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Ernährung

Frauenhände halten Schüssel mit geschnittenem rohen Gemüse
iStock.com / g-stockstudio

Ideenaufruf: Vom Wissen zum Handeln : Gut essen einfach machen.

Apfel oder Sahnetorte? In der Theorie ist gut essen und trinken einfach – in der Praxis oft nicht. Wie gelingt es leichter, vom Wissen zum Handeln zu kommen und sich ausgewogen zu ernähren?

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Die Organisatoren des 1. BZfE-Forum
Vollmer

1. BZfE-Forum 2017

Vom Wissen zum Handeln

Gebündelte Ernährungskompetenz in Bonn: Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wünschen sich mehr Vernetzung und eine gemeinsame Strategie.

 

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Opa gibt Enkel was zu essen
Ana Blazic Pavlovic / Fotolia.com
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In bestimmten Lebensphasen

Richtig essen und trinken – ganz nach Bedarf!

Ob in der Schwangerschaft, als Säugling, Kleinkind, Erwachsener oder Senior – eine gesunde Ernährung ist immer die Basis für eine gute Gesundheit.

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Beratungspraxis

Beraten mit dem Energiedichte-Prinzip

Genussvoll Kalorien sparen

Zwei Frauen im Gespräch am Tisch
Arnout van Son, BLE

Ernährungsberater kommen um das Thema Abnehmen nicht herum. Doch Energie einsparen bedeutet nicht, auf Geschmack oder Menge zu verzichten - wie das Energiedichte-Prinzip anschaulich zeigt.

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Videoclips zur Ernährungspyramide

Ob Tischsystem oder Flexikarten: Lernen Sie die Pyramide kennen! Beraterinnen nutzen das Pyramidenmaterial in ihrer täglichen Beratung und stellen Fallbeispiele vor.

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat neue wissenschaftliche Daten ausgewertet und auf dieser Basis die Referenzwerte für Protein überarbeitet.

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Esskastanien

Erst geröstet entfaltet sich das Aroma

Esskastanien sind die braunen bis rotbraunen Schalenfrüchte der Europäischen Kastanie, die auch in Deutschland in wärmeren Gebieten zu finden ist.

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Das beste Essen für Kinder - Empfehlungen für die Ernährung von Kindern

Medienshop-Tipp

Heft Das beste Essen für Kinder - Empfehlungen für die Ernährung von Kindern

Mein Sohn isst kein Gemüse. Was soll ich tun? Ist mein Kind zu dick? Dieses Heft beantwortet viele Fragen rund um die Ernährung von Kindern und gibt Anregungen für einen bewegten und entspannten Alltag. Die Zauberformel lautet: Spaß und Teilhabe! mehr...

Junge guckt grimmig
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Leseprobe

Ernährung im Fokus

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS), auch Hyperkinetisches Syndrom genannt, ist eine der häufigsten Verhaltensstörungen bei Kindern. Dr. Lioba Hofmann erläutert in der Fachzeitschrift Ernährung im Fokus welche Rolle die Ernährung als Ursache und in der Therapie von ADHS spielt und worauf in der Ernährungsberatung zu achten ist.

Zur Leseprobe

Aus dem was-wir-essen-Blog

Drei Bloggerinnen erzählen aus ihrem Essalltag

Was Verbraucher zur Seniorenernährung wissen wollen

Alte Frau hält Schale mit Suppe hoch
De Visu / Fotolia.com

Meine Großmutter leidet ständig unter Blähungen und Vollegefühl, obwohl sie sich bewusst ernährt. Kann ihr durch eine geeignete Ernährung geholfen werden?

