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One-Pot-Pasta: Funktioniert der Ein-Topf-Trend?

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In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über den Ausdruck "One-Pot-Pasta". One Pot? Also Eintopf, denke ich. Bei näherem Hingucken haben die Gerichte mit Eintöpfen aber nur eines gemein,

In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über den Ausdruck "One-Pot-Pasta". One Pot? Also Eintopf, denke ich. Bei näherem Hingucken haben die Gerichte mit Eintöpfen aber nur eines gemein, nämlich den einen Topf. Habe ich euch jetzt verwirrt? Das wollte ich nicht. Hinter dem Begriff „One Pot“ steckt die Idee, ein Mittagessen mit möglichst wenig Aufwand und vor allem möglichst wenig Küchengeschirr zu kochen. Also zum Beispiel One-Pot-Pasta: Nudeln und Sauce aus dem gleichen Topf. Kann das gehen? Oder wird das matschig. Ich habe es mit diesem einfachen Grundrezept ausprobiert:

Nudeln, Tomaten, Kräuter und Zwiebeln im Topf
Julia Icking, Bonn

Nudeln mit Kirschtomaten

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g kleine Tomaten
  • frische Kräuter (zum Beispiel eine Handvoll Basilikum, einige Zweige Thymian oder Rosmarin)
  • 500 g Nudeln (Spaghetti muss man einmal durchbrechen)
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Liter kochendes Wasser
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel würfeln, Knoblauch und Kräuter fein hacken, Kirschtomaten halbieren und alles gemeinsam mit den Nudeln in einen großen Topf geben. Olivenöl hinzufügen und mit der Gemüsebrühe würzen. Einen Liter kochendes Wasser dazugeben und umrühren. Rund 10 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Test

Die Vorbereitungen sind so einfach wie sie sich lesen. Da das Wasser schon heiß zu den Nudeln kommt, kocht das Essen im Topf rasch. Ich drehe die Platte herunter, lasse alles bei geschlossenem Deckel kochen und rühre alle paar Minuten um. Nach 10 Minuten steht in meinem Topf noch etwas zu viel Flüssigkeit. Daher drehe ich die Platte hoch und nehme den Deckel ab, damit die Flüssigkeit einkochen kann. Hoffentlich zerfallen die Nudeln nicht!

Das überflüssige Wasser ist schnell verdunstet, im Topf bleiben Nudeln in einer hellen, sämigen Tomatensauce. Nun fülle ich die Teller. Die Nudeln bleibe heil und das Essen riecht sehr lecker. Noch ein bisschen Parmesan darüber - fertig! Ich probiere vorsichtig und bin sofort begeistert. Die Zutaten haben sich zu einer leckeren Sauce verbunden, die die Nudeln aufgesogen haben. Nichts ist verkocht und alles schmeckt wirklich lecker.

Tomaten im März?

Ja, ich gebe es zu, mit saisonaler Küche hat dieses Gericht im Moment nichs zu tun. Deshalb habe ich das gleiche Essen auch noch mit geschälten Tomaten aus der Dose und passierten Tomaten probiert. Die geschälten Tomaten sollte man auf jeden Fall voher klein schneiden, denn sie zerfallen beim kochen nicht. Besser ging es mit passierten Tomaten. Das funktioniert, schmeckt aber tatsächlich völlig anders. Wichtig ist, dass man trotz der eher flüssigen Tomaten noch die volle Wassermenge braucht, damit die Nudeln garen können.

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