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Obst und Gemüse richtig lagern

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Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen, endlich ist es wieder richtig warm. Mit den Temperaturen wächst die Auswahl an Obst und Gemüse aus Deutschland oder zumindest Europa. Leider

Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen, endlich ist es wieder richtig warm. Mit den Temperaturen wächst die Auswahl an Obst und Gemüse aus Deutschland oder zumindest Europa. Leider beschleunigt die Wärme auch gleichzeitig den Verderb von Obst und Gemüse. Da selten alles in den Kühlschrank passt und auch nicht alle Obst- und Gemüsearten die niedrigen Temperaturen mögen, krame ich in meiner Erinnerung nach Informationen. Wie war das gleich? Bananen werden im Kühlschrank braun und Tomaten fade. Und wie lagere ich Auberginen und Birnen am besten? Antworten finde ich im​ Download "Kühlschrankverträgliches und kälteempfindliches Obst und Gemüse“. Jetzt weiß ich schonmal: Beeren, Bohnen und Brokkoli haben es lieber kalt, Ananas, Apfel und Aubergine lagern gerne bei Raumtemperatur. Grundsätzlich gilt für alle genannten Arten, dass sie auch ein bis drei Tage bei Kühlschranktemperatur aushalten. Kälteempfindliche Sorten verbraucht man dann am besten schnell.

Gemüse im Kühlschrank
shkliarov / Fotolia.com

Fruchtfliegen - Sommerliche Quälgeister

Bei sommerlicher Wärme habe ich meine Zweifel, ob das Lagern bei Raumtemperatur wirklich gut ist, denn dann verderben Lebensmittel nicht nur schneller, sondern auch Fruchtfliegen vermehren sich richtig schnell. Bei 20 Grad Celsius brauchen sie immerhin 30 Tage für die Vermehrung, bei 25 Grad nur noch 15 Tage. So entstehen dann auch die großen Fruchtfliegen-Schwärme, die scheinbar aus dem Nichts auftreten. Heerscharen von Fruchtfliegen sehen scheußlich aus und lassen das Obst eventuell noch schneller verderben. Das liegt daran, dass sie Fäulnisbakterien und Hefen übertragen können und ihre Eier in bereits faule Stellen ablegen. Die Larven tun sich dann am Obst gütlich, um zu wachsen.

Was tun gegen Verderb und Fruchtfliegen?

Auch wenn Fruchtfliegen keine gesundheitliche Gefahr darstellen, möchte ich sie lieber nicht in meiner Küche haben. Meine Lösung für die heiße Zeit im Jahr ist: Häufiger, kleine Mengen einkaufen, alle Vorräte regelmäßig kontrollieren und so viel wie möglich in den Kühlschrank packen. Einige Tage halten das die meisten Obst- und Gemüsearten aus, ohne Schaden zu nehmen. Im Kühlschrank sind sie gleichzeitig vor schnellem Verderb geschützt. Falls der Kühlschrank einmal überfüllt sein sollte, eignet sich auch ein kühler Kellerraum als Überganglager. Und wenn ich wirklich zu viel eingekauft habe, finde ich eigentlich immer eine Familie in der Nachbarschaft, die meine überzähligen Vorräte gerne verbraucht.

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