Frage von Medi (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Christof Meinhold

Es antwortet: Christof Meinhold, Ernährungsberater

Wichtig wäre als erstes herauszufinden, welche Lebensmittel Ihrer Großmutter Probleme bereiten. Damit sie diese dann, wenn möglich, weglassen kann. Dafür müsste Ihre Großmutter ausprobieren, bei welchen Lebensmitteln Unverträglichkeitsreaktionen auftreten und welche Lebensmittel sie beschwerdefrei essen kann. Hier hat es sich bewährt, ein Beschwerdeprotokoll über ein bis zwei Wochen zu führen, in dem sie notiert, was sie in welchen Mengen gegessen hat und die Beschwerden. Wenn Unverträglichkeiten bei Obst und Gemüse auftreten, kann es helfen, wenn sie diese vor dem Verzehr leicht dünstet. Das macht die Lebensmittel bekömmlicher.

Grundsätzlich wird bei einer Magenschleimhautentzündung, Blähungen und Völlegefühl eine leichte Vollkost empfohlen. Die leichte Vollkost ist eine vollwertige Ernährung, die den Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen deckt und bei der die Speisen besonders schonend zubereitet werden. Empfehlenswert sind Dünsten, Dämpfen, Garen in der Folie und im Mikrowellengerät. Außerdem werden Speisen, die Unverträglichkeiten wie Blähungen, Völlegefühl auslösen, weggelassen. Da die Verträglichkeit von Lebensmitteln, Speisen und Getränken von Person zu Person unterschiedlich ist, muss jeder selbst ausprobieren, was ihm bekommt. Die Kost sollte reichlich lösliche Ballaststoffe enthalten, da sie sich günstig auf den Darm und die Verdauung auswirken. Sie stecken vor allem in Obst und Gemüse.

Außerdem können probiotische Kulturen in Joghurt, -drinks und Quark die Darmflora unterstützen und die gasbildenden Bakterien verdrängen. Dafür nimmt Ihre Großmutter am besten 14 Tage lang jeden Tag ein probiotisches Produkt, damit sich die probiotischen Kulturen im Darm ansiedeln können. Danach reicht es, ein über den anderen Tag ein solches Produkt zu essen. Damit sich diese Milchsäurebakterien tatsächlich ansiedeln können, ist es hilfreich, dass Ihre Großmutter immer ein Produkt des gleichen Herstellers verwendet, am besten ein Markenprodukt. Hierzu gab es die besten Studienergebnisse. Bakterienstämme von No-Name-Produkten oder Eigenmarken eines Supermarkts sind bislang nicht so intensiv untersucht worden.

Mein Vater (80 Jahre) hat Altersdiabetes und spritzt sich Insulin. Er sollte ca. 5 Kilo abnehmen. Was ist zu beachten, damit die Blutzuckerwerte im grünen Bereich bleiben?

Frage von power (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Christof Meinhold

Es antwortet: Christof Meinhold, Ernährungsberater

Bei Altersdiabetes (Zuckerkrankheit) handelt es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit, die auf einem Insulinmangel beruht. Die Hauptkennzeichen sind lang anhaltend hohe Blutzuckerwerte. Sie sind auf eine nachlassende Insulinproduktion oder Insulinwirkung zurückzuführen.

Die Ernährung bei Diabetes unterscheidet sich kaum von der Ernährung des Gesunden. Grundlage ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost und regelmäßige körperliche Bewegung (soweit dies bei Ihrem Vater möglich ist).

Einige Punkte sollten Sie jedoch beachten: Wichtig ist, dass Insulingabe und aufgenommene Kohlenhydratmenge aufeinander abgestimmt werden. Kohlenhydrate beeinflussen den Blutzuckerspiegel. Für Diabetiker sind vor allem kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit viel Ballaststoffen sinnvoll, da sie den Blutzuckerspiegeln nur langsam ansteigen lassen. Dazu gehören Vollkornprodukte (Vollkornbrot, -reis, -nudeln, -kuchen, -kekse etc.), Gemüse und Hülsenfrüchte. Vollkornprodukte und Gemüse sättigen zudem gut und enthalten neben Ballaststoffen auch reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Bei gut eingestellten Diabetikern sind auch kleine Mengen Haushaltszucker erlaubt. Zum Süßen von Getränken eignen sich kalorienfreie Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat oder Aspartam.

