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Vegetarisch, vegan, glutenfrei

Ein vielseitiges Angebot auf der Speisekarte wird sehr geschätzt.

Großer Tisch mit vielen verschiedenen Speisen
AdobeStock/Rawpixel.com

(BZfE) – Viele Restaurantbesucher haben hohe Ansprüche und schätzen ein vielseitiges Angebot auf der Speisekarte. Das gilt vor allem für Frauen und junge Menschen unter 35 Jahren. Zu diesem Resultat kommt eine Umfrage des Online-Reservierungsportals OpenTable, an der Anfang 2019 rund 2.000 Menschen teilnahmen. Ein Fokus lag auf den kulinarischen Vorlieben der Generation der „Millennials“, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990ern geboren wurden.

Die Erwartungen an die Gastronomie sind hoch. Mehr als die Hälfte aller Befragten geht davon aus, dass der Koch Gerichte nach den eigenen Vorstellungen abwandelt und Alternativen anbietet. Für Sonderwünsche gibt es unterschiedliche Gründe. Bei 66 Prozent entsprechen bestimmte Zutaten nicht dem eigenen Geschmack. Mehr als jeder Zehnte hat nach eigenen Angaben eine Lebensmittelallergie, Unverträglichkeiten oder eine besondere Ernährungsweise. Nur neun Prozent bestehen auf einer gesünderen Alternative. Auch Transparenz ist für Restaurantbesucher ein Thema: Rund 46 Prozent wünschen sich eine deutlichere Kennzeichnung der Allergene auf der Speisekarte.

Vor allem Frauen erwarten ein vielfältiges Angebot, wenn sie essen gehen. So fordern 55 Prozent mindestens ein vegetarisches Gericht auf der Karte, während es bei Männern nur 38 Prozent sind. Rund 15 beziehungsweise 12 Prozent schätzen glutenfreie Mahlzeiten. Mehr als jeder Vierte erhofft sich mehr „gesunde“ Gerichte.

Besonders anspruchsvoll sind offenbar junge Restaurantbesucher. In der Generation der Millennials ist die vegetarische Ernährungsweise mit zehn Prozent häufiger als bei über 35-Jährigen (3 %). Rund 57 Prozent nutzen soziale Medien, um ein gutes Restaurant zu finden. Auch Online-Bewertungen anderer Gäste sind Millennials wichtig. 70 Prozent der jungen Restaurantbesucher vertrauen den Urteilen auf Internetportalen, während sich jeder Vierte nach professionellen Kritiken in Zeitungen und Zeitschriften richtet.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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