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Zucchini-Spaghetti

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Meine Eltern sind kulinarisch nicht zu unterschätzen. Gerne überraschen sie uns im Heimaturlaub mit einem neuen Rezept. Diesmal: Zuchini-Spaghetti. Und nein, es handelt sich dabei...

Meine Eltern sind kulinarisch nicht zu unterschätzen. Gerne überraschen sie uns im Heimaturlaub mit einem neuen Rezept. Diesmal: Zuchini-Spaghetti. Und nein, es handelt sich dabei nicht um ein Gericht aus Spaghetti UND Zuchini, sondern um Spaghetti AUS Zuchini.

Es ist schon einige Jahre her, dass wir meinem Vater einen Spiralschneider geschenkt hatten. Eigentlich für Zander im Kartoffelmantel. (Auch SEHR zu empfehlen! Dieses Gericht hatte er im Skiurlaub kennengelernt. Und nachdem das Restaurant zugemacht hatte, konnte er es fortan zu Hause genießen – wenn er sich die Mühe machte...) Aber es sollte nicht das einzige Einsatzgebiet bleiben! 

In einer Pfanne garen Zucchini-Spaghetti mit Garnelen und Cocktail-Tomaten.
Judith Pulg | Fotografie

Nun eben Zuchini. Ich war skeptisch. Denn eigentlich fehlt mir etwas, wenn sich weder Nudeln noch Reis, Kartoffeln oder sonst irgendwelche stärkehaltigen Beilagen auf dem Teller finden. Aber: Ich wurde positiv überrascht! Zusammen mit der Garnelen-Tomatensoße erinnerten die langen dünnen Zuchinischlangen tatsächlich an Spaghetti – nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich.

Allerdings hatte ich kurz Angst, dass ich mir nach dem Essen noch ein Brot schmieren müsse. Denn während sich die rohen Zucchinischlangen noch in der Pfanne türmten, blieb davon nach zwei Minuten Dünsten (länger brauchen sie nicht!) nicht mehr viel übrig. Und nachdem drei Erwachsene ihre Teller gefüllt hatten, schon gleich gar nicht mehr.

Mit etwas Geduld setzte dann aber doch noch die Sättigung ein. Und das – im Gegensatz zu echten Weizennudeln – ganz ohne Völlegefühl im Bauch!

Zucchini wird durch einen Spiralschneider gedreht; heraus kommen lange dünne Nudeln aus Zucchini
Judith Pulg | Fotografie

Fazit: Super lecker und eine gelungene Alternative zu Nudeln und Co. – vor allem während der Zucchini-Ernte! Und dabei viel schneller zubereitet, als ich gedacht hätte. Eine große, dicke Zuchini war innerhalb weniger Minuten und ohne großen Kraftaufwand in lange Schlangen zerschnitten. Und die schmecken sicher auch mit vielen anderen Pasta-Soßen. Nun überlege ich ernsthaft, ob ich mir nicht auch so ein Gerät anschaffe....

Was meint ihr: Lohnen sich solche extravaganten Küchengeräte? Was macht ihr mit dem Spiralschneider? Schickt mir doch mal ein paar leckere Rezepte in die Kommentare! 

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