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Ob Sie für sich alleine kochen, für Ihre Familie oder für Freunde – welche Portionsgröße ist die richtige? Die Ernährungspyramide verwendet die eigene Hand als einfaches Maß.

zwei Tomaten werden in einer Hand gehalten, daneben ein Schild der Ernährungspyramide
Arnout van Son, BLE

In der Regel steht eher zu viel als zu wenig Essen auf dem Tisch. Das verleitet mehr zu essen. Denn was einmal auf dem Teller liegt, wird auch gegessen, ganz gleich wie groß die Portion ist und der Appetit vorher war. Nicht das Sättigungsgefühl entscheidet darüber, wann wir aufhören zu essen, sondern das Auge, das den leeren Teller sieht und damit „Ende der Nahrungsaufnahme“ signalisiert. Das eigene Augenmaß kann daher nicht als objektives Kriterum für die Portionsgrößen dienen. Auch exakte Mengenangaben in Gramm für Portionen sind unpraktisch und haben sich im Alltag nicht bewährt.

Individuell und wächst mit – die Hand

Die Ernährungspyramide verwendet deshalb die eigene Hand als einfaches Maß. Das große Plus: Die Hand ist immer dabei, wenn es ums Essen geht. Sie ist individuell, wächst mit und berücksichtigt somit den unterschiedlichen Bedarf eines Menschen – je nach Alter und Geschlecht. Kleine Kinder, die weniger Nahrung brauchen, haben kleinere Hände, größere Kinder die größeren Hände und den größeren Appetit. Ebenso haben Frauen kleinere Hände als Männer, sie essen auch kleinere Portionen. Eine Portion entspricht dabei einer Hand voll, in einigen Ausnahmen auch zwei Händen voll. Außerdem sind alltägliche Mengenangaben wie ein Glas und eine Scheibe geeignet.

Wie das Handmaß funktioniert, zeigt Ihnen die Bilderstrecke.

BZfE

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