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Ernährung

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Wird mein Baby beim Stillen satt? : Fakten, die Müttern mehr Sicherheit beim Stillen geben

Hab ich genug Milch? Wird mein Baby an der Brust satt? Viele Mütter bewegt diese Sorge dazu, mit dem Stillen früher als gewollt aufzuhören. Die gute Nachricht: Die Milch reicht in der Regel.

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Unser Ernährungssystem trägt zu Klimawandel und Erderwärmung bei. Es kann aber auch Teil der Lösung sein. Von dieser Seite leiten wir Sie zu den vielen Ergebnissen des Forums in Wort und Bild. 

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zur Downloadseite beim BMEL

Ältere mit Fahrrad, Matte, Stöcken und Ball treffen sich
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Tipp im September

Bewegung als Jungbrunnen

Während früher Kinder, Beruf und Haushalt für Bewegung gesorgt haben, helfen jetzt andere kleine Aktionen im Alltag, um fit zu bleiben. Das können zügiges Gehen beim Einkauf und Sport wie Fahrradfahren oder gezieltes Muskeltraining sein. Wenn Sie diese Gelegenheiten für sich nutzen, wird es Ihnen guttun und Ihre Muskelmassse bleibt Ihnen auch in den besten Jahren erhalten. Und vielleicht hat auch die Freundin oder der Nachbar Lust, sich mit Ihnen zu bewegen. Denn gemeinsam macht's mehr Spaß!

Weitere Gründe, um in Bewegung zu bleiben

Unser Blog-Rezept der Woche

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Das beste Essen für Kleinkinder - Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen

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Heft Das beste Essen für Kleinkinder - Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen

Bereit für das Abenteuer? Wenn Babys sich langsam für "richtiges" Essen interessieren, beginnt für Familien eine neue spannende Zeit. Praktische Anregungen und alltagsnahe Tipps erleichtern den Übergang von der Babykost zum Familienessen. mehr...

Aus dem BZfE-Newsletter

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Vitamin B1

Das ABC der Vitamine

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Fettsteuer in Dänemark

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Im Sommer und Herbst haben Obst und Gemüse aus der Region Hochsaison und stehen reichlich zur Verfügung. Einkochen ist eine bewährte Methode, um sie haltbar zu machen und für den Winter zu konservieren oder aber um Reste zu verwerten. Im #restereloaded-Tutorial zeigt die Initiative "Zu gut für die Tonne!", wie mithilfe von Zucker und Essig aus Kirschen, Zwiebeln oder Zucchini leckere und vor allem haltbare Beilagen werden.

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Netzwerk Gesund ins Leben

Stillen in der Öffentlichkeit

Viele junge Mütter fühlen sich unwohl, wenn sie in der Öffentlichkeit stillen. Insbesondere in Restaurants und Cafés sind Stillende nicht immer gern gesehen. Das Netzwerk Gesund ins Leben startet daher zur Weltstillwoche 2020 eine langfristige Kommunikationsoffensive für mehr Verständnis für stillende Frauen in der Öffentlichkeit und um zu unterstreichen, dass Stillen normal ist. 

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Frau mit Kind auf Spielplatz
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IN FORM

Mehr Bewegung - weniger Unfälle

Kinder, die ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben, entwickeln sich gesund und verbessern ihre motorischen Fähigkeiten. Damit verringert sich ihr Unfallrisiko enorm. Praktische Tipps für mehr Sport und Bewegung im Alltag bringen Familien auf Trab.

Informationen und Tipps auf www.in-form.de

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Zu gut für die Tonne Lebensmittelwertschätzung schon beim Einkauf

Regional, biologisch, fair gehandelt und aufs Tierwohl bedacht – Lebensmittelsiegel gibt es viele. Wem ein nachhaltiger und wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln am Herzen liegt, der kann beim Einkauf auf verschiedene Label achten.

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Was Verbraucher über Familienkost wissen wollen

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Meine Tochter (2 Jahre) isst von Geburt an sehr schlecht. Manchmal ist es besser, nur momentan lehnt sie fast alles ab. Der Kinderarzt sagt, sie ist normal entwickelt und fit. Ich mache mir Sorgen, auch weil sie ja kaum Vitamine zu sich nimmt.

