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Von Rot zu Weiß

Die Winzer reagieren auf die Wünsche der Weintrinker und setzen verstärkt auf Weißweinsorten wie vor allem Burgunder.

Ein Glas mit Rotwein und ein Glas mit Weißwein.
pixabay

(BZfE) – Selbst beim Wein können sich die Geschmäcker ändern. Auch wenn der Rotwein nach wie vor beliebt ist, trinken die Deutschen immer mehr Weißwein. Dieser Trend ist bereits seit einigen Jahren zu beobachten, meldet das Deutsche Weininstitut (DWI). Im Jahr 2016 wurden 43 Prozent der gekauften Weine aus weißen Rebsorten gewonnen. Der Anteil der Rotweine hat seit dem Jahr 2008 um 6 Prozent auf 47 Prozent abgenommen, während Rosé-Weine unverändert bei 10 Prozent liegen.

Generell ist der Weinkonsum in Deutschland mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 21 Litern im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Geschmacklich geben die Deutschen trockenen und halbtrockenen Tropfen den Vorzug.

Deutsche Weinerzeuger konnten im Jahr 2016 ihren Marktanteil von 45 Prozent am gesamten Weinabsatz behaupten. Die Winzer reagieren auf die Wünsche der Weintrinker und setzen verstärkt auf Weißweinsorten wie vor allem Burgunder. So wurden im Vorjahr 63 Prozent der gesamten Rebfläche von über 102.000 ha mit weißen Rebsorten bepflanzt. Beim Grauburgunder (6.179 ha), Weißburgunder (5.161 ha) und Chardonnay (1.884 ha) war im Jahr 2016 mit insgesamt 540 Hektar der höchste Flächenzuwachs zu verzeichnen. Gerade der Riesling (23.700 ha) repräsentiert wie kein anderer Wein die deutsche Weinkultur, sodass deutsche Winzer beim Anbau weltweit an erster Stelle stehen. Auch beim Weißburgunder ist Deutschland das Erzeugerland Nummer eins, während es beim Grauburgunder nach Italien den zweiten Platz belegt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.deutscheweine.de

Heft „Das deutsche Weinrecht 2017“
Bestell-Nr. 1116, Preis: 2,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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