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Streetfood neu entdeckt

In Asien und in vielen afrikanischen Ländern gehören Straßenküchen zum Alltag.

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pixabay

(BZfE) – In Asien und in vielen afrikanischen Ländern gehören Straßenküchen zum Alltag. Auch in Deutschland gewinnt Streetfood an Bedeutung und hat inzwischen viel mehr als Currywurst, Pizzaecke und Döner zu bieten. Statt Fastfood ist Slowfood gefragt: Immer mehr Menschen schätzen auch beim Snack auf der Hand den bewussten Genuss, frische Zutaten, regionale Küche, aber auch raffinierte Rezepte aus aller Welt.

Ein Happen auf der Straße – das ist auch in Deutschland nichts Neues. Schon vor Jahrzehnten waren Markthallen ein Ort, in denen man Essen aus der Region kaufen und direkt vor Ort essen konnte. Nun erreicht Streetfood aber eine neue Dimension. In größeren Städten entstehen Märkte mit internationalem Flair, auf denen kulinarische Köstlichkeiten verkauft werden. Meist sind es entlegene Plätze wie Industriegelände und alte Eisenbahnhallen, in denen kleine Unternehmen regelmäßig oder für spezielle Events ihre Stände und bunt gestaltete Foodtrucks aufstellen. Da ist für jeden etwas dabei – von schwäbischen Käsespätzle über mexikanische Tacos bis zu italienischer Antipasti, vegane Falafelburger, Süßkartoffelpommes und exquisite Pralinentörtchen vom Konditor. In den USA und Großbritannien wird Streetfood immer mehr Gourmetküche, und auch in Deutschland bieten einige etablierte Restaurants erlesene Spezialitäten „to go“ an. In mobilen Wagen wird das Essen frisch vor den Augen des Kunden zubereitet. Die Portionen sind klein gehalten, damit man gleich mehrere Delikatessen an verschiedenen Ständen testen kann. Da Streetfood-Märkte meist bis 22 Uhr geöffnet haben, werden sie auch immer häufiger als abendlicher Treffpunkt genutzt und ersetzen Bars und Restaurants.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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