Maren Krüger

Es antwortet: Maren Krüger, Ernährungsberateriin

Frage von ts1184 ((Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dass Kinder phasenweise sehr wenig essen und/oder bestimmte Lebensmittelgruppen gänzlich ablehnen, ist normal. Solange der Kinderarzt zufrieden ist und keine organischen oder physiologischen Erkrankungen vorliegen, muss das kein Grund zur Besorgnis sein.

Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Tochter essen wird, wenn sie hungrig ist. Bieten Sie ihr eine abwechslungsreiche, altersgerechte Mischkost an, aus der sie sich das aussuchen darf, was ihr schmeckt. Ihre Tochter sollte das ganz allein entscheiden dürfen. Sie bestimmt auch, ob, was und wie viel sie essen möchte. Auf keinen Fall sollten Sie sie zum Essen drängen. Bleiben Sie gelassen, auch wenn sie nur wenig oder nichts essen möchte. Freuen Sie sich für sie, wenn sie von sich aus etwas Neues probiert hat, auch wenn es nur eine kleine Portion war.

Natürlich gibt es auch regelmäßig die Lieblingsspeisen Ihrer Tochter, aber nicht jeden Tag, sondern im Wechsel mit denen der anderen Familienmitglieder. Medien oder Spielzeug bei den Mahlzeiten lenken unnötig ab. Ablenkungen sollten Sie unbedingt vermeiden. Zeigen Sie ihr, dass Sie hier konsequent sind, auch wenn es Ihnen schwerfällt. Sie wird dadurch lernen, Spiel- und Esszeiten voneinander zu trennen und sich auf ihre Mahlzeit zu konzentrieren. Regelmäßige gemeinsame Familienmahlzeiten in angenehmer Atmosphäre unterstützen ebenfalls die Entwicklung eines gesunden Essverhaltens.

Beteiligen Sie Ihre Tochter bei der Vor- und Zubereitung der Mahlzeiten. Lassen Sie sie beim Einkaufen helfen, beim Tischdecken zugucken und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch schon bei der Zubereitung von Speisen mithelfen. Lesen Sie ihr Bilderbücher vor, in denen es um Lebensmittel und gesundes Essen und Trinken geht.

Wichtig ist natürlich Ihr Vorbild. Lassen Sie Ihr Kind bei den Mahlzeiten stets mit am Familientisch vor einem eigenen kindgerechten Gedeck und Besteck sitzen. Zeigen Sie ihr immer wieder ganz bewusst, wie viel Spaß Ihnen die Mahlzeiten machen und wie gut es Ihnen schmeckt.

Fast alle Kleinkinder lieben Fingerfood. Manchmal kommt es nur auf die richtige „Verpackung“ bzw. das richtige „Versteck“ an: Gemüse lässt sich zum Beipiel gut in Suppen, Soßen oder auf der Pizza verstecken. Obst lieben die meisten Kinder im Milchshake, als Obstsalat mit Joghurt oder Sahne, als Obstschaschlik oder auf dem Pfannkuchen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Tipps und Informationen rund um eine gesunde Kinderernährung finden Sie in dieser Broschüre

Das beste Essen für Kleinkinder

sowie auch beim Netzwerk Gesund ins Leben.

Ich selbst kann weder gut kochen, noch tue ich es gerne. Gibt es neben den warmen Mahlzeiten die Möglichkeit, unsere Kinder (1 und 3 Jahre) gesund zu ernähren?

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Diplom-Oecotrophologin

Frage von spicewittchen (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Die warme Mahlzeit bringt in erster Linie viel Abwechslung in den Speiseplan und sorgt damit für eine möglichst ausgewogene Ernährung mit allen notwendigen Nährstoffen. Bei unseren Essgewohnheiten bestehen die kalten Mahlzeiten üblicherweise aus belegten Broten. Da bei diesen Mahlzeiten normalerweise kein Gemüse gegessen wird, würde das Gemüse fehlen, wenn man sich ausschließlich davon ernähren würde. Wenn Ihre Kinder aber zu den kalten Mahlzeiten genügend Rohkost essen, ist auch eine Phase ohne warme Mahlzeiten möglich. Dafür eignen sich gut Gemüse, wie Paprika, Tomaten, Radieschen, Möhren, Kohlrabi, und auch Kresse, Rucola oder Schnittlauch.