Außerdem sollte bei Diabetikern die gesamte Fettaufnahme nicht mehr als 30 % der Energieaufnahme ausmachen. Das sind ca. 60 g Fett pro Tag. Tierische Fette wie Butter, Wurst, Käse, Sahne etc. sind am besten größtenteils durch pflanzliche Fette und Öle zu ersetzen. Besonders positive Wirkungen haben einfach ungesättigte Fettsäuren, die vor allem in Raps- und Olivenöl enthalten sind.

Die Vitamine A, C und E sowie einige sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe können helfen, typischen diabetischen Folgeschäden, z. B. Durchblutungsstörungen der Beine oder der Augen, vorzubeugen. Diese Inhaltsstoffe sind vor allem in frischem Obst und Gemüse enthalten. Deshalb sollten Gemüse und Obst täglich auf dem Speiseplan stehen.

In den meisten Fällen ist es hilfreich abzunehmen. Das verbessert oder normalisiert sogar die Blutzuckerwerte. Wie Sie Ihr Gewicht am besten beurteilen können, finden Sie in unserem Beitrag zum Bauchumfang.

Unsere Tipps und Empfehlungen können keine ausführliche Ernährungsberatung oder Diabetikerschulung ersetzen. Dafür wenden Sie sich am besten an den behandelnden Diabetesschwerpunktarzt oder eine speziell geschulte Diabetesberatungsfachkraft.

 

Meine Großmutter (91 Jahre) erbricht fast jede Kost. Durch Magentropfen behält sie morgens und mittags das Essen bei sich. Allerdings ist der Abend problematisch. Was können wir Ihr abends zu essen geben? Was ist mit Astronautenkost?

Frage von ht.reichel (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Christof Meinhold

Es antwortet: Christof Meinhold, Ernährungsberater

Zur Entlastung des Verdauungstraktes und zur Vermeidung möglicher Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen wird eine leichte Vollkost empfohlen. Das ist eine vollwertige, ausgewogene Ernährungsweise, die den Körper mit allen notwendigen Stoffen in ausreichendem Maße versorgt, bei der aber Lebensmittel, Getränke und Speisen, die Unverträglichkeiten auslösen, weggelassen werden – also eine leicht verdauliche Kost. Da die Verträglichkeit von Lebensmitteln und Getränken von Person zu Person unterschiedlich ist, muss jeder selbst ausprobieren, was ihm bekommt.

Zudem hilft eine schonende Zubereitung der Speisen wie Dünsten, Dämpfen, Garen in der Folie und im Mikrowellengerät. Generell zu vermeiden sind alle mit stark erhitzten Fetten zubereiteten Gerichte, Fettgebackenes, scharf Gebratenes, Spiegeleier, Bratkartoffeln, fettes Fleisch (Schwein, Hammel, Ente, Gans), fette Wurstsorten, Speck, Fischkonserven in Öl, stark gesalzene und sehr saure Produkte, gezuckerte Limonaden, alkoholische Getränke.

Eine leicht bekömmliche Abendmahlzeit für Ihre Großmutter wäre Hühnerbrühe mit Nudeln, die ggf. entfettet wird. Weitere Möglichkeiten sind Brei aus pürierten Möhren oder Zucchini mit Kartoffeln oder Haferflockenbrei und gedünstetes Obst.

Achten Sie auch auf eine aufrechte Haltung nach den Mahlzeiten und vermeiden Sie, dass sich Ihre Großmutter direkt nach dem Essen hinlegt. Pfefferminztee oder Pfefferminzbonbons helfen im Vorfeld gegen Übelkeit und Erbrechen. Astronautenkost ist ebenfalls geeignet. Allerdings hilft sie bei Erbrechen auch nicht weiter oder müsste über eine Sonde verabreicht werden oder es müssten Ernährungsinfusionen gegeben werden.

