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Ernährung

3. BZfE-Forum "Mehr oder weniger?! Lebensstiländerung als gesellschaftliche Herausforderung.
R. Schubert / BLE

3. BZfE-Forum 2019 : Mehr oder weniger?! Lebensstiländerung als gesellschaftliche Herausforderung

Reformulierte Lebensmittel, Betriebliche Gesundheitsförderung, Nudging, moderne Public-Health-Maßnahmen - es gibt viele Ansätze, um Menschen den Weg zu einem gesünderen Leben zu erleichtern.

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Essen und Bewegen im Familienalltag

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Kleinkinder schauen sich beim Essen und Bewegen viel von ihren Eltern ab. Daher ist es für die Familie wichtig, einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu entwickeln, der zu ihnen passt.

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Dr. Margarita Büning-Fesel
BLE

Lesetipp

Interview Dr. Margareta Büning-Fesel mit dem General-Anzeiger Bonn Was kann der Einzelne und was kann der Staat zu einer gesundheitsförderlichen Ernährung beitragen?

Ernährungswissen und -kompetenz mit individuellen Lebensstilen in Einklang bringen - dabei will das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) Familien so früh wie möglich unterstützen. "Das Wissen rund um die Auswahl und die Zubereitung von Lebensmitteln ist eine wichtige Alltagskompetenz, die gelernt und gelebt werden muss. Unterstützung erfahren Familien dabei idealerweise von Kita und Schule, indem hier Ernährungsbildung eine Rolle spielt," berichtet Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des BZfE, im Interview dem Bonner General-Anzeiger. "Es geht aber auch darum, die Essumgebung der Menschen so zu gestalten, dass die gesündere Wahl die leichtere Wahl ist." Für den eigenen Teller rät Büning-Fesel zu einer einfachen Faustregel: "Iss bunt und wähle mindestens drei Viertel der Lebensmittel aus pflanzlicher Herkunft."

Das komplette Interview im General-Anzeiger Bonn

Falafel im Korb mit Zitrone und Joghurtsoße
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Tipp im September

Kichererbsen statt Fleisch: Falafel selbstgemacht

Sie suchen eine Alternative zu Frikadelle und Döner? Wie wäre es mal mit Falafel? Die goldbraunen Kugeln aus Kirchererbsen mit Koriander, Petersilie und Kreutzkümmel bringen das exotische Aroma der arabischen Küche auf den Teller. Angemacht mit frischem Minz-Joghurt-Dressing, etwas Salat dazu und im Fladenbrot serviert bieten sie eine komplette Mahlzeit. Falafel schmecken übrigens nicht nur frisch aus der Pfanne, sondern auch kalt noch am nächsten Tag.

Rezept und Tipps für die Zubereitung in unserem Blogbeitrag

Essen als Ideologie oder Ersatzreligion

Bei vielen Ernährungstrends geht es um mehr als Essen und Trinken

Junger Mann mit Heiligenschein über dem Kopf vor schwarzem Hintergrund
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Warum machen sich heute so viele Menschen Gedanken über ihr Essen? Weil sie gesund, schlank und fit sein möchten. Oft aber auch, um zu demonstrieren, welche Werte ihnen wichtig sind. 

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Titelbild Sommerausgabe Kompass Ernährung
BLE

Magazin

Sommerausgabe „Kompass Ernährung“ Ernährungsmythen aufgedeckt – erforscht oder erfunden?

Schützt Vitamin C vor Erkältungen? Erhöhen Eier den Cholesterinspiegel? Sind Zucker, Fette und Salz generell schädlich? Viele Menschen wissen manchmal nicht mehr, was Sie noch essen und trinken dürfen und welche Informationen stimmen. Das Magazin mit dem Titel „Ernährungsmythen aufgedeckt – erforscht oder erfunden?“, herausgegeben vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, ist den 13 größten Ernährungsirrtümern auf der Spur.

zur Downloadseite auf inform.de

Mann und Frau mit Hand am Ohr
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Netzwerk Gesund ins Leben

