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Schon gezoodelt?

Ein schnell zubereiteter und leckerer Foodtrend.

Drei Glasschalen mit verschiedenen Zucchini-Zoodle
AdobeStock/deniskarpenkov

(BZfE) – Haben Sie schon „Zoodles“ probiert? Bei diesem Foodtrend handelt es sich um eine Wortschöpfung aus „noodles“ (englisch für Nudeln) und „Z“ wie Zucchini, aus denen die Gemüsenudeln sehr häufig zubereitet werden. Aber auch Möhren, Rote Bete, Knollensellerie, Rettich, Kohlrabi, Kürbis, Pastinake und Süßkartoffeln lassen sich problemlos zu bunter Pasta verarbeiten. „Allein optisch braucht sich die Gemüse-Version von Spaghetti & Co. wirklich nicht hinter dem Original zu verstecken,“ sagt Gabriele Kaufmann vom Bundeszentrum für Ernährung in Bonn. „Und sie haben gegenüber klassischer Pasta aus Hartweizen einige Vorteile: Sie sind (noch) schneller zubereitet, enthalten weniger Kohlenhydrate und somit weniger Kalorien.“ Außerdem wird der Körper mit vielen wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Vor allem Kinder lassen sich von den leckeren Mini-Gemüseschlangen begeistern. Auf diese Weise kommt auch bei den kleinen Gemüsemuffeln spielerisch mehr gesunde Kost auf den Teller.

Am einfachsten werden Gemüsenudeln mit einem Spiralschäler zubereitet: Zucchini waschen, Strunk und das vordere Ende abschneiden und lange Streifen herstellen. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl reißt das Gemüse nicht auseinander. Wählen Sie kleinere Exemplare, die problemlos in das Küchengerät passen. Der weiche Kern wird ausgespart. Er muss aber nicht entsorgt werden, sondern verfeinert je nach Geschmack die Soße. Wer das erste Mal „zoodelt“, kann auch einen einfachen Gemüsehobel oder Sparschäler verwenden. So wird das Gemüse in breitere Streifen geschnitten, die mit etwas Fantasie wie Bandnudeln aussehen. Dünne Scheiben lassen sich auch wie Lasagneplatten verwenden – oder längs mit einem Messer in die klassischen schmalen Streifen schneiden. Die Gemüsenudeln können roh zur Soße gegessen werden. Meist werden sie aber heiß gegessen und dafür kurz angebraten, in der Soße gegart oder für wenige Minuten in Salzwasser gekocht.

Ob Carbonara, Arrabiata, Bolognese oder selbst gemachtes Pesto – es gibt kaum eine Soße, die nicht zu Gemüsenudeln passt. Ganz einfach und besonders schnell gelingen Zoodles mit Feta, Olivenöl und etwas Zitrone. Dazu pro Portion zwei große Zucchini zu Nudeln verarbeiten und in etwas Olivenöl und Knoblauch „al dente“ anbraten. Zitronensaft und eine Portion Feta gewürfelt in die Pfanne geben, mit mediterranen Gewürzen abschmecken – und schon ist das Mittagessen fertig.

„Frische Kräuter wie Thymian oder Oregano passen besonders gut dazu und haben auch ein tolles Duftaroma,“ sagt Gabriele Kaufmann. Für eine einfache Tomatensoße werden Zwiebeln in etwas Öl angebraten, Tomatenstücke hinzugegeben, mit etwas Wasser geköchelt und mit Thymian und Rosmarin verfeinert. Exotischer ist eine asiatische Variante mit Kokosmilch, Sojasoße, Erdnussbutter, Ingwer, Koriander und Chili.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Broschüre „Gemüse“
Bestell-Nr. 1024, Preis: 2,00 Euro

www.ble-medienservice.de

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