Zur Auswahl der geeigneten Astronautenkost berät Sie der Hausarzt, Apotheker oder spezialisierte Ernährungsberater. Achten Sie auf eine hochkalorische Kost und beginnen Sie diese nur langsam.

Der diäetverband.de gibt eine Übersicht über unterschiedliche Produkte unter www.prodiaet.de.

Gibt es bestimmte Ernährungsempfehlungen für Menschen mit chronischen Wunden? Was kann man machen, um die Wundheilung bei einer älteren Person mit der Ernährung zu unterstützen?

Frage von tina1210 (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Ernährungsberaterin

Chronische Wunden können viele Ursachen haben und die Ernährung kann immer nur ein Teilaspekt der Behandlung dieser Erkrankungen darstellen.

Grundsätzlich sollte bei chronischen Wunden immer auf die optimale Versorgung des Körpers mit allen notwendigen Nährstoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Denn nur dann stehen dem Körper alle notwendigen Stoffe zur Wundheilung zur Verfügung.

Studien haben ergeben das Menschen mit chronischen Wunden oft mangelernährt sind. Eine Mangelernährung fördert die Entstehung von chronischen Wunden, verzögert den Heilungsprozess und erhöht das Infektionsrisiko. Daher ist eine Überprüfung der Ernährungssituation unter Berücksichtigung der Primärerkrankung, des Alters und der Gesamtkonstitution bei Menschen mit chronischen Wunden sinnvoll. Anhand dieses Ergebnisses kann ein individueller Ernährungsplan erarbeitet werden, der einer Mangelernährung vorbeugt. Dies sollte im Rahmen einer spezialisierten Ernährungsberatung durchgeführt werden. Adressen von qualifizierten Ernährungsfachkräften finden Sie auf unserer Seite "Ernährungsberatung vor Ort".

Eine grundsätzliche Orientierung für eine ausgewogene Ernährung – bei gesunden Menschen – bietet die Ernährungspyramide.

Meine Großmutter hat einige gesundheitliche Probleme: leichte Osteoporose, erhöhte Cholesterinwerte, Knochenarthritis, leichten Diabetes und leichte Schilddrüsenüberfunktion. Vielleicht können Sie uns Tipps zur Ernährung geben?

Frage von Jessy (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dr. Maike Groeneveld

Es antwortet: Dr. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

Mit höherem Lebensalter treten häufig mehrere Gesundheitsprobleme und Funktionseinschränkungen gleichzeitig auf. Im Fall Ihrer Großmutter ist die Problematik recht komplex und ich empfehle Ihnen, vor Ort eine persönliche Ernährungsberatung aufzusuchen. Ich kann Ihnen nur einige recht allgemeine Informationen geben.

Grundsätzlich sind auch für Ihre Großmutter täglich Gemüse, Obst, Vollkorngetreideprodukte und Milchprodukte empfehlenswert. Bei Fleisch, Wurst und Fisch reicht es, wenn sie jeweils etwa 2 mal pro Woche auf den Tisch kommen. Ausreichendes Trinken kalorienfreier oder -armer Getränke ist wichtig, besonders im höheren Alter. Bei den einzelnen Erkrankungen gibt es noch verschiedene Aspekte zu berücksichtigen:

Bei Osteoporose ist es wichtig, ausreichend Calcium und Vitamin D aufzunehmen. Das gelingt am besten, wenn Ihre Großmutter möglichst täglich Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Buttermilch und Käse isst. Auch manche Gemüse, etwa Brokkoli, Fenchel oder Grünkohl, sind calciumreich. Als Getränke sind calciumreiche Mineralwässer (> 150 mg Calcium/l) und mit Calcium angereicherte Fruchtsäfte geeignet. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Es ist jedoch nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Gute Quellen sind Fisch und Champignons. Der Körper ist in der Lage, in der Haut mithilfe von Sonnenlicht selbst Vitamin D zu bilden. Deshalb ist es sinnvoll, dass sich Ihre Großmutter möglichst täglich etwa eine halbe Stunde im Freien aufhält. Und auch viel Bewegung stärkt die Knochen. Es gibt spezielle Gymnastikformen (z. B. Stuhlgymnastik), die auch für ältere Menschen gut durchführbar sind.

Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel hilft eine fettbewusste Ernährung, das bedeutet, wenig gesättigte Fette und reichlich ungesättigte Fettsäuren. Fettreiche tierische Lebensmitteln wie Speck, fettes Fleisch oder Schmalz sind aufgrund ihres hohen Gehaltes an gesättigten Fetten zu meiden. Pflanzliche Öle (z. B. Olivenöl, Rapsöl, Sojaöl) und Nüsse enthalten reichlich ungesättigte Fettsäuren und gehören täglich auf den Speiseplan. Außerdem ist eine hohe Zufuhr an Ballaststoffen sinnvoll. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte.

Bei Erkrankungen wie Arthritis empfiehlt es sich, den Verzehr von Fleisch und Wurstwaren sowie Innereien einzuschränken und statt dessen Fisch (z. B. Makrele, Hering) und pflanzliche Ölen (z. B. Rapsöl) sowie reichlich Gemüse und Obst zu essen.

Bei Diabetes ist der Abbau von Übergewicht die wichtigste Maßnahme. Lebensmittel wie Gemüse, Vollkornprodukte und Milchprodukte lassen den Blutzucker nicht so stark ansteigen sind daher bei einer insgesamt ausgewogenen und abwechslungsreichen Kost sinnvoll.

Eine Schilddrüsenüberfunktion ist nur medikamentös zu behandeln.

Gerade älteren Menschen fällt eine Ernährungsumstellung oft besonders schwer, weil sie an ihren jahrzehntelangen Gewohnheiten festhalten und Neues nur schwer akzeptieren. Außerdem haben sie häufig Beschwerden, die das Essen erschweren, z. B. Kau- und Schluckbeschwerden. Gehen Sie darum sehr behutsam und Schritt für Schritt vor, wenn Sie mit Ihrer Großmutter die Ernährung umstellen. Wählen Sie z. B. bei Obst und Gemüse die Sorten, die sie kennt und mag, und greifen Sie bei Vollkornbrot zu solchem aus fein gemahlenem Mehl ohne Körner. Am besten planen Sie so viel Bewegung wie möglich in den Tagesablauf Ihrer Großmutter ein. Generell empfehle ich Ihnen, mit Ihrer Großmutter eine persönliche Ernährungsberatung aufzusuchen. Dort kann auf ihre individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten am besten eingegangen werden. Adressen von qualifizierten Ernährungsfachkräften finden Sie auf unserer Seite "Ernährungsberatung vor Ort". Ich wünsche Ihnen und Ihrer Großmutter alles Gute!

Hörfunkbeitrag September 2017

verschiedene Lebensmittel und Computer
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„Vom Wissen zum Handeln“ - Das 1. BZfE-Forum

Vom Wissen zum Handeln – Herausforderungen in der Ernährungskommunikation, der Titel des ersten Forums des Bundeszentrums für Ernährung bringt das Problem auf den Punkt.
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Termintipp

Kostenfreie Workshops für Fachkräfte Kommunale Gesundheitsmoderation

Das Projekt „Kommunale Gesundheitsmoderation IN FORM“ lädt zu Experten-Workshops zur Kommunalen Gesundheitsmoderation ein. Angesprochen sind Fachkräfte, die sich in der kommunalen Gesundheitsförderung engagieren. Im Fokus der beiden Veranstaltungen in Augsburg (26./27.10.2017) und Berlin (9./10.11.2017) steht die Netzwerkarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung. Mit einem Wechsel aus fachlichem Input und der Präsentation kommunaler Good-Practice-Beispiele bieten die Workshops ausreichend Raum, um die eigenen Vorhaben und Netzwerkthemen der Teilnehmenden zu diskutieren und den Erfahrungsaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen zu suchen.

Programm und Anmeldung