Neuer Skandal: Stillen ist normal

Stillen ist alltäglich! Eine Frau stillt! Solche Aussagen machen (noch) keine Schlagzeilen. Stattdessen wird Stillen oft als Skandalthema behandelt. Um Stillen in der öffentlichen Wahrnehmung als alltägliches Thema zu setzen, empfiehlt das Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly eine gemeinsame Kommunikationsstrategie für die Stillförderung.

weitere Informationen beim Netzwerk Gesund ins Leben

Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen  - Kurzversion der Handlungsempfehlungen 2018

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Heft Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen - Kurzversion der Handlungsempfehlungen 2018

Das Heft gibt einen Überblick über die aktualisierten Handlungsempfehlungen für das erste Lebensjahr und ihre Grundlagen. Sie sind ergänzt durch Hinweise auf Veränderungen, die im Rahmen der Aktualisierung 2016 erfolgten. mehr...

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Zucker ist nicht gut für die Zähne - das ist bekannt. Aber wie sieht es mit Saurem aus? Ihren Zähnen können Sie mit einer ausgewogenen Ernährung viel Gutes tun. IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung gibt Ihnen Tipps, was Sie für gesunde Zähne tun können.

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Eine Initiative des BMEL

Zu gut für die Tonne Vitamine auf Eis

Beeren, Brokkoli und Paprika – wer Obst und Gemüse richtig einfriert, erhält sich die Frische des Sommers und hat auch im Herbst noch ausreichend Vitamine auf Lager. Die Initiative Zu gut für die Tonne gibt Tipps, worauf es beim Einfrieren ankommt.

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Was Verbraucher zu Vitaminen und Mineralstoffen wissen wollen

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Wenn ich mit Smoothies mehr Vitamine aufnehmen möchte, worauf muss ich achten?

Frage von MrGee (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dr. Maike Groeneveld

Es antwortet: Dr. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

Das ist eine gute Idee! Allerdings kann kein Smoothie alle erforderlichen Vitamine liefern, sondern – wie jedes andere Lebensmittel auch – nur einen Teil der lebensnotwendigen Nährstoffe. Am besten sind grüne Smoothies, die hauptsächlich aus Gemüse und Salaten und einem kleinen Obstanteil bestehen. Smoothies, die ausschließlich auf Obst basieren, liefern zu viele und zu schnell verfügbare Kohlenhydrate und können Blutzuckerschwankungen verursachen. Von den empfohlenen 5 Portionen Gemüse und Obst pro Tag können Smoothies gelegentlich bis zu 2 Portionen ersetzen. Als Portionsgröße gilt hier eine Menge von 200-250 ml.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag Grüne Smoothies: Gemüse zum Trinken

Ist Tiefkühlgemüse besser als Konserven?

Frage von Irene123 (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Christof Meinhold

Es antwortet: Christof Meinhold, Ernährungsberater

Gemüse aus Konserven enthält weniger Nährstoffe als Tiefkühlgemüse und frische Lebensmittel. Denn das Konservengemüse wird beim Herstellungsprozess zweimal erhitzt, um es haltbar zu machen. Dabei wird ein Teil der Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe abgebaut. Gemüse, das als Tiefkühlgemüse eingefroren wird, geht vom Feld direkt in die Fabrik. Dort wird das Gemüse in der Regel nur kurz erhitzt und direkt tief gefroren. Dadurch fallen die Vitaminverluste meist geringer aus. Es kommt jedoch auch darauf an, wie Sie das Gemüse zu Hause verarbeiten. Gemüse sollte immer so kurz wie möglich mit wenig Flüssigkeit zubereitet werden, um Vitaminverluste möglichst gering zu halten.

Außerdem wird in vielen Konserven deutlich mehr Salz eingesetzt, als in ungewürztem Tiefkühlgemüse. Durch die lange Einwirkzeit von Salz auf das Konservengemüse enthält das Konservengemüse deutlich mehr Salz als frisches oder Tiefkühlgemüse.

Mehr Infos zum Thema Tiefkühlgemüse finden Sie im Beitrag Gefrieren

Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel, um meinen Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen?

