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Vorräte für ein schnelles Mittagessen

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Ja, ich weiß, nur 45 Prozent der Deutschen essen täglich eine warme Mahlzeit. Aber ich bin eine davon, denn ohne gehen bei mir Laune und Leistungsfähigkeit in den Keller und ich beginne zu

Ja, ich weiß, nur 45 Prozent der Deutschen essen täglich eine warme Mahlzeit. Ich bin eine davon, denn ohne richtiges Mittagessen gehen bei mir Laune und Leistungsfähigkeit in den Keller. Außerdem sitzt meistens mindestens ein Kind mit am Tisch - gelegentlich noch Freunde. Genug Gründe, ein warmes Mittagessen auf den Tisch zu bringen.

Kichererbsen, Reis, Kartoffeln, Tomaten, Kokosmilch und Eier als Vorrat
Julia Icking, Bonn

Neben Arbeit, Haushalt und Freizeitaktivitäten bleibt vor allem an Arbeitstagen nur wenig Zeit zum Kochen und Vorbereiten. Gesund und lecker soll das Essen natürlich sowieso sein. Ich bin zwar eine routinierte Köchin und koche viele Gerichte aus dem Kopf, trotzdem scheitert ich oft daran. Das größte Problem habe ich inzwischen identifiziert: Die Planung.

Mit guter Planung zu schnellen, leckeren und gesunden Mahlzeiten

Eigentlich weiß ich das ja alles: Langfristig planen, Einkaufszettel schreiben und einen Großeinkauf machen. Dann noch Obst und Gemüse nach Bedarf - fertig. Aber die Tücke steckt im Detail. Ich vergesse die Vorräte zu checken und bin ganz sicher, dass dies oder das noch da ist. Oder ich schiebe den Einkauf vor mir her.

Um flexibel zu bleiben, habe ich überlegt, welche Vorräte sinnvoll wären, um auch im Notfall schnelle, leckere Gerichte zubereiten zu können. Dabei komme ich auf folgende Liste:

Vorratsschrank:

  • Tomaten als Konserve
  • Kichererbsen als Konserve
  • Kokosmilch
  • Nudeln
  • Reis
  • Mehl
  • Kartoffeln
  • Linsen rot und braun
  • Zwiebeln

Kühlschrank

  • Feta
  • Milch
  • Eier

Tiefkühler

  • Spinat
  • Erbsen
  • Blumenkohl oder ähnliches
  • Blätterteig

Vorräte wie Öl, Salz, Pfeffer, Gewürze und Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht) sind für mich selbstverständlich.

Schnelle Gerichte aus haltbaren Zutaten

Um die Planung perfekt zu machen, habe ich auch gleich eine Liste geschrieben, welche Gerichte ich aus den Vorräten kochen kann:

Zehn Gerichte plus mehrere Abwandlungen, die in 20-40 Minuten auf dem Tisch stehen, ohne dass ich einen Fuß in einen Supermarkt gesetzt habe. Ich finde, das kann sich sehen lassen.

Einkaufzettel ergänzen

Jetzt muss ich es nur noch schaffen, meinen Einkaufzettel immer aktuell zu halten. Sobald ich etwas aus dem Vorrat verwende, muss die Zutat auf den Zettel. Ich bin mittlerweile auf eine digitale Liste umgestiegen, damit ich den Einkaufzettel immer dabei habe. Denn Möglichkeiten zum schnellen Einkauf gibt es ja eigentlich genug. Und ein Paket Nudeln passt immer noch in meine Handtasche . . .

Wie schafft ihr es lecker und gesund zu kochen ohne dabei in Stress zu geraten? Am Donnerstag stelle ich euch eine weitere Möglichkeit vor, die auch etwas mit Planung zu tun hat: Sie lautet Vorkochen oder wie es heute heißt Meal Prep.

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