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Süßes oder Saures?

Kleine Vampire und Hexen ziehen von Haus zu Haus und freuen sich über süße Naschereien. Wer aber zu Hause feiert, kann seine Gäste mit gruseligen Köstlichkeiten überraschen.

Kürbis mit reingeschnitzter Halloween Grimasse.
pixabay

(BZfE) – In der Nacht auf den 1. November darf es wieder schaurig werden. Kleine Vampire und Hexen ziehen von Haus zu Haus und freuen sich über süße Naschereien. Denn das Motto ist „trick or treat“, hierzulande abgewandelt in „Süßes, sonst gibt´s Saures“. Das Wort „Halloween“ kommt übrigens von „All Hallows‘ Eve“, dem Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Brauchs ist nicht genau bekannt. Erste Hinweise gibt es aus dem 16. Jahrhundert in Irland und Schottland. Dort fand am Abend vor Allerheiligen ein Festmahl statt, und die Kinder sammelten Spenden an den Haustüren. Irische Einwanderer brachten das Fest im 19. Jahrhundert nach Nordamerika. Seit den 1990er Jahren ist Halloween auch in Deutschland immer populärer geworden.

Wer zu Hause feiert, kann seine Gäste mit gruseligen Köstlichkeiten überraschen. Als Vorspeise bietet sich eine Tomatensuppe an, in der Augen aus Mini-Mozzarellas mit Oliven schwimmen. Für schaurige Würstchen-Mumien wird Pizzateig ausgerollt und in 1 cm breite Streifen geschnitten. Anschließend Schinkenwürstchen halbieren und damit umwickeln. Nach dem Backen wird für die Augen ein kleiner Klecks Senf mit einer roten Pupille aus Ketchup aufgespritzt. Kleine Monster lassen sich mit leckerem Fingerfood wie überbackenen Polenta-Fledermäusen begeistern. Zunächst Maisgrieß mit Wasser und etwas Salz kochen, bis ein dicker Brei entsteht. Je nach Geschmack Knoblauch und frische Kräuter unterrühren und sehr dünn auf ein Backblech mit Backpapier streichen. Aus der Polenta kleine Flattertiere ausstechen, mit Parmesan bestreuen und im Ofen knusprig-braun backen.

Nichts für schwache Nerven ist eine Grießpudding-Hand auf dem Buffet. Der Grießpudding wird gekocht und in einen gut ausgespülten Gummihandschuh geschüttet. Dazu hängt man den Handschuh am besten in einen hohen Rührbecher, stülpt ihn über den Rand und fixiert ihn mit einem Gummiring. Der Pudding muss mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden, bevor der Handschuh mit der Schere vorsichtig entfernt werden kann. Mit Fingernägeln aus Mandelblättern und einer Erdbeersoße ist der blutrünstige Eindruck perfekt. Ganz einfach gelingen Gespenstermuffins: Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, mit einem Esslöffel auf einem Backblech zu kleinen Geistern formen und aushärten lassen. Mit dunkler Schokoladenglasur und einem Pinsel ein Gesicht malen und Schokomuffins mit den Gespenstern dekorieren. Dazu schmeckt eine blutige Bowle aus Blutorangen- und Kirschsaft mit Mineralwasser und Beerenfrüchten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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