Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Verjüngungskur für Schrumpelmöhren

/

Mist! Ich wusste, dass wir noch Karotten im Kühlschrank hatten. Aber als ich sie zum Kochen aus dem Kühlschrank nahm, fühlten die sich alles andere als lecker an: wabbelig und verschrumpelt.

Zwei Hände biegen eine schrumpelige Möhre.
Judith Pulg | Fotografie

Fast hätte ich sie in den Müll geworfen. Doch dann wäre meine Gemüsepfanne ziemlich einseitig gewesen. Also habe ich das getan, was ich immer tue, wenn ich mir unsicher bin: recherchiert. Und siehe da: Schrumpelmöhren sind gar nicht schlimm.

Schrumpelige Möhre badet in Glasschale mit Wasser.

Man kann sie durchaus noch essen. Und was noch besser ist: Wenn ich etwas Zeit habe, bekomme ich sie sogar wieder richtig schön knackig.

Glaubt ihr nicht? Ich habe es ausprobiert:

Einfach die alten labberigen Möhren in Wasser einlegen und ein paar Stunden ziehen lassen. Die Wurzeln nehmen das Wasser auf und sind bald wieder fest und glatt. Richtig knackig, wie sich zeigt, als ich versuche, sie zu verbiegen...

Möhre knackt in zwei Hälften.

Wichtig ist nur, dass die Möhren noch frei von Schimmel und Fäulnis sind. Denn sonst gehören sie doch in die Tonne - egal ob wabbelig oder fest.

Übrigens: Bei anderem Wurzelgemüse soll die Verjüngungskur genauso funktionieren. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Kennt ihr ähnliche Tricks für andere Lebensmittel? Ich freue mich auf eure Tipps in den Kommentaren!

Zurück zum was-wir-essen-Blog

Den RSS-Feed zum was-wir-essen-Blog abonnieren

als hilfreich bewerten 0 Versenden VG Wort