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Die Ernährungspyramide im Unterricht

Die Ernährungspyramide bietet Kindern und Jugendlichen eine gute Orientierung für das tägliche Essen und Trinken.

Frau vor dem Wandsystem der Ernährungspyramide
Arnout van Son, BLE

Seit über 10 Jahren wird das didaktische Modell der Ernährungspyramide vielfältig in Schulen eingesetzt. Und es hat sich bewährt. Sie wollen wissen, warum? Wir haben die Antworten für Sie gesammelt:

  • anschaulich und einfach

Die Botschaften zu Lebensmittelgruppen, Portionsgrößen und Mahlzeitengestaltung kann sich jede Lerngruppe je nach ihren individuellen Voraussetzungen erarbeiten. Denn die Kernaussagen sind simpel: Acht verschiedene Lebensmittelgruppen werden nach den Ampelfarben sortiert und in Portionsbausteinen gestapelt. Das Maß für eine Portion ist naheliegend: die eigene Hand. Die komplette Pyramide bildet einen Idealzustand für ausgewogenes Essen und Trinken ab: den Tagesbedarf einer Person - egal, ob diese groß oder klein ist. Spannend und herausfordernd wird das Modell, wenn wir es mit unseren eigenen Essgewohnheiten, Vorlieben und Erfahrungen füllen. Dann lässt sich der Idealzustand mit der Realität vergleichen, eigene Ziele setzen und zum selbstbestimmten Handeln im Alltag anregen.

  • lebensweltnah und praxistauglich

Alle Lebensmittel aus dem Erfahrungskreis der Lerngruppe können der Pyramide zugeordnet werden. Kein Lebensmittel ist an sich schlecht oder ungeeignet. Mit dieser Grundhaltung ermöglicht die Ernährungspyramide eine wertfreie Diskussion, die das Augenmerk auf den Tagesbedarf, die Ausgewogenheit und das Maß legt. Die Reflexion des eigenen Essverhaltens, zum Beispiel mit Hilfe eines Pyramidentagebuches, regt dazu an, nach Abwechslung oder sinnvollen Ergänzungen zu suchen. Sie soll aber nicht in der rigiden Kontrolle des eigenen Essverhaltens enden.

  • kreativ und interaktiv

Die zahlreichen Lebensmittelkarten zur Ernährungspyramide eignen sich ideal für Zuordnungsaufgaben in Einzel- oder Gruppenarbeit. Man kann die Pyramide aber auch in allen denkbaren Materialien nachbauen: bemalte Pappkartons oder farbige Bauklötze eignen sich hervorragend, um in der Primarstufe die Kernaussagen der Pyramide auch haptisch und visuell zu verdeutlichen: Sie braucht eine solide Basis, sonst fällt sie um. Für eine multimediale Ansprache der Schülerinnen und Schüler bieten sich die neuen interaktiven Tafelbilder an. Der AHA-Effekt ist Ihnen sicher.

  • kompetenzorientiert

Die Ernährungspyramide bietet eine Orientierung für das tägliche Essen und Trinken. Kombiniert mit den zahlreichen, kompetenzorientierten Unterrichtsmedien des BZfE unterstützt die Pyramide Kinder und Jugendliche unter anderem dabei, ihr eigenes Ess- und Trinkverhalten zu reflektieren und bewusst zu gestalten, Lebensmittel und Speisen unter verschiedenen Gesichtspunkten (Einkauf, Nachhaltigkeit, Zubereitung) zu prüfen, das Mahlzeitenangebot in der Schulkantine zu hinterfragen oder sich kritisch mit verschiedenen Ernährungsempfehlungen auseinanderzusetzen.

Paula Stille

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Icon der App "Was esse ich?"
BLE

App "Was esse ich?"

Ernährungspyramide als App

Was esse ich? Wer sein Essverhalten verbessern möchte, kommt um diese Frage nicht herum. Die App „Was ich esse“ hilft dabei, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, was den Tag über auf dem Teller landete – und auch wie viel. Mit der App kann alles, was am Tag gegessen und getrunken wurde, „eingecheckt“ werden. Die Einsortierung der Lebensmittel in die Ernährungspyramide erfolgt automatisch. Inklusive Erinnerungsfunktion, Wochenübersicht, individuellen Zieleingaben und Teilungsfunktion über facebook und twitter. Mehr über die App erfahren Sie im Beitrag "App: Was esse ich".

play.google.com
Die Ernährungspyramide als App im App-Store von Google-Play für Smartphones mit Android-Betriebssystem.

itunes.apple.com
Die Ernährungspyramide als App im App-Store von Apple für Ihr iPhone.

Mädchen hält sich Tomaten vor die Augen
Oksana Kuzmina / Fotolia.com

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Grundsätzlich bin ich Verfechter der Meinung, dass ich nicht viel falsch machen kann, solange ich mich abwechslungsreich ernähre. Aber esse ich wirklich so abwechslungsreich, wie ich denke? Bei uns steht zwar immer ein Obstkorb auf dem Tisch. Aber wer isst das Obst eigentlich? Und wann haben wir die letzte Paprika zum Knabbern aufgeschnitten? Bloggerin Judith Pulg hat mithilfe der Ernährungspyramide ihre Ernährung gecheckt.

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