Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Ernährung und Klimaschutz

Was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten –  das alles hat Einfluss auf die Umwelt. Wir geben Ihnen acht einfache Alltags-Tipps, um das Klima zu schützen.

Fahrradkorb mit Lebensmitteln
paul prescott / stock.adobe.com
  • Durch unser Konsumverhalten können wir Verbraucher an vielen Stellen dazu beitragen, CO2 einzusparen.
  • In Deutschland ist die Ernährung für ein Fünftel aller klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich.
  • Hier finden Sie acht einfache Alltags-Tipps, wie Sie durch kleine Veränderungen das Klima schützen können.

Wir Verbraucher können durch unser Konsumverhalten an vielen Stellen dazu beitragen, das Klima zu schützen. Eine wichtige Rolle spielt dabei unser tägliches Essen: In Deutschland ist die Ernährung für ein Fünftel aller klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Mit vielen kleinen Schritten – vom Einkauf über die Zubereitung und Lagerung bis zur Verwertung der Lebensmittel – können wir gemeinsam viel für den Klimaschutz tun.

Wir geben Ihnen acht konkrete Tipps, wie Sie durch kleine Veränderungen einfach und wirksam helfen können, das Klima zu schonen. Das Schöne daran: Ganz nebenbei tun Sie auch Ihrer Gesundheit und Ihrem Geldbeutel etwas Gutes. Also, worauf warten Sie noch?

8 Tipps für den Klimaschutz

Klima-Tipp 1
Klima-Tipp 1: Mehr Gemüse und Obst, weniger Fleisch und tierische Lebensmittel – und dem Klima geht´s besser!

Mehr Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte schmecken nicht nur dem Klima, sondern nutzen auch der Gesundheit. Steaks und Gulasch gibt es nicht mehr häufiger als zwei- bis dreimal die Woche. Auch bei Wurst, Eiern und Käse darf es etwas weniger sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Tipp 2
Klima-Tipp 2: Saisonal essen

Saisonale Freilandware, dazu gehört auch Ware aus Folientunnel und unbeheizten Gewächshäusern, ist nicht zu toppen, was die Klimafreundlichkeit angeht! Und oft schmeckt sie auch besser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Tipp 3
Klima-Tipp 3: Keine Lebensmittel in den Müll!

Machen Sie sich einen Einkaufszettel und planen Sie, was Sie sinnvoll verarbeiten bzw. zubereiten können! Besonders leicht verderbliche tierische Produkte tragen ein Verbrauchsdatum und müssen dann auch wirklich gegessen sein. Die meisten Produkte tragen aber ein Mindesthaltbarkeitsdatum und sind oft noch lange nach dessen Ablauf ohne Gefahr essbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Tipp 4
Klima-Tipp 4: Klima-Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer

Lassen Sie das Auto so oft wie möglich stehen. Einkaufen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr ist klimafreundlicher und schont die natürlichen Lebensgrundlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Tipp 5
Klima-Tipp 5: Verpackt – da geht auch weniger!

Lassen Sie Produkte mit zu viel Verpackung links liegen, denn auch dieser Müll verschlechtert die CO2-Bilanz. Das geht bei vielen Produkten, bei manchen ist die Verpackung aber aus hygienischen Gründen nötig. Kaufen Sie Mehrwegprodukte und überlegen Sie bei Großpackungen zunächst, ob Sie so viel auch sinnvoll verbrauchen können oder teilen Sie rechtzeitig mit Nachbarn oder Freunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Tipp 6
Klima-Tipp 6: Klimafreundliche Küchengeräte nutzen

Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler und Elektroherde und -backöfen tragen das EU-Label – hier ist die niedrigste Energieverbrauchsklasse einfach zu erkennen. Und wenn Sie dann noch auf Ökostrom umsteigen, freut sich das Klima richtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Tipp 7
Klima-Tipp 7: Regional, lokal und transparent einkaufen

Regionale Lebensmittel fördern kurze Wege und stärken die Wirtschaft vor Ort. Lernen Sie den Landwirt in Ihrer Nähe kennen, indem Sie bei ihm einkaufen – natürlich möglichst nicht mit dem Auto. Und übrigens: So leisten Sie auch einen Beitrag zur Erhaltung von Streuobstwiesen und schönen Kulturlandschaften in Ihrer Nähe!
Klima-Tipp 8
Klima-Tipp 8: Bio ist gut fürs Klima

Bio-Obst und Bio-Gemüse sind im Vergleich zu den konventionell angebauten Sorten oft die klimafreundlicheren Varianten. Bio-Fleisch muss dagegen nicht immer die klimaschonendere Alternative darstellen – die bisher vorhandenen Studien sind in Sachen CO2-Ausstoß nicht eindeutig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 8 Tipps für den Klimaschutz - in leichter Sprache

Titelbild Broschüre Mein Essen - Unser Klima

 

Zahlen und Fakten zum klimaschonenden Einkauf

Ein Mensch isst durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel im Jahr und produziert dadurch etwa zwei Tonnen Kohlendioxid (CO2). Etwa 45 Prozent davon entstehen bei der Erzeugung vom Acker bis zum Supermarkt, der Rest bei Einkauf, Lagerung und Verarbeitung.

