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Schnelle Küche

Bild: Tomatensauce selbst machen
Mit den Rezept-Tipps in diesem Artikel sparen Sie Zeit und Verpackungsmüll.
stokkete/stock.adobe.com
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Fertigprodukte sind in der Küche sehr beliebt. Doch wussten Sie, dass man Fertigprodukte auch selber machen kann? In diesem Artikel finden Sie fünf leckere und einfache Rezepte.

Manche Fertigprodukte brauchen Sie nicht im Laden zu kaufen. Mit wenigen Zutaten können Sie sie selbst herstellen. Mit den Ideen in diesem Artikel sparen Sie viel Verpackungsmüll. Und Sie können Reste aus der eigenen Küche neu verwerten.

Sie können alle Rezepte in diesem Artikel nach Ihrem eigenen Geschmack würzen. Die fertigen Portionen lassen sich gut aufbewahren - im Kühlschrank, im Vorratsschrank oder im Gefrierfach.

 

Tipp 1: Gemüsebrühe als Paste oder Pulver

Gemüsebrühe kann man in der Küche immer brauchen. Für eine schnelle Suppe, aber auch zum Würzen von Gemüse oder beim Risotto kochen. Gemüsebrühe können Sie auch einfach selber machen. Damit können Sie sogar Gemüsereste vor dem Mülleimer retten. So machen Sie aus frischem Gemüse ihre eigene Paste oder Pulver.

 

Was Sie brauchen:

  • Schneidebrett und Messer

  • Küchenmaschine

  • Für Pulver: Backofen und Backpapier

  • Einmachglas

 

Zutaten:

Ein Kilo Gemüse nach Wahl, zum Beispiel Möhren, Sellerie oder Lauch. Dazu frische Kräuter nach Wahl, Salz, Olivenöl
 

So wird es gemacht:

  • Etwa ein Kilo Gemüse (oder Gemüsereste) waschen, schälen und putzen, dann in große Stücke schneiden

  • Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Zweigen zupfen

  • Gemüse und Kräuter in die Küchenmaschine geben und zu einer feinen Paste zermahlen

  • Pro 100 Gramm Gemüse dazugeben: 10 Gramm Salz und ein Esslöffel Olivenöl. Bei einem Kilo Gemüse sind das also 100 Gramm Salz und 10 Esslöffel Olivenöl

  • Für Paste: Die Paste in sterile Einmachgläser geben, fest schließen. Die Paste können Sie bis zu einem Jahr im Kühlschrank aufbewahren.

  • Für Pulver: Den Backofen auf 70 Grad einstellen. Die Paste auf einem Backblech mit Backpapier ausstreichen. Das Blech 3-4 Stunden im Ofen lassen, dabei muss die Ofentür einen Spalt geöffnet bleiben. Das Pulver noch kurz in der Küchenmaschine fein mahlen. Dann in luftdichte Gläser geben. Das Pulver können Sie so lange Sie wollen im Vorratsschrank aufbewahren.

Bild: Löffel mit Brühe
Selbstgemachtes Gemüsepulver können Sie im Vorratsschrank aufbewahren.

 

Tipp 2: Tomatensoße ‘Napoli’

Diese klassische Tomatensoße passt immer: zu Nudeln, zum Auflauf, oder zum Bestreichen von Pizza. Sie können die Soße gut selber machen und lagern, dann müssen Sie kein Fertigprodukt kaufen.

 

Was Sie brauchen:

  • Topf

  • Schneidebrett und Messer

  • Stabmixer

 

Zutaten:

1500 Gramm reife Tomaten, zwei Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen, vier Esslöffel Tomatenmark (aus der Dose), drei Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker

Zur Abwechslung können Sie auch andere Zutaten dazu geben: zum Beispiel Paprika, Oliven, Sardellen, Kapern oder Thunfisch aus der Dose.
 

So wird es gemacht:

  • Topf mit Wasser erhitzen

  • Die Tomaten eine halbe Minute in kochendem Wasser überbrühen

  • Die Tomaten aus dem Wasser nehmen und ihre Haut herunterziehen

  • Die Tomaten halbieren, fest auspressen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke hacken

  • Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Würfelchen schneiden

  • Im Topf die Zwiebeln und Knoblauch im Olivenöl andünsten

  • Gehackte Tomaten und Tomatenmark dazugeben

  • Eventuell andere Zutaten dazu geben

  • Die Soße mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen

  • Die Soße kurz einkochen lassen

  • Mit dem Stabmixer pürieren

  • Soße in kleinere Portionen verteilen und einfrieren

  • Beim Aufwärmen der Soße frische Kräuter dazu geben, wie zum Beispiel Basilikum oder Oregano

Bild: Tomatensauce
Selbstgemachte Tomatensoße passt zu Nudeln, Auflauf oder Pizza.

