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Tag X ist gekommen: Der erste Brei

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Könnt ihr euch noch an meinen Beitrag zum Thema „Erster Brei“ erinnern? Ich konnte mich ja noch nicht so ganz dazu durchringen, es zu probieren, und schrieb: „Bisher ist es auch noch nicht...

Könnt ihr euch noch an meinen Beitrag zum Thema „Erster Brei“ erinnern? Ich konnte mich ja noch nicht so ganz dazu durchringen, es zu probieren, und schrieb: „Bisher ist es auch noch nicht so, dass sich unsere Kleine alles in den Mund stecken würde.“ Kaum hatte ich diesen Satz getippt, hängte sich meine Tochter wie ein Blutegel an mich, später an ihren Papa und am nächsten Tag machte sie sich über ihr Activity Center her.

Und damit nicht genug! Habt ihr einmal gesehen, wie ein Fisch mit seinem Maul die Wand eines Aquariums abtastet? Genauso bewegte sich meine Tochter in den folgenden Tagen über sämtliche Fußbodenbeläge.

Grüner Löffel füttert Karottenbrei in verschmierten Babymund.
Judith Pulg | Fotografie

Da gab ich nach. Ich akzeptierte, dass ich wohl nicht sehen WOLLTE, wie sehr sie sich etwas anderes zwischen ihren Kauleisten wünscht. Dass ich es war, die es nicht wahrhaben wollte, dass sie den ersten Schritt der Abnabelung geht.

Also kochte ich den ersten Brei. Karotte pur. Und ihre Augen strahlten, als ich ihr das Lätzchen umband. Dann tauchte ich meinen Finger in den Brei und hielt ihn ihr hin, wie ich es gelesen hatte. Sie saugte es ab – und verzog das Gesicht. Desillusionierung. So lecker schmeckt die neue Kost wohl doch nicht.

Nicht einmal der große Bruder, der es dann mit dem Löffel versuchte, konnte sie davon überzeugen. Der, der im gleichen Alten schon zwei Gläschen Gemüsebrei verdrückte, wenn ich meinen Fotoaufnahmen aus dieser Zeit trauen kann.

Die Kleine schaffte gerade mal zwei Löffel. Und auch an den folgenden Tagen wurde es nicht viel mehr.

Wir haben dann erst noch einmal Pause gemacht. Nach dem ersten Schock, lechzt sie nun aber doch wieder all unseren Snacks hinterher. Schokokuchen setzt ihren Speichelfluss in Gang. Und die Knackwurst hätte sie mir auch beinahe weggeschnappt. Wir haben es dann trotzdem doch erst noch einmal mit dem Brei versucht.

Soviel vorab: Meine Tochter ist nicht die Nahrungsvernichtungsmaschine, die ihr Bruder damals war. Aber mit einem Trick haben wir sie nun doch an Löffelkost herangeführt – ohne dass ich Massen an Brei das Klo heruntergespült habe. Wie? Das lest ihr hier demnächst.

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Baby löffelt fröhlich Brei
Alliance / Fotolia.com

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