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Passionsfrucht und Maracuja

Häufig werden Passionsfrucht und Maracuja verwechselt. Tatsächlich gehören beide Exoten zur botanischen Gattung der Passionsblumen und sind eng miteinander verwandt.

Passionsblume
pixabay

(BZfE) – Häufig werden Passionsfrucht und Maracuja verwechselt. Tatsächlich gehören beide Exoten zur botanischen Gattung der Passionsblumen und sind eng miteinander verwandt. Besonders schmackhaft ist die Purpurgranadilla. Ihre runden Früchte verfärben sich bei der Reifung von grünbraun zu purpurviolett. Das orangegelbe Fruchtfleisch schmeckt deutlich süßer als bei der Gelben Granadilla, die auch Maracuja genannt wird. Die Gelbe Granadilla wird in erster Linie bei der industriellen Saftgewinnung eingesetzt. Viele Multivitaminsäfte enthalten Maracujasaft, der einen hohen Säuregehalt hat und sich sehr gut mit anderen Früchten kombinieren lässt. Die Früchte sind rund bis eiförmig, deutlich größer als bei der Passionsfrucht und im reifen Zustand gelblich gefärbt.

Passionsfrüchte haben einen erfrischend süß-säuerlichen Geschmack mit einem exotischen Aroma. Für den puren Genuss wird das Obst gründlich gewaschen, halbiert und ausgelöffelt. Wer Saft gewinnen möchte, drückt die Hälften mit einer Zitronenpresse aus oder streicht das Fruchtfleisch durch ein Sieb. Passionsfrüchte schmecken im Obstsalat, in Muffins und im Pfannkuchen, eingekocht als Marmelade, in Smoothies und fruchtigen Bowlen. Aber auch pikante Suppen, Geflügel und Meeresfrüchte bekommen mit dem Obst eine besondere Note. Im Salatdressing kann es den Essig ersetzen. Dabei punkten Passionsfrüchte mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Dazu gehören unter anderem Kalium, Phosphor und Eisen, Vitamin B1, B2, Provitamin A und Vitamin C. Die Maracuja enthält deutlich mehr Provitamin A als die verwandte Purpurgranadilla. Die Kerne sind essbar und reich an ungesättigten Fettsäuren.

Die Heimat der Passionsfrüchte liegt in Mittel- und Südamerika. Heute werden sie aber weltweit in tropischen und subtropischen Regionen angebaut. Die Pflanzen zählen mit ihren rankenden Trieben zu den Lianen und bringen auffallend schöne Blüten hervor. Sie werden an bis zu drei Meter hohen Stützgerüsten kultiviert. Die Schale ist dick und glatt, wird aber mit zunehmender Reife dünner und runzeliger. Beim Einkauf sollten die Früchte leicht schrumpelig sein, aber keine Druckstellen aufweisen. Im Kühlschrank hält sich das Obst aus den Tropen ein bis zwei Wochen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/exoten-28901.html

Broschüre „Exoten und Zitrusfrüchte“
Bestell-Nr. 1281, Preis: 6,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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