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Vom Wissen zum Handeln

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen und viele Kinder in Deutschland sind aufgrund ihres Essverhaltens und Lebensstils „ungewollt“ übergewichtig. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf.

Tomaten
Cegli / Fotolia.com

(BZfE) – Mehr als die Hälfte der Erwachsenen und viele Kinder in Deutschland sind aufgrund ihres Essverhaltens und Lebensstils „ungewollt“ übergewichtig. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf. Doch wie kann das Ernährungsverhalten im Rahmen eines gesundheitsförderlichen Lebensstils verbessert werden? Wie muss die Kommunikation und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Multiplikatoren im Ernährungsbereich gestaltet sein, um dieses Ziel in Zukunft besser zu erreichen? Das erste Forum des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) beschäftigt sich mit genau diesem Spannungsfeld. Am 19. September 2017 treffen sich Experten und Multiplikatoren in Bonn. Interessant ist die Tagung für alle Branchenakteure – von Ernährungswissenschaftlern, Diätassistenten und Medizinern bis hin zu Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Medien.

Essen und Trinken wird oft durch Emotionen, den kulturellen Hintergrund oder den individuellen Lebensstil bestimmt. Die Herausforderung liegt also darin, vom „Wissen zum Handeln“ zu kommen. Botschaften müssen Kopf, Herz und Hand erreichen und so etwas in den Menschen auslösen und bewegen. Wobei immer auch klar sein muss, dass die Wirkung von Kommunikation begrenzt ist und sie nur ein Baustein sein kann, um tatsächlich eine Änderung des Ernährungsverhaltens zu erreichen. Wichtig ist die Komplexität des menschlichen Verhaltens nicht außer Acht zu lassen und immer auch den Einfluss des Umfeldes mit zu berücksichtigen.

Folgende Fragen stehen im Fokus der Veranstaltung:

  • Warum ist es so wichtig, im Essverhalten vom „Wissen zum Handeln“ zu kommen?
  • Wie kann dadurch Gesundheit und Wohlbefinden gestärkt und ernährungsmitbedingten Erkrankungen vorgebeugt werden?
  • Warum essen wir was wir essen? Was motiviert dazu, sein Essverhalten zu verbessern und wo sind die Grenzen?
  • Wie können Multiplikatoren mit ihren Botschaften die Menschen besser erreichen und wie vermeiden sie Reaktanz?
  • Welchen Einfluss haben Erziehung, Kindheit, Gruppenzugehörigkeit sowie kulturelle, emotionale, persönliche und praktische Faktoren auf das Essverhalten?
  • Welche Instrumente hat die Ernährungspolitik, um Entscheidungen gegen ein eher ungünstiges Ernährungsverhalten zu lenken bzw. zu beschränken oder den Verzehr eher geeigneter Lebensmittel und Getränke zu unterstützen?
  • Wo sind die Grenzen, wenn ein so individueller Prozess wie der der Verhaltensänderung beeinflusst werden soll?

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mitzudiskutieren!

In diesem Jahr veranstalten das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erstmals die „Bonner Ernährungstage“ vom 19. bis 21.09.2017: Den Auftakt macht das BZfE mit dem Forum am 19.09.2017 von 09:00 bis 17:30 Uhr im Wissenschaftszentrum, Bonn. Die DGE schließt sich mit einer zweitägigen Arbeitstagung an. Zu einem gemeinsamen Get-together am 19.09.2017 ab 19.30 Uhr im Restaurant DelikArt sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bzfe.de und www.dge.de.

Bitte melden Sie sich für die Tagungen und die Abendveranstaltung bei den jeweiligen Veranstaltern separat an.

Programm, weitere Informationen und Anmeldung für das BZfE-Forum:

Konferenz- und Tagungsmanagement

Marijana Markovic

Tel.: 0228/6845-4005

E-Mail: BZfE-Forum@ble.de

Online-Anmeldung: www.bzfe.de

www.bzfe.de

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