Allerdings kann der Körper einige Nährstoffe besser verwerten, wenn die Lebensmittel erhitzt wurden. Hinzu kommt, dass manche Lebensmittel wie Kartoffeln, bestimmte Gemüsesorten (z. B. Broccoli, grüne Bohnen, Aubergine), Eier, Fleisch und Fisch, insbesondere für Kleinkinder, vor dem Verzehr gegart werden müssen. Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder möglichst alle Komponenten erhalten (und nicht beispielsweise nur Getreidemahlzeiten zu sich nehmen), um eine ausreichende Versorgung mit sämtlichen wichtigen Nährstoffen zu gewährleisten.

Viele Tipps und praktische Informationen zur gesunden Ernährung Ihres Kindes bietet Ihnen die Broschüre

Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen

sowie das Netzwerk Junge Familie.

Wir haben ein Baby. Genügt es, Obst und Gemüse gründlich zu reinigen oder sollte man sich danach auch die Hände mit Seife waschen? Wie ist das bei rohen oder ungewaschenen Lebensmitteln, Kräutern, Nüssen, Banane oder Orangen?

Maren Krüger

Es antwortet: Maren Krüger, Ernährungsberaterin

Ich möchte Sie beruhigen. Wenn Sie sich regelmäßig gründlich die Hände mit Seife waschen, können Sie sich und Ihre Familie vor vielen Krankheitserregern schützen. Vor der Zubereitung von Speisen und nach der Verarbeitung roher Lebensmittel sollten Hände grundsätzlich gründlich gewaschen werden. Natürlich ist vor dem Essen, nach jedem Toilettengang, nach dem Windelnwechseln und dem Kontakt mit Tieren gründliches Händewaschen ebenfalls unabdingbar.

Gemüse und Obst müssen vor der Zubereitung gründlich mit kaltem Wasser gewaschen werden. Obst wie Bananen oder Orangen schälen Sie vor dem Verzehr. Wenn Sie sich danach die Hände abwaschen oder sie trocken abreiben, sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Lebensmittel, an denen noch Erde haftet, zum Beispiel Karotten oder Kartoffeln, sollten erst gewaschen, dann geschält und nochmals gewaschen werden.

Auch frische Kräuter aus dem Supermarkt oder dem Garten sollten vor dem Verzehr gewaschen werden. Bei Nüssen wird ja vor dem Verzehr die Schale entfernt, sodass von Ihnen kein gesundheitliches Risiko ausgeht.

Meine 6-jährige Tochter bettelt den ganzen Tag nach Süßigkeiten, was mich extrem nervt. Auch bei anderen ist die erste Frage nach Süßigkeiten. Was soll ich machen? Braucht meine Tochter mehr Aufmerksamkeit? Ich habe vor ein paar Wochen ein Baby bekommen.

Maren Krüger

Es antwortet: Maren Krüger, Ernährungsberaterin

Frage von Bia81 (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Die meisten Kinder lieben Süßes und naschen gern. Schnell kann es zu viel werden. Versuchen Sie dennoch die Menge an Süßigkeiten zu regulieren, da sonst das Risiko besteht, dass Hunger und Appetit auf gesunde Lebensmittel darunter leiden, dass Übergewicht entsteht und die Zähne kariös werden.
Dass Ihre Tochter im Moment besonders großen Appetit auf den süßen Geschmack hat, ist meistens nur eine Phase, die vorübergeht. Das ist kein Grund zur Besorgnis, vor allem, wenn sie keine Gewichtsprobleme hat und insgesamt gesund und abwechslungsreich isst und trinkt.

Möglicherweise ist Eifersucht auf das Baby die Ursache. Sie spürt, dass Sie nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit von Mama und Papa bekommt, sondern dass sie teilen muss. Daran muss sie sich erst gewöhnen. Sie merkt vielleicht, dass sie über das Thema Naschen Ihre Zuwendung bekommt. Versuchen Sie, so viel Zeit mit ihr wie möglich zu verbringen und zeigen Sie ihr, dass sie genauso wichtig ist für Sie wie das Baby. Machen Sie ihr die Rolle der großen Schwester schmackhaft. Lassen Sie sich beispielsweise bei der Babypflege oder beim Schieben des Kinderwagens von ihr helfen. Das wird ihr Interesse an den Süßigkeiten mindern.