Frage von Michael (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dr. Maike Groeneveld

Es antwortet: Dr. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

Ich kann Ihren Wunsch nach einer Optimierung Ihrer Ernährung nachvollziehen. Doch Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel nicht notwendig für jemanden, der gesund ist und sich abwechslungsreich ernährt. Dieser Ansicht sind auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Und der Schein trügt, denn eine einseitige, unausgewogene Ernährungsweise lässt sich nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen. In Lebensmitteln ist eine große Vielfalt an lebensnotwendigen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen enthalten, die durch Nahrungsergänzungsmittel niemals in der Vielfalt und in den richtigen Mengen – nicht zu viel und nicht zu wenig – abgedeckt werden kann.

Grundsätzlich unterscheiden sich natürliche und synthetische Vitamine in ihrer Wirkungsweise nicht. Der wichtigste Unterschied zwischen beiden besteht in der Dosierung und der Art, wie sie dem Körper angeboten werden: Bei Vitaminen aus Lebensmitteln gibt es positive und negative Einflüsse auf die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme in den Darm, durch gleichzeitig vorhandene andere Inhaltsstoffe. Bei synthetischen Vitaminen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ist das nicht der Fall, wodurch z. B. nachteilige Effekte durch Überdosierungen begünstigt werden können. Mit Nahrungsergänzungsmitteln können zudem sehr viel höhere Mengen einzelner Nährstoffe aufgenommen werden, was sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken kann. Mit natürlichen Lebensmitteln nehmen wir bei den meisten Vitaminen die Tagesdosis in kleinen Mengen über den Tag verteilt auf. In diesen kleinen Mengen ist die Bioverfügbarkeit in der Regel besser.

Eine Orientierung für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung bietet die Ernährungspyramide des BZfE.

Wie hoch ist der Jodgehalt in Meersalz – auch gegenüber jodiertem bzw. jodfreiem Speisesalz? Gibt es Vorteile gegenüber anderen Salzen?

Frage von lobeliana (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dr. Maike Groeneveld

Es antwortet: Dr. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

Meersalz enthält relativ wenig Jod, und zwar nur 0,2-2 mg pro kg. Jodiertes Speisesalz liefert mit 15-25 mg Jod pro kg das Vielfache dieser Menge. Unjodiertes Speisesalz enthält im Vergleich dazu 0,1 mg Jod pro kg. Meersalz hat aus ernährungsphysiologischer Sicht keine Vorteile. Feinschmecker begründen die Verwendung mit einem besseren Geschmack. Am besten probieren Sie es aus, ob Sie Geschmacksunterschiede feststellen können.

Der geringe Jodgehalt von Meersalz liegt darin begründet, dass Jodid sich beim Trocknen in den Verdunstungsbecken in elementares Jod umwandelt. Dies verflüchtigt sich und geht dadurch verloren. Bei der Jodanreicherung von Speisesalz wird daher Jodat verwendet, das weniger flüchtig ist. Jodat wird im Magen-Darm-Trakt zu Jodid reduziert, das fast vollständig in den Körper aufgenommen wird.

Mit unjodiertem Meersalz oder Speisesalz ist es schwieriger, die empfohlene Jodzufuhr von 200 µg pro Tag für Erwachsene zu erreichen. Wer täglich mit Jodsalz würzt, kann so schon die Hälfte der empfohlenen Menge aufnehmen. Andere gute Jodquellen sind Seefische und Algen. Der Jodgehalt von Algen schwankt jedoch sehr stark und kann extrem hoch sein. Daher sollten Algen nicht regelmäßig gegessen werden. Auch Milchprodukte sind eine gute Jodquelle, weil Jod in den Futtermitteln enthalten ist.

Weitere Informationen zur Jodmangelvorsorge finden Sie auf den Seiten des Bundesinstitutes für Risikobewertung  unter Fragen und Antworten zur Jodversorgung und zur Jodmangelvorsorge.

Weitere Informationen zu Salz finden Sie im Beitrag Trendlebensmittel Salz und in der Broschüre Speisesalz / 12 Fragen - 12 Antworten.