 

Tipp 3: Croutons

Haben Sie altes, trockenes Brot? Nicht wegwerfen, sondern Croutons daraus machen! Das sind knusprige Toppings für Salat oder Suppe. Und es geht ganz einfach.

 

Was Sie brauchen:

  • Schneidebrett und Messer

  • Pfanne

 

Zutaten:

Altes Brot, Öl, Gewürze

 

So wird es gemacht:

  • Altes Brot in Würfel schneiden

  • Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen

  • Die Brotwürfel goldbraun rösten

  • Die Brotwürfel abtropfen lassen

  • Die Brotwürfel mit Gewürzsalz, Kräutermischung oder Pfeffer würzen

  • Die Croutons können Sie einige Monate in einem luftdichten Gefäß im Vorratsschrank aufbewahren.

Bild: Geröstetes Brot
Knusprige Croutons aus altem Brot

 

Tipp 4: Tomatenketchup

Kaufen Sie Ketchup immer im Laden? Dann kaufen Sie nicht nur Tomaten, sondern auch viel Zucker. Ketchup kann man ganz einfach auch mal selber machen.
 

Was Sie brauchen:

  • einen Topf

  • einen Stabmixer

  • Einmachglas oder Glasflasche mit großer Öffnung

 

Zutaten:

500 Gramm Tomaten, 70 Milliliter Apfelessig, eine Gewürznelke, 2 Lorbeerblätter, ein Esslöffel Zucker, eine Prise Salz, eine Prise, gemahlener Zimt, ein Esslöffel Tomatenmark (aus der Dose), ein Esslöffel Speisestärke

 

So wird es gemacht:

  • Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden

  • In einem Topf den Essig mit Zucker, Salz und den Gewürzen (Nelke und Lorbeerblätter) zum Kochen bringen

  • Tomatenwürfel dazu geben und etwa 45 Minuten köcheln lassen (bei kleiner Hitze)

  • Nelke und Lorbeeren aus dem Topf nehmen

  • Die Tomatenmischung mit einem Stabmixer fein pürieren

  • Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser mischen und dann in das Ketchup einrühren

  • Ketchup im Topf kurz aufkochen lassen

  • Das heiße Ketchup in ein heiß ausgespültes Einmachglas oder eine Glasflasche geben

  • Die Flasche mit frischem Ketchup können Sie bis zu 4 Wochen im Kühlschrank lagern

Bild: Tomatenketchup
Selbstgemachtes Ketchup schmeckt viel frischer und weniger süß als Ketchup aus dem Laden.

 

Tipp 5: Schoko-Nuss-Aufstrich

Was Sie brauchen:

  • Backofen mit Backblech oder eine flache Pfanne

  • Rührschüssel

  • Küchenmaschine

  • Glas zum Abfüllen

 

Zutaten:

400 Gramm Haselnüsse, 5 Esslöffel Rapsöl, 4 Esslöffel Kakaopulver, eine große Prise Salz, 6 Esslöffel Puderzucker oder Honig zum Süßen, etwas Vanille-Aroma

 

So wird es gemacht:

  • Haselnüsse im Ofen rösten: Ofen auf 175 Grad vorheizen, Haselnüsse auf dem Backblech verteilen, etwa 10 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind

  • Haselnüsse in der Pfanne rösten: Haselnüsse in der Pfanne verteilen, etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze backen, bis sie leicht gebräunt sind

  • Nüsse in der Küchenmaschine fein mahlen

  • Mit allen anderen Zutaten vermischen

  • Den Aufstrich in ein sauberes Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren

Bild: Schokocreme
Der selbstgemachte Nuss-Schoko-Aufstrich kommt in den Kühlschrank.

 

Mehr wissen?

Im Artikel ‚Wie kann ich beim Kochen Zeit sparen?’finden Sie mehr Tipps für die Schnelle Küche.

Im Artikel ,Worauf kann ich beim Einkauf von Fertiggerichten achten?’finden Sie Tipps über gesunde Zutaten in Fertiggerichten.

 

Autorin: Barbara Mounier, Klar & Deutlich - Agentur für Einfache Sprache |

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