Ich empfehle Ihnen, konsequent zu bleiben. Vereinbaren Sie eine feste Naschzeit am Tag und eine bestimmte Portionsgröße (z. B. zwei kleine Riegel Schokolade). Verbringen Sie die tägliche Naschpause am besten mit Ihrer Tochter gemeinsam. Vielleicht nach dem Mittagessen, wenn das Baby schläft und Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit Ihrer Tochter widmen können. Wenn Sie darüber hinaus Hunger auf Süßes bekommt, bieten Sie ihr Obst in Kombination mit einem Knäckebrot oder einem Naturjoghurt, ein Milchshake mit Obst oder ein paar Trockenfrüchte mit Nüssen an. So erkennt sie, dass Sie sie ernst nehmen und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen.
Sprechen Sie mit der Verwandtschaft und Freunden sowie den Großeltern über Ihre Besorgnis und auch über die Vereinbarung mit Ihrer Tochter, die sie respektieren sollten. Vielleicht kann der „Naschtermin“ an manchen, fest vereinbarten Tagen auch bei anderen stattfinden.

Ausführliche Informationen rund um eine gesunde Kinderernährung finden Sie in dieser Broschüre

Das beste Essen für Kinder

Die Schule beginnt um 7.30 Uhr und endet meist 12.50 oder 15.40 Uhr. Wie viel Essen brauche ich in der Schule, um konzentriert arbeiten zu können. Wie viele belegte Brote und wie viel Gemüse soll ich an einem Schultag essen?

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Diplom-Oecotrophologin

Frage von Lea (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Toll, dass Sie sich über eine gesunde Ernährung informieren möchten. Hierfür gebe ich Ihnen gerne einige Tipps. Generell sind drei Hauptmahlzeiten – Frühstück, Mittagessen, Abendessen –  sowie zwei Zwischenmahlzeiten (eine vormittags, eine nachmittags) optimal. Orientieren können Sie sich sehr gut an der Ernährungspyramide. Sie enthält alles, was Sie jeden Tag zu sich nehmen sollten. Wenn Sie diese Lebensmittel auf fünf Mahlzeiten am Tag verteilen, ist Ihr Speiseplan perfekt.

Falls Ihr morgendliches Frühstück eher knapp ausfällt, sollte es zum 2. Frühstück in der Schule eine Hauptmahlzeit geben. Nehmen Sie sich dazu gerne bis zu zwei Brote mit, Vollkornbrot ist da genau richtig. Als Belag eignet sich Frischkäse im Wechsel mit Wurst oder anderem Käse, vegetarischem Brotaufstrich oder Nussmus. In Kombination zum Brot ist frisches Obst und Gemüse der Saison optimal. Generell werden drei Portionen Gemüse (inkl. Salate) und zwei Portionen Obst am Tag empfohlen, beim Gemüse zum Beispiel eine Tomate, eine Paprika und ein bis zwei Möhren, beim Obst z. B. ein Apfel und ein Schälchen Beerenobst.

An den kurzen Schultagen bekommen Sie sicher zuhause ein Mittagessen. An den längeren Schultagen können Sie - wenn die Schule kein Mittagessen anbietet – eine weitere Brotmahlzeit mitnehmen. Es bieten sich hier auch Zwischenmahlzeiten in Form von Naturjoghurt oder Quark mit frischem Obst oder Müsli mit Milch an. Als Snacks für zwischendurch sind auch Nüsse eine gute Möglichkeit.

Viele Tipps und praktische Informationen zur gesunden Ernährung bietet Ihnen die folgende Broschüre

Das beste Essen für Kinder

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"Eat this! Der Radioday zum Thema Ernährung und allem, was schmeckt" - Dr. Margareta Büning-Fesel im Interview mit radio eins rbb zu Ernährungstrends - von Paleo über Pegan bis Low Carb.

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