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Wie werden Stillempfehlungen umgesetzt?

Die Ernährung in der frühen Kindheit kann Weichen stellen für die Gesundheitsförderung und Vorbeugung weit verbreiteter Krankheiten im Erwachsenenalter.

Baby trinkt an Brust
Аrtranq / Fotolia.com

(BZfE) – Die Ernährung in der frühen Kindheit kann Weichen stellen für die Gesundheitsförderung und Vorbeugung weit verbreiteter Krankheiten im Erwachsenenalter. Wissenschaftlich basierte Empfehlungen der Nationalen Stillkommission, des Forschungsinstituts für Kinderernährung sowie Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben liegen vor. Ob Mütter heute mehr und länger stillen als noch vor 20 Jahren, soll eine neue Studie zum Stillen und zur Säuglingsernährung (SuSe II) herausfinden.

SuSe II baut auf einer ersten Studie zum Stillverhalten in 1997/98 auf und kann zeigen, wie sich das Stillverhalten und die Ernährung im 1. Lebensjahr seitdem verändert haben und welche Faktoren die Einhaltung der Empfehlungen fördern oder behindern. An der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beauftragen Studie am neuen Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE) der Universitätskinderklinik Bochum nehmen mehr als 120 Kliniken teil. In diesen Kliniken werden im 1. Quartal 2018 Mütter zur Teilnahme an der SuSe II Studie eingeladen. Anschließend werden sie mit Hilfe eines Online-Studienprogramms im 1. Lebensjahr ihres Babys wiederholt befragt.

Die Ergebnisse der Studie fließen in den 14. DGE-Ernährungsbericht ein, der 2020 veröffentlicht wird. Sie sind Grundlage für gesundheits- und ernährungspolitische Maßnahmen und sollen eine praxisnahe, professionelle Beratung junger Familien zum Stillen und zur Säuglingsernährung erleichtern.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.gesund-ins-leben.de/

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