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Ernährung

Junge sitzt vor Gemüseteller und hält Gabel mit Brokkoli hoch
iStock.com / PeopleImages

Wenn Kinder kein Gemüse mögen : Kein Grund zum Verzweifeln

"Das Gemüse ess' ich nicht!" Das hören Eltern öfters am Esstisch und fragen in der Ernährungsberatung besorgt nach, was sie tun können, wenn der Nachwuchs sich strikt weigert, Gemüse zu essen.

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Dr. Margareta Büning-Fesel bei hart aber fair
ard

Tipp

Dr. Margareta Büning-Fesel bei "hart aber fair"

Wer kennt sie nicht - die guten Vorsätze im neuen Jahr: abnehmen und endlich schlank sein! Genau um dieses Thema ging es auch in Sendung „hart aber fair“ in der ARD am 8. Januar 2018. Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, nahm daran als Expertin für Ernährung teil.

In der Sendung "Wampe oder Waschbrettbauch – gibt es gutes Leben ohne schlechtes Gewissen?" ging es auch um den Trend zu Selbstoptimierung, zum Beispiel mit diversen Tracking-Tools. An der Diskussionsrunde waren als weitere Gäste der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse Jens Baas, das deutsche Curvy Model Angelina Kirsch, der Choreograf und Fitnesscoach Detlef Soost, Schauspieler Moritz A. Sachs und der „Self-Tracking-Pionier“ Florian Schumacher beteiligt.

zur Sendung "hart aber fair"

Hart aber Fair - WDR-Talk
WDR

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Neue Ausgabe "Ernährung im Fokus"

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Nährstoffe weisen mehr Funktionen auf als bisher angenommen. Darum dienen sie heute auch Prävention und begleitender Therapie ernährungsmitbedingter Erkrankungen wie Osteoporose oder Arthrose.

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Fortbildungstipp

Webinar "Grundlagen zum Stillen"

Das Netzwerk Gesund ins Leben bietet im kostenlosen Webinar "Grundlagen zum Stillen" jeweils am 22. und am 29. Januar 2018 die Möglichkeit, sich über die aktuellen bundesweiten Handlungsempfehlungen zur Ernährung und Bewegung im ersten Lebensjahr zu informieren. In den professionell moderierten Vorträgen geht es konkret geht es um die Empfehlungen zur Stilldauer, dem Stillmanagement und dem Thema Stillen und Beruf.

Zur Webinar-Anmeldung

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Was Verbraucher zur Ernährung bei Allergien wissen wollen

Frau hustet
ladysuzi / Fotolia.com

Ich habe eine Pollenallergie mit starkem Husten. Was muss ich bei der Ernährung beachten? Kann ich vorbeugend etwas tun?

Sonja Lämmel

Es antwortet: Sonja Lämmel, Ernährungsberaterin

Frage von Zimmer (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

In erster Linie sind bei Ihnen, wie Sie ja schreiben, die Pollen relevant und ich empfehle Ihnen, sich über die Behandlung einer Pollenallergie ausführlich beraten zu lassen.

Mehr als 50 % der Pollenallergiker reagieren auch auf Lebensmittel allergisch. Was dahinter steckt, ist keine neue Allergie, sondern die Folge auf eine bereits vorhandene (Pollen-)Allergie. Der Grund, warum der Körper auf einmal auf komplett unterschiedliche Auslöser allergisch reagiert, sind gleiche oder ähnliche Proteinbausteine. Der Körper reagiert bei der Kreuzallergie zum Beispiel auf das Allergen der Birkenpolle und des Apfels.

Die typischen Symptome sind Kribbeln und Juckreiz im Mundbereich und das Anschwellen der Schleimhäute im Mund und Rachenraum. Zusätzlich, allerdings viel seltener, können auch Magen-Darm-Probleme, Juckreiz an der Haut oder asthmatische Beschwerden entstehen. Dieses Phänomen tritt oft erst nach ein paar Jahren auf, speziell wenn die Pollenallergie auch Heuschnupfen genannt, nicht behandelt wird.

Es ist nicht notwendig, dass Sie im Voraus spezielle Lebensmittel weglassen. Bei einem begründeten Verdacht (positiver Allergietest und Symptome nach dem Verzehr) sollte mit einer so genannten Suchkost in Zusammenarbeit mit einer Ernährungsfachkraft herausgefunden werden, welche Kreuzallergien relevant sind.

Grundsätzlich sind gekochte Obst- und Gemüsesorten besser verträglich als rohe Sorten. Allergenarm sind zum Beispiel Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Salate, Beerenfrüchte, Melone, Zitrusfrüchte.

Folgende Kreuzreaktionen sind zum Beispiel bei Baumpollenallergien (Birke/Erle/Hasel) möglich:

  • Obstsorten: Apfel (roh), Kirsche (roh), Kiwi, Pflaume (roh), Zwetschge (roh)
  • Nüsse: Haselnuss
  • Gemüsesorten: Knollensellerie (roh), Karotte (roh), rohe Kartoffel (beim schälen), Tomate

Was Sie persönlich vertragen und was nicht, finden Sie am besten im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung heraus. Hierfür bietet sich eine Ernährungsfachkraft an, die mit Ihrem Arzt zusammenarbeitet. Diese Beratung wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Adressen von kompetenten Beratern Adressen von qualifizierten Ernährungsfachkräften finden Sie auf unserer Seite "Ernährungsberatung vor Ort".

 

Meine Tochter(3 J.) leidet an Neurodermitis. Der Arzt hat auf Lebensmittelunverträglichkeiten getestet, alles negativ. Nach Weglassen von Kuhmilch besserte sich die Haut. Ist das trotz negativem Test sinnvoll? Wie kann ich den Calciumbedarf decken?

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Ernährungsberaterin

Frage von Yvka (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Nur bei zirka 1/3 der Kinder ist die Neurodermitis durch die Ernährung beeinflussbar. Leider werden Säuglinge und Kinder häufig zu schnell aufgrund eines Verdachtes strikten Diäten ausgesetzt. Wenn der Blut- oder Hauttest keine Allergie auf Kuhmilcheiweiß diagnostizieren konnte, liegt sehr wahrscheinlich auch keine vor und es ist nicht sinnvoll, die Milch wegzulassen. Nur Zitrusfrüchte, daraus hergestellte Säfte und scharfe Gewürze können den Kratzdrang bei vielen Patienten scheinbar erhöhen. Ansonsten brauchen Sie nicht vorsichtig zu sein.

Calcium ist der wichtigste Nährstoff, den es bei Milchallergikern zu ersetzen gilt. Während der Eiweiß-, Vitamin B2- und Jodbedarf über andere Lebensmittel gedeckt werden kann, ist die ausreichende Versorgung mit Calcium etwas schwieriger. Nutzen Sie calciumangereicherte Produkte (Säfte etc.), calciumreiches Mineralwasser und calciumreiche Gemüsesorten (speziell grüne Gemüsesorten wie Broccoli, Grünkohl, Fenchel). Als Flüssigkeitsersatz für Kuhmilch dienen Reisdrink, Haferdrink oder Sojadrink, die mit Calcium angereichert sind. Auch der Einsatz eines Calciumpräparates wäre möglich.

Weitere Informationen zum Thema Lebensmittelallergie finden Sie in der Broschüre

Lebensmittelallergie, Neurodermitis - Was darf mein Kind essen?

Viele Tipps und praktische Informationen zur gesunden Ernährung Ihres Kindes bietet Ihnen die Broschüre

Das beste Essen für Kleinkinder

sowie das Netzwerk Junge Familie.

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Informationen zur IGW