknen geht so: Erntefrische Früchte wie Beeren, Äpfel, Ananas, Aprikosen, Bananen oder Kirschen werden zunächst schockgefrostet. Danach wird dem Obst unter Vakuum das Wasser bzw. Eis entzogen. So bleiben Aroma, Nährstoffe und Zellstruktur der Früchte weitgehend erhalten. Durch dieses Verfahren verbleiben von 1 kg frischem Obst etwa 100 g gefriergetrocknete Früchte.

Für Smoothies werden gefriergetrocknete Früchte mit Wasser oder Milch püriert. Sie schmecken auch im Müsli oder Joghurt. Das gefriergetrocknete Obst bekommt man sortenrein oder als Mischung in gut sortierten Lebensmittelgeschäften sowie im Online-Handel. Ein 25-g-Portionsbeutel kostet ca. 3 Euro, größere Packungen sind vergleichsweise preiswerter. 

Praktisches und Wissenswertes rund um Grüne Smoothies auf unserer Website. Zum Artikel

5 Portionen Obst und Gemüse am Tag: Wie lässt sich diese Empfehlung im Alltag umsetzen? Der Beitrag auf unserer Website gibt praktische Tipps. Zum Artikel

In einem Fernsehbeitrag der WDR-Wissenschaftssendung "Kopfball" wird an einem praktischen Beispiel erklärt wie Gefriertrocknung funktioniert. Zum Beitrag

Gemüsechips – Vielfalt zum Knabbern 

Seeberger-Veggie-Gemüsechips
Gemüsechips

Kartoffelchips zählen zu den beliebtesten Knabberartikeln. Manche Hersteller sorgen mit Gemüsechips bzw. Veggiechips für weitere Abwechslung im Regal. Meistens handelt es sich um eine „Gemüsemischung“ aus Rote Bete, Pastinake, Süßkartoffeln, Möhren oder Sellerie, zum Teil auch in Bio-Qualität.

Hergestellt werden sie wie klassische Chips: Das Gemüse wird in dünne Scheiben geschnitten und in Sonnenblumenöl frittiert. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, dass manche Produkte – anders als die meisten Kartoffelchips – ohne Zusatz- und Aromastoffe auskommen. Außer Gemüse und Öl enthalten sie in der Regel Salz, Gewürze oder Kräuter und zum Teil Zucker als geschmacksgebende Zutaten.

Mit rund 500 Kalorien pro 100 g haben es aber auch Gemüsechips in sich. Angeboten werden sie in Beuteln mit 60 g bis 90 g Inhalt. Der Grundpreis liegt etwa zwischen 1,90 und 4,15 Euro pro 100 g. 

Die BZfE-Bloggerin Julia Icking hat Gemüsechips probiert. Zum Artikel

Die Verbraucherzentrale NRW bewertet den Nährstoffgehalt von Gemüsechips und schlägt ein Rezept vor, wie man Gemüsechips selbst zubereiten kann. Zum Artikel

Haben Gemüsechips im Vergleich zu Kartoffelchips einen gesundheitlichen Mehrwert? Der Fernsehbeitrag der Ratgebersendung ARD-Buffet geht dieser Frage nach. Zum Beitrag

Veganer Joghurt – Alternativen zu Soja

Kokosjoghurt in Schälchen und Kokosnuss
Kokosjoghurt

Im Kühlregal findet man immer mehr vegane Alternativen zu klassischem Joghurt und Dessert. Die meisten veganen Joghurts werden nach wie vor auf Sojabasis hergestellt. Die Rohstoffe für Milchalternativen werden allerdings immer vielfältiger.

Wer es zum Beispiel aufgrund einer Sojaallergie lieber sojafrei mag: Joghurt auf Kokosbasis ist stark im Kommen. Er besteht zu ca. 95 Prozent aus Kokos (Kokosmilch und -wasser). Hinzu kommen Stärke und vegane Joghurtkulturen. Die Zutatenliste verrät, ob Aromen und süßende Zutaten wie Zucker, Maltodextrin oder Agavendicksaft enthalten sind. Mit 120 bis 180 Kalorien pro 100 Gramm ist er aufgrund seines höheren Fettgehaltes energiereicher als ein klassischer Naturjoghurt.

Weitere vegane und sojafreie Joghurt- und Dessert-Alternativen gibt es auch auf Basis von Süßlupinensamen, Hanfsamen oder Reis. Alle Varianten sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Ein Beitrag auf unserer Website informiert darüber, welche pflanzlichen Alternativen es zu Fleisch, Milch und Ei gibt. Zum Artikel

Der Vegetarierbund Deutschland informiert über Daten und Fakten zum Vegan-Trend. Zum Artikel

Autorin: Hedda Thielking, Bergheim

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Eskymaks / Fotolia.com
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