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Ernährungspyramide: Was esse ich?

Die Ernährungspyramide bietet acht Lebensmittelgruppen in sechs Ebenen Platz. Die Ampelfarben grün, gelb und rot geben eine erste Orientierung über Essensmengen – gerade auch für Kinder.

Gabel über Teller mit Erbsen und Möhren
van Son / BLE

Die Ernährungspyramide bietet den acht Lebensmittelgruppen in sechs Ebenen Platz. So kann sie ganz individuell mit den jeweiligen Lieblings-Lebensmitteln gefüllt werden. Die Basis bilden die Getränke. Es folgen an zweiter und dritter Stelle die pflanzlichen Lebensmittel, also Gemüse und Obst sowie Getreide(-produkte), die häufig und reichlich verzehrt werden sollen. Tierische Lebensmittel – Milch, Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch, Wurstwaren und Eier – sind an vierter Stelle platziert. Sie sollten maßvoll genossen werden. Sparsamkeit ist angesagt bei Ölen und Fetten in Ebene fünf. In der Pyramidenspitze finden sich Süßigkeiten, Snacks und Alkohol. Sie werden geduldet, wenn die Lebensmittel aus Basis und Mittelfeld ausreichend im Speiseplan vertreten sind.

Portionenmodell der Ernährungspyramide

Durch die Begriffe „reichlich“, „mäßig“ und „sparsam“ gibt die aid-Pyramide eine erste Orientierung über Essensmengen, die durch die Ampelfarben grün, gelb und rot anschaulich dargestellt werden. Sie helfen besonders Kindern bei der Bewertung.

"grün = reichlich"
"gelb = mäßig"
"rot = sparsam"

 

 

Welche Lebensmittel zu den einzelnen Lebensmittelgruppen dazugehören, finden Sie in der nachfolgenden Bilderstrecke.

 

Und das essen wir laut einer Befragung* tatsächlich

  • Mehr als zwei Drittel der Befragten (71 %) essen täglich Obst und Gemüse. Bei den Frauen sind es 80 %, bei den Männern nur 62 %.
  • Milchprodukte sind ebenfalls beliebt: Bei knapp zwei Dritteln (64 %) stehen Joghurt und Käse auf dem täglichen Speiseplan.
  • Der Konsum von Fleisch und Wurst nimmt erfreulicherweise weiterhin ab: 28 % essen täglich davon, vor zwei Jahren waren es noch bei 34 %. Deutlich mehr Männer (39 Prozent) als Frauen (18 Prozent) essen jeden Tag Wurst und Fleisch und auch Ost- (43 Prozent) und Westdeutschland (26 Prozent) unterscheiden sich im Konsum.
  • Bei Süßigkeiten und herzhaften Knabbereien greifen 23 % täglich zu.
  • Fisch und Meerestiere stehen mit 2 % vergleichsweise selten täglich auf dem Tisch.

*Befragung von rund 1.000 Bürgern älter als 14 Jahre durch das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des BMEL im Oktober und November 2018; Quelle: Deutschland, wie es isst – Der BMEL-Ernährungsreport 2019

Maria Flothkötter, BZfE

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App "Was esse ich?"

Ernährungspyramide als App

Was esse ich? Wer sein Essverhalten verbessern möchte, kommt um diese Frage nicht herum. Die App „Was ich esse“ hilft dabei, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, was den Tag über auf dem Teller landete – und auch wie viel. Mit der App kann alles, was am Tag gegessen und getrunken wurde, „eingecheckt“ werden. Die Einsortierung der Lebensmittel in die Ernährungspyramide erfolgt automatisch. Inklusive Erinnerungsfunktion, Wochenübersicht, individuellen Zieleingaben und Teilungsfunktion über facebook und twitter. Mehr über die App erfahren Sie im Beitrag "App: Was esse ich".

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