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Urban Gardening im Film

Stadtgärtner*innen aus Köln und Berlin haben kurz den Spaten beiseitegelegt und die Kamera in die Hand genommen. Entstanden sind zwei wunderbare Filme aus der Mitte zweier Gemeinschaftsgärten.

Gemeinschaftsgarten Berlin-Tempelhof
Maschkowski, BLE

Was für Profi-Gemüsegärtner aussehen mag wie eine Spielzeugkiste mit Gemüsepflänzchen, ist für viele Gemeinschaftsgärtner*innen Teil einer neuen Stadt- und Lebenskultur. Denn die Produktion von normgerechtem, makellosem Gemüse steht hier nicht im Vordergrund. Den Initiator*innen und Organisator*innen geht es um die Schaffung von Begegnungsstätten, Räumen des Lernens und des Austausches – frei von Kommerz. Was hier wächst, ist mehr als Gemüse, hier wächst Erholung, Respekt vor Lebensmitteln, Verbindung zu anderen Menschen und zur Natur. Gut 400 solcher urbaner Gemeinschaftsgärten gibt es mittlerweile in Deutschland.

Von der Faszination des Gemeinschaftsgärtnerns

Die Menschen, die Gemeinschaftsgärten gründen und pflegen, ob sie nun Psycholog*innen, Redakteur*innen, Wissenschaftler*innen oder engagierte Unruheständler sind, erzählen in unseren Filmen von ihren Erfahrungen, den Herausforderungen und der Faszination des Gemeinschaftsgärtnern. Sie berichten von ihrem Wunsch, die Allmende wieder lebendig zu machen; dem Versuch, gute Wege zu finden, um die vorhandenen Ressourcen wie Raum, Boden, Wasser, Werkzeuge und Wissen zu teilen und zu nutzen. Sie sprechen mit Begeisterung über die eigenen Bienen, die Ernte von Senf oder Wein und über den Kompost als Sinnbild für eine funktionierende Wirtschaft, die Produktion und Reproduktion vereint. Hinter all dem Engagement schwebt auch immer die Frage, was es für die Menschen und die Kultur eines Stadtviertels bedeutet, wenn die Gärten irgendwann wieder weiterziehen müssen, weil die Zwischennutzung beendet ist.

Partizipative Videos – Neue Wege der Ernährungskommunikation

Mit den Filmen beschreitet das BZfE neue Wege der Ernährungskommunikation. Sie wurden als  partizipative Videos gedreht, eine filmpädagogische Methode, bei der sich Akteure, Redakteur*innen und Regisseur*innen gemeinsam auf eine Entdeckungsreise begeben: Was ist uns wichtig? Was sind unsere Erfahrungen, was unsere Hoffnungen? Und wie können wir das darstellen? Nicht „Experten“ erklären „Laien“, wie das Gärtnern funktioniert, sondern umgekehrt.

NeuLand – Garten findet Stadt

Der Gemeinschaftsgarten NeuLand entstand im Jahr 2011 auf einer Industriebrache in Köln-Bayenthal. Mit über 10.000 Quadratmetern ist er einer der größten in Deutschland. Mitgärtnern kann jede(r) nach dem Prinzip „Alles gehört Allen!“.

 

Allmende-Kontor – Mehr als ein Garten

In diesem Film erzählen die Stadtgärtner des Gemeinschaftsgartens Allmende-Kontor in Berlin-Tempelhof von ihren Erfahrungen, Wünschen und Hoffnungen. Der Garten wurde 2011 auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern errichtet. Heute gärtnern hier mehrere hundert Berliner*innen in rund 250 Hochbeeten.

 

Autorin: Gesa Maschkowski, BLE

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www.essbare-stadt.de
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