Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Von Geflügelpest bis Lumpy skin

Ob Afrikanische Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche - nur eine schnelle Erkennung von Tierseuchen kann ihre Verbreitung verhindern und zur erfolgreichen Bekämpfung beitragen.

Eine Hand hält eine Spritze vor Kühen im Hintergrund.
ellisia / Fotolia.com

(aid) – Geflügelpest (auch Vogelgrippe genannt) und Lumpy-skin-Krankheit (eine Pockenerkrankung der Wiederkäuer): Diese beiden anzeigepflichtigen Tierseuchen sind gegenwärtig hochproblematisch. Doch was sind anzeigepflichtige Tierseuchen? Das sind in der Regel hochansteckende Infektionen, die entweder große wirtschaftliche Folgen haben und/oder auf Menschen übertragbar sind. Der Einzelne kann keine wirksamen Maßnahmen dagegen ergreifen, deshalb muss sich der Staat um die Bekämpfung kümmern. Er kann beispielsweise Sperrzonen einrichten, Handelsverbote verhängen und ganze Tierbestände töten lassen. Die Tierhalter und alle, die beruflich mit Tieren zu tun haben, sind verpflichtet, schon den geringsten Verdacht auf Vorliegen einer solchen Seuche den zuständigen Behörden anzuzeigen. Und das muss unverzüglich, also sofort geschehen. Der Amtstierarzt oder sein Vertreter sind immer zu erreichen.

Unter den Erkrankungen sind auch Seuchen, die in Deutschland noch nie oder seit langer Zeit nicht mehr vorgekommen sind. In der Vergangenheit waren natürliche Barrieren wie Meere oder große Gebirgsketten Ausbreitungshindernisse. Aber in Zeiten des globalen Handels und des Tourismus sind Tierseuchen eine ständige Bedrohung. So können „Urlaubsmitbringsel“ tierischen Ursprungs gefährlich sein – ein unachtsam entsorgtes Wurstbrötchen aus Weißrussland kann beispielsweise die afrikanische Schweinepest einschleppen.

Das überarbeitete Heft „Anzeigepflichtige Tierseuchen“ hilft bei der schnellen Erkennung entsprechender Krankheitsanzeichen. Es beschreibt Ursachen, Verbreitungswege, Merkmale und Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung. Fotos zeigen wichtige Krankheitssymptome. Die alphabetische Gliederung des Heftes ermöglicht ein schnelles Auffinden der Seuchen.

www.aid.de

aid-Heft „Anzeigepflichtige Tierseuchen“,
112 Seiten, 14. Auflage 2016, Bestell-Nr. 1046, ISBN 978-3-8308-1246-3

Preis: 4,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

aid infodienst e.V. i.L., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn

Telefon: 038204 66544, Telefax: 0228 8499-200

E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1046

als hilfreich bewerten 0 Versenden