Kann der Körper bei Bedarf Fett abbauen, um damit fettlösliche Vitamine zu verwenden? Oder benötigt er die gleichzeitige Aufnahme von Fett und fettlöslichen Vitaminen? Braucht es z. B. Öl im Karottensalat?

Frage von SportyFreiburg (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dr. Maike Groeneveld

Es antwortet: Dr. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

Unser Körper kann die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aus Lebensmitteln nur aufnehmen, wenn in der Nahrung gleichzeitig etwas Fett enthalten ist. Nur dann lösen sich die Nährstoffe aus den Pflanzenzellen heraus. Sie kennen diesen Effekt wahrscheinlich, wenn Sie schon mal einen Karottensalat gemacht haben, bei dem sich nach kurzer Zeit in den Fetttröpfchen das orange-farbene Karotin ansammelt. Wenn die Nährstoffe in Fett bzw. Öl gelöst sind, können sie von den Darmzellen besser aufgenommen werden.

Da das Fett im Darmtrakt benötigt wird, wäre es für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine sinnlos, wenn dafür die Fettdepots abgebaut würden. Denn das Fett gelangt nicht in den Darm, wenn es abgebaut wird.

Die meisten Lebensmittel wie Eier oder Fisch, die fettlösliche Vitamine enthalten, enthalten bereits von Natur aus geringe Mengen an Fett, sodass sie für den Körper verfügbar sind. Bei reiner Rohkost bietet es sich an, etwas Fett dazu zu essen. Dabei reicht eine kleine Fettmenge, sie sollte möglichst in der gleichen Mahlzeit oder etwa eine ½ Stunde davor oder danach aufgenommen werden. Sie können auch mit den Mahlzeiten z. B. ein belegtes Brot oder ein paar Nüsse essen oder ein Glas Milch dazu trinken. Wichtig ist, dass die Lebensmittel gut gekaut werden, damit das Fett aus den Zellen austreten kann und sich die verschiedenen Nahrungsbestandteile gut vermischen. Da in den allermeisten Mahlzeiten immer auch ein wenig Fett vorkommt, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass Sie die fettlöslichen Vitamine aus den einzelnen Mahlzeiten nicht verwerten können.

Es ist aber auch kein Problem, wenn Sie Karotten oder ähnliches gelegentlich ohne Fett essen. Karotten enthalten neben den fettlöslichen Vitaminen noch viele andere wichtige Inhaltsstoffe, z. B. Ballaststoffe, die auch ganz ohne Fett ihre Funktionen erfüllen.

Man liest immer wieder, dass Calcium und Magnesium im Verhältnis 3:1 aufgenommen werden sollte. Was passiert, wenn ich zu wenig Magnesium oder zuviel Calcium aufnehme oder umgekehrt?

Frage von Saloppi (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Ernährungsberaterin

Es ist richtig, dass das ideale Calcium-Magnesium-Verhältnis etwa zwischen 2:1 und 3:1. liegt. Das beruht auf den Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), die für Erwachsene eine Calciumzufuhr von 1.000 mg pro Tag und eine Magnesiumzufuhr von 350-400 mg pro Tag empfiehlt.

Das Verhältnis ist außerdem dadurch begründet, dass die Wiederaufnahme aus der Harnflüssigkeit in den Nieren gekoppelt ist: Je mehr Magnesium wieder aufgenommen wird, desto weniger kann Calcium aufgenommen werden. Außerdem werden die Konzentrationen beider Mineralstoffe über das gleiche Hormonsystem geregelt.

Eine zu hohe Magnesiumzufuhr über einen längeren Zeitraum kann zu einem Defizit in der Calciumversorgung führen und umgekehrt. Dies kann beispielsweise durch die einseitige Aufnahme dieser Mineralstoffe in Form von Präparaten oder Nahrungsergänzungsmittel geschehen. Deshalb sollten entsprechende Präparate auch nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

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26. Ernährungsfachtagung der DGE-BW e.V.

Wer bestimmt, was wir essen? Welchen Einfluss haben Influencer, unsere Umwelt, Kultur oder die Gene? Antworten gibt es am 16. September 2019 auf der 26. Ernährungsfachtagung der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. in Stuttgart.

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