Ein Kilogramm Rindfleisch lässt im konventionellen Anbau 13.000 Gramm CO2 entstehen, im Bio-Anbau 11.000 Gramm.

Wenn man vorwiegend pflanzliche Lebensmittel isst, kommt man mit rund 215 Euro Einkaufsgeld im Monat aus. Das sind 20 Prozent weniger als bei einer fleischbetonten Ernährung.

Der tägliche Wasserverbrauch eines Deutschen liegt bei 130 Litern am Tag. Der virtuelle Wasserverbrauch, der überwiegend durch den Konsum von Lebensmitteln entsteht, liegt bei 4.000 Litern.

Video: Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun? (3:09 Min.)

Im Video zeigen wir, welchen Einfluss unser Essen auf das Klima hat und mit welchen Veränderungen wir alle dazu beitragen können, es zu schützen.

Autorin: Britta Klein, BLE

als hilfreich bewerten 0 Versenden
Broschüre mit Klima-Tipps zum Download
BLE

Gratis-Download

Mein Essen – Unser Klima Broschüre mit Klima-Tipps in leichter Sprache

Unsere Broschüre mit Klima-Tipps in leichter Sprache können Sie hier als PDF herunterladen: Mein Essen – Unser Klima

Lebensmittel-Infos zum Download - Poster

Medienshop-Tipp

Poster Lebensmittel-Infos zum Download - Poster

Zu verschiedenen Obst- und Gemüsearten können Sie über QR-Codes auf dem Poster auf der Website des BZfE Lebensmittel-Infoblätter als PDF-Datei herunterladen. Diese enthält Hinweise zur Lagerung und Verwendung des Lebensmittels sowie ein bebildertes Rezept. mehr...

Lebensmittel in der Mülltonne
BLE
Lagerung

Lebensmittelverschwendung

Plattformen: Lebensmittelwertschätzen.de und zugutfuerdietonne.de

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Teller werden Lebensmittel verschwendet. Jeder der beteiligten Akteure kann dazu beitragen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

mehr...
Einkaufswagen mit Geldscheinen
Bumann / stock.adobe.com
Nachhaltiger Konsum

True Cost - Wahre Kosten

Was unsere Lebensmittel wirklich kosten

Verbraucher*innen bezahlen ihre Lebensmittel zweimal: Einmal an der Ladentheke und ein zweites Mal versteckt und auf Umwegen. Die wahren Kosten stehen derzeit nicht auf dem Preisschild.

mehr...
Nachhaltiger Konsum

Bio-Lebensmittel

Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung

Bio-Möhren im Boden
Subbotina Anna / Fotolia.com

Die ökologische Landwirtschaft setzt auf den Gleichklang von Boden, Tieren und Pflanzen. Hier finden Sie Hintergründe und Einkaufstipps für Bio-Lebensmittel.

mehr...
Nachhaltiger Konsum

Verpackungsmüll vermeiden

Nachhaltige Alternativen beim Einkauf wählen

Stoffbeutel und Gläser als alternative Verpackungen
colnihko / stock.adobe.com

Seit 20 Jahren steigt das Aufkommen von Verpackungsmüll in Deutschland nahezu kontinuierlich. Dabei gibt es Möglichkeiten, Verpackungen zu vermeiden und nachhaltige Alternativen zu wählen.

mehr...

Verpackungsfreie Läden

Müll vermeiden, Mehrwegbehälter nutzen

Bioladen Innenraum
marog-pixcells / Fotolia.com

Die zunehmende Verpackungflut nervt immer mehr Menschen. Spezialisierte Läden laden inzwischen zum verpackungsfreien Einkaufen ein.

mehr...
Saisonkalender

Saisonzeiten bei Obst und Gemüse

Der Saisonkalender

Obst und Gemüse angeschnitten
iStock.com / SerAlexVi

Jedes Obst und Gemüse ist nahezu das ganze Jahr über im Handel verfügbar. Wer jedoch saisonal einkauft, erhält nicht nur beste Qualität, sondern schont auch den Geldbeutel und das Klima.

mehr...
Trendlebensmittel

Regionale Lebensmittel

Herkunft bleibt oft fraglich

Kennzeichnungslabel "Regionales Produkt"
pico / Fotolia.com

Verbraucher versprechen sich vom Kauf regionaler Lebensmitteln, frische und qualitativ hochwertige Produkte. Doch der Begriff "regional" ist nicht geschützt, dem Kunden fehlt hier Transparenz.

mehr...
Nachhaltiger Konsum

"True Cost"-Blume

Den wahren Preis von Lebensmitteln berechnen

Pflanze auf einem Haufen Münzen
Franz Pfluegl / stock.adobe.com

Die Nachhaltigkeitsblume als Grundlage für ein anschauliches Modell, das versteckte Kosten bei der Lebensmittelproduktion für Verbraucher sichtbar macht.

mehr...